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Wahre Liebe?

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Nordrheiner, aus meiner Sicht bist du immer noch der kleine Junge, der die Welt erkunden möchte. Und ja, du hast eine Menge Gepäck angesammelt.
Das ist so ein Ausspruch, bei dem ich den Eindruck habe, Du projizierst Deine Situation und Sichtweise auf mich.
~~~

Weißt du, was der Unterschied zwischen dir und mir ist?

Du bist ein Meister der Wörter. Ich bin ein Meister der Gefühle. Erkenntnis haben wir beide.

Und niemals vergessen:

Das Gegenteil ist auch wahr.

~~~

Kannst du über das, was ich schreibe, auch ein bisschen lachen?

Du weißt schon: Liebe ist so ähnlich wie Lachen.
Ja, lachen kann ich über so manchen Deiner Aussprüche, obwohl sie eigentlich eher ein Grund zum Weinen sind.

Liebe hat etwas mit Echtheit, mit Wahrheit zu tun.

Liebe hat etwas mit Erfahrung meines eigenen Ich’s zu tun. Zunächst gehe ich mir selbst auf den Grund und erfahre, wie ich mich selbst empfinde und was für ein Mensch ich in meinen Augen bin. Das ist der Ausgangspunkt, um Liebe zu finden oder evt. Liebe zu geben.

Die obige fett markierte Äusserung ist ein typisches Zeichen für ein sich-selbst-nicht-ernst nehmen. So funktioniert weder Selbsterfahrung noch das Beschreiten eines von Wahrheit/Echtheit geprägten Weges. Auch ohne Echtheit lässt sich gut über Liebe diskutieren

Jedoch so läuft der Mensch eben an sich selbst und damit an der Liebe vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Nordrheiner,

schau mal hier: Wahre Liebe?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich verstehe Emotionen eher als nicht gelebte/verdrängte/nicht verarbeitete Gefühle. Ein Gefühl, dem Ausdruck verliehen und das wahrgenommen wird, wird nicht zur Emotion werden.
 
Ich verstehe Emotionen eher als nicht gelebte/verdrängte/nicht verarbeitete Gefühle. Ein Gefühl, dem Ausdruck verliehen und das wahrgenommen wird, wird nicht zur Emotion werden.

Jedenfalls sind Emotionen laut Duden ein Synonym für Gefühle.

Und auch im Englischen bedeutet das Wort emotion Gefühl(e).
 
Jedenfalls sind Emotionen laut Duden ein Synonym für Gefühle.

Und auch im Englischen bedeutet das Wort emotion Gefühl(e).

Naja, _Tsunami_ hat in diesem Fall leider Recht... so ungern ich das zugeben mag... es wird aber sicher Synonym verwendet. Auf Kleinigkeiten rumzureiten bringt auf jeden Fall nicht viel; machst du ja gerne, nicht _Tsunami_? 😉

Emotionen - Lexikon der Neurowissenschaft

Der Begriff Emotionen wird ähnlich mehrdeutig verwendet wie der Begriff Gefühle (E feelings). Zuweilen besteht weitgehende Gleichbedeutung, doch häufig meint Gefühl lediglich die subjektive Erlebnisweise einer sich auch anders - nämlich physiologisch und behavioral - zeigenden Emotion.

lg

Dredd
 
Auf Kleinigkeiten rumzureiten bringt auf jeden Fall nicht viel; machst du ja gerne, nicht _Tsunami_? 🙄

Ja, Dredd, da widerspreche ich dir nicht. Es hat seine Gründe, wie alles seine Gründe hat. Gerne würde ich dir erläutern, warum ich bin, wie ich bin, warum ich mich äußere, wie ich mich äußere. Ich versuche, mit Wörtern möglichst präzise zu sein, weil ich mich mit meinen Mitmenschen, euch und dir sonst gar nicht verständigen könnte. Wörter und deren Bedeutung sind nicht meine "Muttersprache", weswegen ich ständig hin und her übersetzen muss. Die Sache ist die, dass ich "von Natur aus" zu etwa 100 % visuell denke. Du siehst und denkst die Welt dann anders.

Schau', wenn du überzeugt eine wirklich gute Doktorarbeit schreibst, mit höchster Präzision, dann gibst du sie eines Tages ab. Das heißt aber nicht, dass das Thema beendet ist, dass du nicht im Nachhinein noch Dinge verändern, verbessern und ergänzen könntest.

Und so ähnlich ist es, wenn ich beschreiben sollte, wie ich die Welt sehe/denke/fühle. Ich sehe ein Bild mit unendlich vielen Bildpunkten. Und sollte ich dir erläutern, wie ich einen spezifischen Bildpunkt sehe, dann würde ich über den Bezug zu allen anderen Bildpunkten aussagen. Um so schwieriger, weil dieses Bild multidimensional ist. Präzision unmöglich, weil ich nur dieses gigantische Bild sehe.

