Auch ein zunächst schlecht bezahlter Job kann sich lohnen. Und zwar dann, wenn man dort wertvolle Berufserfahrung sammeln kann, die man später anderswo teurer verhökern kann. Oder wenn man für die Top-Stellen mit Top-Gehalt psychisch nicht stabil genug ist und lieber einen chilligeren Job für weniger Geld will. Oder lieber Spaß an der Arbeit als Geld in der Tasche hat (manche haben das Glück, durch Familie abgesichert zu sein).
Wegen den neuen Ausschreibungen brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Vielleicht brauchen sie schlicht mehr als eine Person fürs Backoffice und suchen nach einem passenden Kollegen. Bzw. manche Firmen hinterlegen eine Stelle als automatische Ausschreibung, die das Bewerberportal automatisch neu einfügt, wenn man vergessen hat, die rauszunehmen. Für eine Firma ist es wichtig, dass die regelmäßig neu geschaltet werden. Wenn ich bei Stepstone meine Stadt und meinen Beruf eingebe, bekomme ich eine 3-stellige Seitenzahl an Angeboten. Da klicke ich mich doch nicht durch alle 100 Seiten durch sondern nur durch die ersten 10-20. Also heißt es für die Firmen: regelmäßig neu einstellen, um auf den vorderen Seiten zu sein.
Meist werden die erst dann rausgenommen, wenn man jemanden hat, der fest unterschieben hat. Die Organisation kann schließlich nicht wissen, dass du die Stelle auf jeden Fall willst. Ergo schreiben sie sie weiter aus, dass sie gleich die nächsten Bewerber haben, falls du in ihren Augen ungeeignet bist oder anderswo einen Vertrag unterschreibst. Manche schreiben sogar so lange aus, bis der neu eingestellte Kandidat die Probezeit überlebt hat. Für den Fall, dass man doch eine Pflaume eingestellt hat, will man die schließlich schnell ersetzen.