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Von Sinn, ein Opfer zu sein

  • Starter*in Starter*in Miss Maple
  • Datum Start Datum Start
@Darkside_now

wie soll ich das verstehen, auf der einen Seite gibst du zu, das nicht alles
seinen Gang hat, wie es sein sollte und auf der anderen Seite monierst du,
wenn die Opfer den Mund aufmachen und ich meine dabei nicht nur mich.

Ich beschäftige mich schon einige Jahre damit und sehe doch, was da ab-
geht, wenn wir nicht so viele private Organisationen hätten auf diesem
Gebiet, wooo wären wir denn dann.😕

Und übrigens, wenn ich von jemand eine Meinung übermittelt bekomme,
würde ich schon gerne wissen, ob ich die von einem Männlein oder Weiblein bekommen habe und noch besser wäre es ,wenn ich noch ein
ungefähres Alter habe, damit man ungefähr abschätzen kann, welche
Erfahrungen gemacht werden konnten, denn zwischen uns beide liegen
mit Sicherheit etliche Jahre.
Und es macht einen Unterschied, ob man Opfer wird und zuvor über Jahr-
zehnte seine Steuern brav bezahlt hat und jetzt, wo die Kassen leer
sind, mus man den Mund halten😱 ??


Miss Maple
 
@ Hope,

ich stimme da darkside voll zu....da bist du an Beamtenidioten geraten und da hätte ich gleich nachgesetzt und direkt eine Beschwerde bei deren Vorgesetzen gemacht. Ich hätte auf jeden Fall dazu gedrängt, dass deine Meldung zu Protokoll genommen und du mit ner Kopien davon nach Hause getrabst wärest. Damit hättest du deine Bürgerpflicht getan und es hätte dann an denen gelegen. Zusätzlich schriftliche Meldung ans Jugendamt...am besten als Einschreiben oder so...dann werden lethargische Beamte oft sehr schnell ganz flott. Die wissen ja, dass sie handlungsverpflichtet sind...und wenn der Beleg für eine Meldung (hier Kopie des Protokolls deiner Aussage) vorliegt können die auch nicht anders.
Man muss also das System ein wenig kapieren und sich hier durchsetzen, dann bewegt sich auch was.
Leider stimmt das mit der Überforderung der Ämter, auch des Jugendamts grad in Großstädten wie Berlin...aber es hilft ja nix...das ist ja deren Sache...und heißt ja nicht dass diese schlechten Zustände ne Ausrede dafür sind einfach nix mehr zum Schutz der Kinder zu tun und einfach herabzuspielen und drüber hinwegzusehen. Im Gegenteil sollte hier der Bürger so viel Druck machen dass der Senat mal aufwacht und da ein bissel ändert. Gibt ja arbeitslose Sozialarbeiter etc. genug, die zur Stellenbesetzung parat ständen.

Achja und was die Anzeige des Mannes wegen dem Hundebiss angeht: du solltest auf jeden Fall Gegenanzeige wegen tätlichen Angriffs und Körperverletzung oder versuchter Körperverletzung machen, damit Notwehr glaubhaft ist und der mit seiner Anzeige nicht durchkommt. Tust du es nicht hat er die besseren Karten...(Kunst des Krieges!) Und an sich solltest du deinen Hund so im Griff haben, dass er auch bei Eskalation die Nerven behält und nur "stellt" und nicht beißt, jedenfalls nicht ohne Befehl. Anderfalls lieber doch Maulkorb.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo ihr,

alles durchgelesen hab ich mir nicht, trotzdem mein Senf dazu:

Wer gegen die Opfer-Rolle kämpft, und versucht, SEIN Ding zu machen bzw. sich durchzusetzen, der ist für seine Mitmenschen ein Vorbild.

Wer nicht kämpft, ist auch ein Vorbild, aber kein gutes.

Natürlich kann man nicht jeden Kampf gewinnen, aber für seine Lebensqualität muss man kämpfen, sonst führt der Weg in Depression.