Die Crux ist aber auch die, dass das Bild schneller und näher am Gefühl ist, als das Wort. Wenn du dir die Mechanismen der Welt mal so anschaust.

Ich denke, ich habe das ziemlich schlecht erklärt. Daher das Nachfolgende, welches eventuell besser erläutert:

Eigen-Sinn - eine andere Sicht

Und wenn ich das mal so sagen darf, dann bestimmt deine Sicht nicht nur, wie du selbst siehst, sondern auch, wie die Welt ist - wie du fühlst, denkst, handelst und liebst.

Die Welt ist niemals anders, als wie du sie siehst.

~~~

Und hier sind wir auch bei ganz grundlegenden Dingen des Lebens und des Menschen:

Würdest du jemals deine Sicht und somit Handlungsweise verändern, weil die neue Sicht dir mehr Gesundheit, Intelligenz und Liebe verspricht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und so ähnlich ist es, wenn ich beschreiben sollte, wie ich die Welt sehe/denke/fühle. Ich sehe ein Bild...

Ich denke auch visuell, nicht in Wörtern. Kleines Beispiel: Kaffeebecher, habe schon gehört, dass so einige Leute bei dem Wort Kaffeebecher das Wort Kaffeebecher vor dem "inneren Auge" sehen, andere wiederum sich einen Kaffeebecher vorstellen, also kein Wort sondern einen Kaffeebecher, wie er meinetwegen auf einem Tisch steht mit Tischdecke oder auf einer Küchentheke, das alles läuft im Kopf ab wie ein Standbild. Weiß nicht, ob du das gemeint hast bei visuellem Denken. Ich sitze hier und sehe die Wörter, die ich schreibe und wenn ich möchte kann ich gleichzeitig mir die Gegend draußen vor dem Fenster bildlich vorstellen in allen Einzelheiten.

Das hat nun zwar nichts mit wahrer Liebe zu tun, hat wohl jeder seine eigene Antwort auf das, was er/sie als wahre Liebe bezeichnen würde.
 
Ich denke auch visuell, nicht in Wörtern. Kleines Beispiel: Kaffeebecher, habe schon gehört, dass so einige Leute bei dem Wort Kaffeebecher das Wort Kaffeebecher vor dem "inneren Auge" sehen, andere wiederum sich einen Kaffeebecher vorstellen, also kein Wort sondern einen Kaffeebecher, wie er meinetwegen auf einem Tisch steht mit Tischdecke oder auf einer Küchentheke, das alles läuft im Kopf ab wie ein Standbild. Weiß nicht, ob du das gemeint hast bei visuellem Denken. Ich sitze hier und sehe die Wörter, die ich schreibe und wenn ich möchte kann ich gleichzeitig mir die Gegend draußen vor dem Fenster bildlich vorstellen in allen Einzelheiten.

Das hat nun zwar nichts mit wahrer Liebe zu tun, hat wohl jeder seine eigene Antwort auf das, was er/sie als wahre Liebe bezeichnen würde.

Doch, doch, genau das meine ich.

Das damals einschneidende Ereignis für mich war, dass ich mit einer Freundin meiner Halbschwester darüber sprach, wie sie einen Supermarktgang absolviert bzw. denkt. Sie meinte dann, dass sie eine Liste hat und eins nach dem anderen arbeitet. Ich meinte, dass das bei mir anders aussieht. Ich sehe mich durch die Gänge laufen und an der Kasse "Hallo" und "Tschüss" sagen. Sie meinte, dass das bei ihr ganz anders sei. Sie meinte, dass sie keine Bilder sieht, sondern bei ihr alles strukturiert sei und sie in Wörtern denkt. Etwas reduziert dargestellt, klar. Es war schon ein längeres Gespräch, in dem man interessante Unterschiede feststellen konnte.

Wenn es um Liebe bzw. Beziehungen geht, dann gibt es (In-)Kompatibilitäten und viele Menschen wissen nicht mal, warum.

~~~

Und das soll jetzt nicht heißen, dass visuelles oder verbales Denken der Knackpunkt sind. Es gibt unzählig viele Faktoren dafür, warum Liebe oder Beziehungen funktionieren oder nicht funktionieren.
 
Schau', wenn du überzeugt eine wirklich gute Doktorarbeit schreibst, mit höchster Präzision, dann gibst du sie eines Tages ab. Das heißt aber nicht, dass das Thema beendet ist, dass du nicht im Nachhinein noch Dinge verändern, verbessern und ergänzen könntest.

