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Vorstellungsgespräch, Termin, keine Rückmeldung

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Schlechtbezahltes Abstellgleis.
...
ABER: Diese Jobs sind in der Regel sehr schlecht bezahlt und ziemlich weltfremd... sprich für die wirkliche Wirtschaft oder den Öffentlichen Dienst lernst du außer den üblichen IT-Tools nicht viel, eventuell nicht mal das. Als Praktikum im Lebenslauf absolut in Ordnung, doch als richtige berufliche Station ein ziemlicher Karrierekiller.
Wenn du kein Geld verdienen musst, sehr viel Zeit hast und dir in Zukunft Selbstverwirklichung und "Weltrettung" wichtiger sind als Absicherung und Wohlstand ist das ebenfalls in Ordnung.

Es kann dir jedoch auch passieren, dass dir recht schnell eine herbe Ernüchterung blüht. Viele "Hilfsorganisationen" sind ziemlich korrupte und eigennützige Etablissments. Ein Gemenge aus Weltfremden und Verblendeten einerseits (Fußsoldaten) und schön daherredenden Ausbeutern (Absahner) andererseits.
Das finde ich jetzt schon eine stark geballte Ladung von heftigen Vorurteilen. Insbesondere will auch nicht jeder "Karriere" machen, schon gar nicht unbedingt im öffentlichen Dienst (Karriere, dort?) oder in der "wirklichen Wirtschaft". Arbeitgeber, bei denen es nicht vorrangig um eigenen Gewinn geht, der "nicht wirklichen Wirtschaft" zuzurechnen und sie damit von vornherein abzuwerten, finde ich echt daneben.
Falls es aus der Email nicht hervorgeht könnte man fragen, wo man sich genau melden soll, damit man seinen Seelenfrieden hat.
Das finde ich eine gute Idee. Allerdings sorgen professionelle AG dafür, dass da eben keine Unsicherheit besteht. Man stellt einen Terminplan für alle Vorstellungsgespräche zusammen und teilt den endgültigen Termin dann jedem Bewerber einzeln nochmal mit.
 
Wie es schon Styx,85 formulierte, muss nicht unbedingt so sein, Hilfsorganisationen müssen ja auch Geld verdienen, nicht nur spenden verteilen, da soll nicht viel Geld fürs Personal ausgeben werden.
Außer bekannte große Organisation die nach Tarif bezahlen, wie die Caritas.
Kleine gibt es zu Hauf, der größte Teil an Hilfsorganisationen ist als Stiftung gegründet.
Im Jahr 2020 wurden alleine in Deutschland über 23.000 Stiftungen gezählt.
Zudem existieren zahlreiche Vereine, die keine wirtschaftlichen Absichten haben, sondern ideelle Ziele beabsichtigen.
Hilfsorganisationen - www.hilfsorganisationen.de
 
Backoffice Stellen sind im Prinzip Assistenzstellen, Stellen im Verwaltungsbereich zum Zuarbeiten. Kann alles mögliche sein. Ich würde jetzt einmal nicht davon ausgehen, dass es in der Kantine sein wird. Aber du hast ja sicher die Stellenbeschreibung.
Das Einstiegsgehalt ist relativ niedrig. Ich weiß allerdings auch nicht, welche Qualifikation du mitbringst.
Wenn dich die Organisation interessiert, dann mach das doch. Irgendwo muss man anfangen und du kannst nach einiger Zeit entscheiden, ob es etwas für dich ist.
Zum Bewerbungsgespräch sportlich modisch zu erscheinen hilft immer. Hand schütteln in Coronazeiten sicher nicht.
Dich vorher über die Organisation zu informieren ist sicher ein guter Ansatz.
Viel Glück!
 
Hier möchte ich doch einmal deutlich widersprechen. Im Geschäftsleben und hier gehören Vorstellungstermine eindeutig dazu, versichert man sich einander. Erst Recht, wenn es mehrere Optionen abzuklären gibt.
Naja, der Chef hat mehrere Termine vorgeschlagen und bat um Nennung des Wunschtermins der TE. Sie hat ihn genannt und der Chef ist einverstanden, sonst hätte er den Zeitraum überhaupt nicht als Option genannt.

Aber ja, beim Rest gebe ich dir Recht! Ich finde die Arbeitsstelle ebenfalls blöd. Jedoch ging es ursprünglich nicht darum, wie wir den Job finden. Darum habe ich das nicht geschrieben.

LG,
SFX
 
Man setzt gerne solche Mitarbeiter ins "Backoffice", welchen man nicht zuviel Stress zumuten möchte und nicht selten kein entsprechendes Auftreten vor Partnern etc. (siehe oben) zutraut.