Peter
 
Hi Miss Maple,

äh..mal ne Frage: lebst du nicht in Deutschland oder gehörst du einer anderen Ethnie an?? DEnn an sich ist es hierzulande nicht legal wenn jemand um seine Lebensgrundlage zu erhalten einen Mord begeht.

Christ zu sein ist glaube ich kein Indiz dafür, das jemand als Opfer anerkannt wird..grad das Christentum hat ja Frauen besonders schlecht behandelt und verteufelt...Eva..verführerisches Weib, dass immer Schuld dran ist wenn Adam schwach wird und Mist baut. Das ist ja die Grundstruktur des patriarchalen Tätertums das ne Frau wenn der Mann Gewalt ausübt Schuldgefühle kriegt und die Schuld oder Verantwortung des Mannes quasi auf sich nimmt. Hat christliche Wurzeln dieses Dings.da Christentum in erster Linie ja auch ne partriarchale also männerherrschaftliche Kiste ist. Ich mag das Christentum nicht besonders..ist mir zu schwülztig und eindimensional...es geht da ja immer so um Gnade die ein männlicher Gott einem gibt...um Demut und Unterwürfigkeit...buä..und sehr viele Christen haben ja grad in Berufung auf das Christentum krasse Verbrechen durchgeführt. Grundsätzlich finde ich einige christlich-ethische Grundregeln und Werte o.k und auch wichtig, aber diese Werte und Regeln kann man auch als "Unchrist" also z.B als Buddhist oder Humanist draufhaben.
Ein wenig allergisch bin ich auf das Christentum weil meine Mutter so bigott christlich drauf war...nach außen hin immer schön in Kirche rennen, mit Pfarrer plaudern, Frauenhilfe etc...Nächstenliebe und so...aber ihre Kinder vorm gewalttätigen Vater schützen war nicht...also wir als ihre von ihr abhängigen Nächsten wurden da sehr unchristlich wenig geliebt und v.a. wenig geachtet. Christentum und Grausamkeit also auch höchst unchristliche Züge schliessen sich also gegenseitig nicht aus.

Bei einem Polizisten liegt es eher an der Ausbildung....der Ottonormalpolizist ist oft schlecht ausgebildet in Emotionaler Intelligenz, Sozialkompetenz oder sowas...wenig geeignet wenn es um Gewalt- oder Sexualdelikte geht...daher gibt es ja die Spezialeinheit der Kripo und da wieder auf Einzeldelikte spezialisierte und geschulte Beamte. Unter Polizisten hat man auch bei den christlichen oder gerade bei den christlichen gelegentlich mal mit Macho-Arschlöchern zu tun...die es prima finden mit Knarre wie ein Sheriff durch die Gegend zu stolzieren...ist ja ne gewisse Machtposition.
Aber es gibt auch welche die in Ordnung sind, darunter auch durchsaus Nichtchristen, aber die muss man erstmal finden und meist sitzen die auch eher in den höheren Rängen. Grundsätzlich rate ich bei Gewalt ggü Frauen zu weiblichen Beamtinnen..jeder hat das REcht sich den Beamten seiner Wahl zu krallen um dort Anzeige zu machen etc. Die meisten Bürger/Innen scheinen jedoch ziemlich devot und obrigkeitsdenkend drauf zu sein und trauen sich net Polizei oder Kripo als das zu sehen was es ist: ein kostenloser Service in Sachen Mithilfe seinen A**** zu sichern. Die "Sheriffs" haben die Pflicht zu helfen und für einen einzuschreiten, sind Diener des Volkes und tragen ihre Knarre nur stellvertretend für mich als Bürger, da ich auf Selbstjustiz verzichte und dafür die den Job erledigen müssen Recht herzustellen..mich zu schützen...Man muss da also nicht hinschleichen um zu bitten, sondern kann da fordern.