Hey _Tsunami_, ich finde die Antwort gar nicht mal so schlecht. Ich denke trotzdem, dass du ein wenig dramatisierst, vielleicht auch spirituell/esotherisch anhauchst und versuchst, dich ein wenig aus der Masse abzuheben - ich weiß nicht, ob das für dich positiv oder negativ ist, das kannst nur du für dich selbst beantworten. Im obigen Ausschnitt verwechselst du übrigens Genauigkeit und Präzision, es sei denn, dass ich mit meiner Doktorarbeit meilenweit am Ziel vorbeischießen darf. Ich sag dir das jetzt nur, da du, wie du sagst, sehr genau mit Wörtern arbeitest. Was du mit "nicht deine Muttersprache" meinst kann ich mir denken aber ich möchte dich bitten darauf nicht näher einzugehen.

Und wenn ich das mal so sagen darf, dann bestimmt deine Sicht nicht nur, wie du selbst siehst, sondern auch, wie die Welt ist - wie du fühlst, denkst, handelst und liebst.

Die Welt ist niemals anders, als wie du sie siehst.

Damit bestätigst du meine Vermutung, was deine "Muttersprache" ist - finde ich wieder ein wenig esotherisch, aber wenn du es als Stilmittel zur Verdeutlichung deiner Standpunkte verwendest, ist m.M.n. nichts dabei. Außerdem: die Welt ist deutlich Verschieden von dem, wie wir sie wahrnehmen - allein dein, mein und unser aller Teilnahme lässt sie sich stets verändern (ist jetzt ähnlich angehaucht, bleibe jetzt aber dabei).

lg

Dredd
 
... Du siehst und denkst die Welt dann anders.

Schau', wenn du überzeugt eine wirklich gute Doktorarbeit schreibst, mit höchster Präzision, dann gibst du sie eines Tages ab. Das heißt aber nicht, dass das Thema beendet ist, dass du nicht im Nachhinein noch Dinge verändern, verbessern und ergänzen könntest.

Und so ähnlich ist es, wenn ich beschreiben sollte, wie ich die Welt sehe/denke/fühle. Ich sehe ein Bild mit unendlich vielen Bildpunkten. Und sollte ich dir erläutern, wie ich einen spezifischen Bildpunkt sehe, dann würde ich über den Bezug zu allen anderen Bildpunkten aussagen. Um so schwieriger, weil dieses Bild multidimensional ist. Präzision unmöglich, weil ich nur dieses gigantische Bild sehe.

Die Crux ist aber auch die, dass das Bild schneller und näher am Gefühl ist, als das Wort. Wenn du dir die Mechanismen der Welt mal so anschaust.

Und wenn ich das mal so sagen darf, dann bestimmt deine Sicht nicht nur, wie du selbst siehst, sondern auch, wie die Welt ist - wie du fühlst, denkst, handelst und liebst.

Die Welt ist niemals anders, als wie du sie siehst.

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Und hier sind wir auch bei ganz grundlegenden Dingen des Lebens und des Menschen:

Würdest du jemals deine Sicht und somit Handlungsweise verändern, weil die neue Sicht dir mehr Gesundheit, Intelligenz und Liebe verspricht?

Ich kann dazu ein "ja" und ein "nein" finden.
Die Welt ist zunächst einmal so, wie wir sie sehen und empfinden. Wie bei der Doktorarbeit ist die Welt (die Doktorarbeit) aber nicht perfekt. Auch erstellen wir die Doktorarbeit nach Regeln (wissenschaftliche Arbeitsweise) und wir überlegen, ob das, was wir tun und machen (schreiben) vom Leser so verstanden wird, wie wir es meinen.

Unsere Sicht ist nicht perfekt. Unsere Sicht ist lediglich die einzige Sicht, die wir haben, solange wir uns nicht austauschen, also kommunizieren. Bezogen auf Liebe sind Menschen in der Lage, eine Handlung als liebevoll zu bezeichnen, auch wenn sie negative Auswirkungen hat oder haben könnte. Daher halte ich es für sehr wichtig, diesen Austausch immer wieder zu suchen. Nur dadurch komme ich zu den Fragen, die eine Verbesserung "meiner Sicht" bewirken können.

Das hat etwas mit Lernwille und Lernfähigkeit zu tun. Ähnlich sehe ich das Wortpaar Beziehungswille und Beziehungsfähigkeit. Zu lernen, dass "mein" Gegenüber ein anderes Bild von Liebe oder von der Welt hat, bedeutet noch lange nicht, dass ich in der Lage bin, diese Informationen im Guten für mich zu nutzen.
 
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