Abstellgleis eben...
So ein Quatsch. Man setzt die Leute dafür ein wofür sie geeignet sind. Es können und mögen nicht alle ganz vorne stehen, das hat aber nichts mit "Abstellgleis" zu tun. Und einen Anfänger wird man wohl eher nicht an die vorderste Front schicken.
Man kann sich alles positiv reden, wenn man will.
Du machst gerade das Gegenteil, das ist genauso verkehrt.
Bei diversen "Hilfsorganisationen" stehen die jungen Dinger Schlange, um sich verheizen zu lassen, da sie sich vom Moral-Dip im Lebenslauf blenden lassen.
Das ist eine Unterstellung und Herabwürdigung gegenüber der TE. Heutzutage geht es vielen jungen Menschen darum, beruflich etwas "Sinnvolles" zu tun. Da geht es nicht um Angeberei mit dem Lebenslauf.
Die "richtige Wirtschaft" oder der ÖD haben der Vorteil, dass sie ernähren, wenn du verstehst was ich meine.
Hältst du mich für blöd? Natürlich verstehe ich was du meinst, ich bin allerdings anderer Ansicht als du. Man kann sich auch mit Jobs außerhalb der deiner Meinung nach "richtigen" Wirtschaft oder dem ÖD ernähren. Das klappt vor allem dann, wenn man den Job gern macht. Einige Freunde von mir arbeiten in einem angeblich "brotlosen" Bereich und ernähren sich damit bestens - weil es ihnen Spaß macht und sie deswegen auch sehr gut und gefragt sind in ihrem Job.
Desweiteren sind diese Läden alles andere als "up to date".
"Diese Läden" kann man nicht über einen Kamm scheren.
Wenn der TE nach ein paar Wochen / Monaten / Jahren das auch auffällt und sie keinen Bock mehr auf "Weltrettung" hat, wird sie feststellen, dass sie in der richtigen Wirtschaft niemand haben will, da sie kein Skillset mitbringt und keine Berufserfahrung im klassischen Sinne besitzt.
Da irrst du dich auf mehrfache Weise. Wenn sie bei einer Hilfsorganisation zB organisatorische Aufgaben erfüllt oder im Projektmanagement tätig ist, kann sie je nachdem wo sie danach arbeiten will durchaus mit Berufserfahrung punkten. Und wie gesagt will und muss nicht jeder in der aus deiner Sicht "richtigen" Wirtschaft arbeiten.
Natürlich ist sie eine absolute, selbstlose und vorbildliche Heldin
Was passt dir hier eigentlich nicht, dass du die TE so runtermachst?
Ich finde es wichtig, ihr das auchmal direkt zu sagen, statt zwanghaft alles was auch nur oberflächlich mit "anderen Helfen" zu tun hat in den Himmel zu heben.
Wer hebt hier "zwanghaft" "alles" "in den Himmel"? Du wertest das pauschal ab. Extreme Bewertungen in beide Richtungen sind verkehrt.
 
Ich finde die Arbeitsstelle ebenfalls blöd. Jedoch ging es ursprünglich nicht darum, wie wir den Job finden. Darum habe ich das nicht geschrieben.
Richtig, und warum schreibst du das dann jetzt?
Wir haben alle keine Ahnung, bei welcher Organisation die TE sich bewirbt, die Stellenausschreibung hat keiner von uns gelesen, wir kennen die Qualifikationen der TE nicht, uswusw.
 
Also es ist ein Bürojob mit den üblichen Verwaltungsaufgaben. Nichts Weltbewegendes, aber etwas was mir vollkommen reicht, vor allem für den Anfang.

Ich kenne einige die wie @Styx.85 argumentieren und ich akzeptiere es. Es ist schließlich eine Meinung die von irgendwo herkommt, aufgrund eigener Erfahrung (?) oder sonstiges. Jeder darf seine Meinung kund tun und das ist halt @Styx.85 Meinung.

Es mag sein das es eine Stelle sein wird, die vollkommen anders sein wird, als ich es mir vorstelle. Es mag sein, dass ich dort eingehen werde oder sonstiges. Dennoch meine Frage bezog sich auf die E-Mail bzgl. der Terminvereinbarung bzw auf potentielle Fragen die ich im Vorstellungsgespräch stellen könnte bzw generell gute Tipps.

Nochmals Danke für eure Antworten!
 
Wenn der TE nach ein paar Wochen / Monaten / Jahren das auch auffällt und sie keinen Bock mehr auf "Weltrettung" hat, wird sie feststellen, dass sie in der richtigen Wirtschaft niemand haben will, da sie kein Skillset mitbringt und keine Berufserfahrung im klassischen Sinne besitzt.
Das ist falsch . Die Fahrkostenabrechung und die Böromaterialbestellung und erst Recht die Lohnbuchhaltung sind immer gleich im Prinzip. Das sind nur Beispiele. Es wird auch immer gleich telefoniert und die Technik ist zumeist auch ähnlich. Das lernt man überall.und rumpransen mit irgendwelchen Projekten schadet auch nirgendwo, ganz im Gegenteil Den Unterscbied macht die Bezahlung. Mit 21 kann man sich das aber mit Sicherheit egal sein lassen. Man muss nicht, aber man kann.
 

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