Zum Thema sexueller Mißbrauch..wenn Mißbrauchsopfer nicht den Absprung schaffen und auch den Täter anzeigen etc. kann es sogar zu so perversen Kisten kommen, dass mißbrauchte Mütter ihre Kinder dem Mißbrauchstäter aussetzen. Echt schlimm..sone Art der Tradition von Sexsklavinnen.
Ich glaube auch dass einige Mütter wegsehen und verdrängen wenn ihr Mann sich an ihren Kids vergreift. Es gibt natürlich auch sehr geschickte Täter, die ihre Taten auch vor der eigenen Frau zu verbergen wissen. Zumindest bei Jugendlichen Opfern...wo die Mutter nicht wie bei Kleinkindern das Kind auch mal nackt sieht und dort Spuren des Mißbrauchs entdecken könnte.
Ich denke eher, dass einige Mütter sehr wohl ihren eigenen Unterhalt finanzieren könnten...hier in Deutschland leben wir ja auch in einem Sozialstaat und jeder ist zumindest finanziell grundgesichert. Kann sich also vom Staat ernähren lassen, der sich nicht so leicht an den Kids vergreift.
Oft geht es glaube ich da um Bequemlichkeit oder auch Hörigkeit dieser Frauen..die haben lieber nen Straftäter an ihrer Seite als keinen Mann, sind halt beziehungssüchtig oder -abhängig und somit persönlichkeitsgestört.
Es gibt heutzutage immer noch Frauen die ihr Leben lang immer irgendwo Kind bleiben mit dieser Abhängigkeit, nie erwachsen werden und anscheinend auch nie mal so über den Tellerrand ihres Seins gucken..nie reflektieren oder sowas...ich frage mich warum ich immer so bewusst und fit drauf war in diesen Bereichen...vielleicht hat mich mein Vater da einmal zu viel auf den Kopf geschlagen?? Keine Ahnung...ich habe halt die Dinge recht rasch durchschaut und mir war bereits ab meiner Jugend oft klar was da abläuft auch wenn ich es damals nicht so gut ausdrücken konnte.

Dieser Mordfall mit der Butter...ist ja echt tragisch wie sone griechische Tragödie fast. Wie alt war denn diese Giftmischerin eigentlich?
Bei diesem Fall sehe ich klar ne Schuld der Mutter den Täter nie angezeigt oder konsequent gemieden zu haben..weil sie ihrer Tochter den Eindruck von Schwäche vermittelte fühlte die sich dazu genötigt die Mutterrolle zu übernehmen. Diese Mutter war ja schwach weil sie den Täter nie selber zur Rechenschaft gezogen hat, sich nie abgegrenzt und vom Täter gelöst zu haben scheint. Die Giftmischerin war da wesentlich mutiger und konsequenter. Ein bewundernswertes Kind aber leider hat es sich auch falsch verhalten und hat von ihrer Mutter wohl nie vermittelt bekommen was richtig oder falsch ist, wie man sich angemessen verhält etc..Armes Kind! Unter so gewaltigem Druck zu stehen, so allein zu sein, da hat es wohl keine normale Mutter-Kindbindung gegeben, die das hätte vermeiden können. Da gab es zu viel Unausgesprochenes, Unverarbeitetes, zu viele düstere Geheimnisse und unglückselige Verwicklungen, Kommunikationsdefizite die ins Unglück geführt haben.

Gegen Mißbrauch kann man seine Kids an sich sehr gut schützen indem man auf eine gute Erziehung hin zur Selbstbestimmung gleich von Anfang an achtet. Man kann Kleinkindern ab Kindergartenaltern bereits essenzielle Dinge vermitteln wie z.b. dass sie allein bestimmen dürfen wer sie anpackt/berührt etc. Grundsätzlich haben Kids in dem Alter bereits einen eingebauten Schutzmechanismus Fremden zu mißtrauen...zu fremdeln und auch natürliche Schamgefühle etc. aber unachtsame und erzieherisch uninformierte Eltern machen diesen natürlichen Schutz oft zunichte indem sie dem Kind beibringen, dass es anderen die Hand geben MUSS oder auch mal beim Opa oder Tante auf dem Schoß sitzen MUSS obwohl es das nicht möchte. Hier wird der Grundstein dafür gelegt insbesondere kleinen süßen Mädchen beizubringen, dass sie nicht alleine die Bestimmungsgewalt für ihren Körper haben und damit wird der WEg zur Fremdbestimmung geebnet. Tja...auf kleine Dinge kommt es an und kleine Verhaltenstraditionen haben oft eine große, manchmal sogar verheerende Wirkung.
Es braucht eine spezielle achtsame Erziehung um einem Kind Selbstbewusstsein und auch Selbstbestimmung (insbesondere in Körperdingen) beizubringen, ihm beizubringen auch mal laut NEIN sagen zu dürfen, auch mal in einigen Dingen selber bestimmen zu dürfen etc. Sehr viele Eltern machen hier sehr viel falsch..weil sie es ja selber nie anders erfahren haben. Nur wer da mit alten Traditionen bricht..wie z.b. meine Schwester es getan hat und die sich total viel damit beschäftigt hat mit Bücherleserei, Austausch mit wirklich bemühten und guten Eltern etc. eine andere und bessere Erziehung hinzubekommen wie wir sie früher selber "genossen" haben. Klar machen alle Eltern immer irgendwo Fehler..aber wichtig ist es halt entscheidende Fehler zu vermeiden und auch das bringt oft große Fortschritte.
Das müsste natürlich Hand in Hand damit gehen mit einer gesellschaftlichen Entwicklung, die auch in rechtlicher Hinsicht noch mehr ändert, die Strafen für Sexualdelikte oder Mißrauch drastisch verschärfen würde etc.

Ich denke jedoch, dass sowas noch Utopie ist..eine Gesellschaft ist immer nur so gut wie sie sein will....Individualrecht, also die Rechte Einzelner zählen hier zwar mehr als in Afrika z.b. aber halt immer noch nicht ausreichend. Und solange die Gesamtfunktion unserer Gesellschaft läuft und aufrecht erhalten bleibt und Bürger sich da nicht politisch organisieren oder Opfer mal auf die BArrikaden gehen, sodass die Irritation hoch genug ist um wahrgenommen zu werden, tut sich da auch nicht viel.
Wenn alle Opfer alle Täter strafverfolgen würden wäre es so gut wie sicher, dass sich die Gesetze verschärfen würden, denn mit der Menge der gemeldeten Straftaten steigt die Notwendigkeit dass das Rechtssystem da merkt, dass Handlungsbedarf besteht. Das ist sone Grundfunktion unseres Rechtssystems. Daher sehe ich es ja auch immer als sone Art allgemeine Bürgerpflicht an nicht nur im eigenen Interesse, sondern auch für die Allgemeinheit Regel- bzw. Gesetzesverbrecher zu melden, sprich anzuzeigen. Als Einzelner mag man da nur einen geringen Effekt bewirken, aber zusammengenommen hätte dieses Verhalten in der Konsequenz eine sehr große und auch gesellschaftlich verändernde Wirkung.

Auf Schutz von außen kann man oft nicht rechnen...oder auch nur wenn man in der Lage ist sich selber zu schützen...ich bin daher stark für Aufklärung und Prävention und v.a. eine bewusst veränderte Mädchenerziehung, die Mädchen gezielt zu selbstbewussten Frauen erzieht und nicht zu demütigen, eingeschüchterten unselbständigen Frauen. Ein gesundes Selbstbewusstsein ist an sich bereits ein sehr guter und ausreichender Schutz um zumindest in unseren Breiten hier ganz gut über die Runden zu kommen, d.h. die Wahrscheinlichkeit Opfer zu werden damit verringern kann.

Klar wird es immer Gewalt und auch Opfer geben, denn Gewalt ist Machtmittel und es wird immer Menschen geben, die mal mehr oder weniger beherrscht herrschen und andere die sich beherrchen lassen. Das es Opfer gibt darin liegt allerdings kein Sinn sondern eher die Funktion, dass es halt Menschen gibt die sich mit weniger zufrieden geben damit es anderen besser geht. Zum Opfer wird man nicht geboren, sondern gemacht und es liegt oft entscheidend am Opfer inwieweit und v.a. auch wie lange es da mitmacht.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Opfer von Krieg, von Mord von sexuellen Straftaten, Mobbing (psychische Gewalt, auch strafbar) sind reduziert auf die Grundlage alle Opfer von GEwalt. Ein Opfer von Krankheit ist ein Opfer sogenannter "höherer" Gewalt, als einer Form der Gewalt die wir nicht beeinflussen können. Auf die davor genannten Gewaltarten können wir schon Einfluß nehmen.

Gewalt ist Machtmittel und funktioniert überall gleich..ob bei häuslicher Gewalt oder außerhäuslicher Gewalt das ist schnurz und führt an sich immer zu demselben Ergebnis dass es einen Täter und ein Opfer gibt oder mehrere Täter und mehrere Opfer. Natürlich liegt jeder Einzelfall jeweils etwas anders, aber unterm Strich geht es immer nur um das Gleiche: Macht und Herrschaft..einer bestimmt und herrscht nutzt und benutzt den anderen als Mittel zum Zweck und um das zu erreichen benutzt er ggf Gewalt und das Opfer ist Untertan und wird beherrscht und benutzt. Gewinner und Verlierer. Ob im Krieg oder der Liebe.
Menschen sind halt keine Kuscheltiere, sondern Raubtiere und werden auch durch das Prinzip Eigennutz angetrieben und hier muss man halt zusehen wie man über die Runden kommt in der "Herde". Menschen sind zwar kultur- und moralfähig aber nicht immer willens sich an soziale und gesetzliche Regeln zu halten. Daher muss man einige Quersoziale halt mit irgendwelchen Mitteln immer wieder dazu bringen sich ausreichend an die Regeln zu halten.
Und natürlich als Einzelner oder Einzelne gucken wie man nen ausreichend funktionierenden Selbstschutz aufbaut.

Wenn man ein wenig kapiert wie Gewalt funktioniert und welchen Zweck Gewalt verfolgt kann man da ansetzen um Wege zu finden mit diesem Phänomen umzugehen, gezielt Strategien gegen Gewalt entwickeln....egal ob auf gesellschaftlicher oder privater Ebene.
Unsere Strafgesetze und das Strafrecht ist ja sone Art gesellschaftliche Strategie des Umgangs mit der Gewalt. Auf Gewalt wird mit Sanktion geantwortet...genauso sollte es auch der Einzelne tun...denn was nutzt unser Gesetz, wenn man es nie zur Anwendung bringt? Und hier stehen Opfer gewissermaßen am Schalthebel...sie haben hier auch auf gewisse Weise Macht, auf die viele Opfer jedoch scheints freiwillig verzichten. Die meisten Opfer (häuslicher Gewalt) wurden von ihren Tätern ohn-mächtig kleingemacht, ihnen eingeredet, dass sie keine Macht haben etc. und solange die in diesem Aberglauben (nix tun und bewirken zu können) verharren, bzw an die Macht des Täters und ihre Ohmacht glauben (ein lebensgefährlicher Glaube!) und die sie an sich schützenden Gesetze nicht anwenden bleiben sie Opfer.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tyra und hope 22
Bei diesem Beamtenschwein, an das ich damals geraten war, handelte
es sich um den Leiter unserer JA-Aussenstelle. Ich habe mich für meine
Tochter eingesetzt,weil ich bemerkt hatte, dass sie prinzipiell Männer
gegenüber zurückschreckte.
Ich habe dann an den Vorgesetzten dieses Leiters geschrieben und eine
Kolleg-in gefordert, für die Tochter, die auch bekommen habe,doch das kannst du vergessen.

Wie soll denn das gehen, wenn der Chef einen Fehler macht, kann er sich
doch von einer Mitarbeiterin nicht kritisieren lassen.......?
Ích bekam diese Mitarbeiterin, angeblich -ausnahmsweise......🙄 ,
und mir wurde schriftlich erklärt, dass die Mitarbeiter so eingeteilt sind,
dass sie die Lehrer gut kennen und genau an dieser Stelle ging es dann
weiter.
Tatsache ist, das die Lehrer nur das machen s-o-l-l-e-n, was dem
JA in den Plan passt. Da fallen mir so manche Geschichten ein, wo
die Zusammenarbeit nicht kooperativ war oder besser gesagt nur einseitig, nehmen wir nur mal die Kinder, die sich gegen die Eltern stellen sollten und sich nicht zur Wehr setzten konnten, weil sie z.B eingesperrt waren...und was ist der Sinn dieser Opfer ?? 😱 😱

LG Miss Maple
 
also moment mal...bin total verwirrt...ist ja alles irgendwo neu...hier kapiere ich den Gesamtzusammenhang noch nicht.
Was hast du mit dem JA zu tun gehabt und worum ging es da mit deiner Tochter? Und was hat das mit einem Lehrer zu tun??
Wie alt war deine Tochter da? Ist sie von deinem Ex oder einem Lehrer mißbraucht oder misshandelt worden oder warum ist sie prinzipiell vor Männern zurückgeschreckt? Und warum musstest du dich für sie einsetzen?

Es ist übrigens Quatsch, dass das JA sone Macht hat zu bestimmen, was ein Lehrer zu tun hat..sie haben zu gewissen Dingen einen gewissen Einfluss aber mehr auch nicht. Es kommt dabei immer auf den Sachverhalt an, um den es geht und ob hier das JA überhaupt zuständig ist und sozusagen Bestimmungsgewalt hat.
Um welchen Sachverhalt ging es denn da und was genau sollen die Lehrer tun was dem JA in den Kram passt?

Grundsätzlich ist es vorteilhafter nicht in allem und jeden den Feind zu sehen..das JA ist halt nur so gut wie es ist und einige Beamte halt schlecht..da muss man sich dann nicht persönlich angegriffen fühlen, sondern cool bleiben und sein Recht einfordern..was du ja auch getan hast mit der Anforderung eine andere Mitarbeiterin zu bekommen. Das war dein gutes Recht und ich finds prima dass du dich dafür eingesetzt hast.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, doch, es scheint so, als ob sich unsere Erlebnisse meilenweit auseinan-
der gehen.
Ich habe es 12 Jahre mit dem Jugendamt zu tun und 9 Jahre mit 2 JÄ,weil der KV mit der jüngeren 800km weggezogen ist und da bekommst du Erfahrung.🙄
Unsre Trennungsphase begann damit, dass die Schule auf uns zukam und
vorgeschlagen hatte, dass die ältere Tochter, die bereits die 3.Klasse wiederholte, in einer Sprachheilschule untergebracht werden sollte.

Ich hatte damals dort gleich nach den Sommerferien ein Vorstellungs -gespräch, das ein Schulrat gemacht hatte, der kurz vor der Rente stand.

Die Schule kannte meine Tochter ja besser beurteilen, wenn sie in der
Gruppe ist, für mich war sie ein pflegeleichtes Mädchen, nur eben mit den
Hausaufgaben.....
Er bestätigte mir, dass die Tochter ein Fall für diese Einrichtung sei, aber er habe keine freien Platz für sie und dann konnte ich wieder abziehen.

Komme nachhause und hab meinem Mann Vorwürfe gemacht,dass man die
Kinder noch ausser Haus bringen muss, weil ich arbeiten musste und in diesem Moment kommt er mit diesem Satz, dass er mich noch umbringen
müsse.😱 ........
Ich kann das nicht alles nochmal erzählen, aber dieser Schulrat hat vor den Weihnachtsferien bei mir telefonisch nachgefragt,was mit den Mädchen jetzt los ist und als ich sagte, das sie größtenteils bei ihrem Vater sind hat er ins Telefon geschrien "Dem gehören beide Kinder weggenommen"!
Und da ging es schon los, dass die Schule nichts machen konnte und dann 3 Monate später kam die Lehrerin auf mich zu und sagte mir von ihrem Verdacht.........Ich bin der festen Überzeugung, dass die Schule dies schon länger im Verdacht hatte, deswegen die Sache mit der Sprachheil-
schule.
Ich hab diese Lehrerin nach 5 Jahren wieder getroffen und da gab sie mir den Hinweis, ich soll vom Schulamt mir eine Abschrift von ihrem Gutachten anfordern, was ich auch tat.
Also die Lehrerin machte ihre Angaben über unsere damalige Familien- sitúation,dass das Problem in der Familie liege, aber vom sexuellen Missbrauch durfte oder wurde kein Wort geschrieben,aber es war ja das Hauptanliegen der Schule, denn von da aus gingen ja die ganzen Probleme meiner Tochter.
Ich muss warten und warten, bis die Tochter mal darüber redetaber es geschieht nicht und andererseits haben wir mit dem JA ja bald nichts mehr zu tun.Darauf warten die auch nur.
Ich kann sagen, seit ich es mit diesen Leuten zu tun habe, steht meine ganze Allgemeinbildung kopfüber, weil alles was im eigentlichen Leben richtig war, falsch ist.
Ich frage mich, für was haben wir eigentlich Leute zum Therapien machen,wo meine Tochter von diesen Leuten eingeflösst bekommt, dass sie nichts sagen braucht.
Auf der anderen Seite ist es doch gut, wenn man seine seelische Last wegreden kann und weshalb wird dann so oft ein Hirngespinnst in den Raum gestellt, dass Frauen Therapien machen müssen.??

Bei den einen, die was haben und eine Therapie benötigen, da bremst man alles aus, in dem man sagt, du brauchst das nicht und den anderen, die nichts brauchen, redet man das ein????:mad: :mad:

Ich hab das ja schon geschrieben in der JVA-Sache, was meine Therapeutin gemacht hat als ich ihr erzählt habe,was Sache ist, denn bei ihr gingen sämtliche Alarmglocken an, dass unsere Geschichte auch zum Himmel stank.

Das, was hier mit den Frauen und Kinder veranstaltet wird, das hat man schon vor 15 Jahren gemacht, aber einem Familienvater zu sagen, der Alkoholiker ist,das er mal einen Entzug machen soll, dass erlebt man nicht.

LG Miss Maple
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Miss Maple,

leider muss ich dir zustimmen.Die Mütter müssen immer ja sagen und kooperieren,die Männer dagegen nicht.
Ich habe immer gedacht,das Jugendamt ist für die Kinder und nicht nur für die Väter.Kann ich gut verstehen, das du nicht mehr weißt was richtig ist, damit stehst du nicht allein da.Mir hat mal einer gesagt ich soll doch die Vergangenheit ruhen lassen und an die Zukunft denken.Ich dachte eigentlich, das es gut wäre die Vergangenheit aufzuarbeiten.
Ist alles eine Auslegungssache.
 
also hoffnungslose,

ich bin total erschreckt über deine Einstellung, dass Mütter immer ja sagen und kooperieren müssen..das hast du wohl ironisch gemeint?
Ne erwachsene Frau und verantwortungsbewusste Mutter sagt selbstredend auch mal klar Nein und gibt auch mal die Richtung vor und folgt nicht wie ein Hündchen dem was andere (Schule oder JA oder Ehemann oder wer auch immer) ihr aufträgt.
Immer ja sagen und kooperieren ist Sklavenhaltung und so entstehen oft erst die Probleme.
Wenn man eine vernünftige Zukunft haben will muss man selbstverständlich, insbesondere wenn man mal Opfer war seine Vergangenheit aufarbeiten und damit klar kommen, sonst macht man immer wieder die gleichen Fehler.
Reflektierend zurückschauen um nicht anzuhaften und den Hauptblick nach vorne.
Wer niemals reflektiert, auch über die Vergangenheit nicht kann sich ohnehin nie ausreichend von ihr lösen.
Oder sich von soner selbst und ggf fremdgefärhdenden Grundhaltung lösen dass man als Mutter im Ja sagen und kooperieren muss....echt schräg. Denn manchmal muss man um seine Rechte oder die der eigenen Kinder zu verteidigen mal gegen den Strom schwimmen und auch mal Nein sagen und selber bestimmen was läuft.

Tyra
 
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