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Von Firma verarscht

So ein Unsinn. Globalisierung - und auf diese spielst Du an - ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern gab es schon immer. Ich gebe Dir mal den Tip - da ich heute Morgen wenig Zeit habe - Dir das Buch "Das Ende der Arbeit" von Jeremy Rifkin zu besorgen. Glaub mir, Du wirst anschließend anders denken und Dir vielleicht auch mal Gedanken über Deinen eigenen Arbeitsplatz machen.
 
GZS meinte:
Da müsst Ihr aber auch die andere Seite sehen.

WER kauft denn die chinesische Billigware?

WER will denn alles immer billig haben? (Geiz ist doch geil, oder?)

WER beschäftigt denn lieber den polnischen Handwerker als den Deutschen?

Wir hier in Deutschland wollen alles billigst kaufen, dabei aber wie die Könige verdienen. Das geht aber nicht. Und daran ist weder "die Politik" schuld noch "die Unternehmen". Das Problem ist hausgemacht.

Und wenn dann keiner mehr die deutschen Produkte kauft und die Unternehmen deshalb Leute entlassen oder Löhne kürzen, dann wird geschrien.

Gerhard


Weil sich niemand anderes mehr die hier hergestellten Produkte und Dienstleistungen leisten kann. Unternehmensgewinne steigen, aber Leute werden entlassen. Beispiele gibt es genug. Sowohl durch die Unternehmer als auch durch staatliche Regelungen wird Kaufkraft von unten nach oben verteilt. Das sind doch die Fakten. Da kann sich doch keiner mehr einen Maler und Tapezierer leisten, der z.B. die Wohnung renoviert.

Und solange der Shareholder mehr zählt, wie die Mitarbeiter oder der Wert eines Unternehmes wird es nicht besser werden. Da wünsche ich mir bald lieber amerikanische Verhältnisse.
 
Klar werden Leute entlassen! Die Anzahl der Mitarbeiter in einem Betrieb hängt doch nicht vom Unternehmensgewinn ab.

Eine Firma wird so viele Leute beschäftigen, wie sie benötigt. Niemand wird jemanden einstellen, nur weil er gerade viel Gewinn erwirtschaftet.

Gerhard
 
Richtig, und die hohen Gewinne werden genau dazu verwand, weiter zu rationalisieren und Leute auf die Straße zu setzen. Auch der Staat selbst liefert dazu die besten Beispiele. Wenn die Beamten und Angestellten monatlich länger arbeiten müssen, dann fliegen auf der anderen Seite dafür wieder welche raus.
Wenn man das Spiel immer weiter treibt, dann wird letztendlich im Kaptalismus nur ein einziger übrigbleiben, der morgens und abends jeweils nur nur auf den Knopf drücken muß, um die menschenlose Maschinerie in Ganz zu setzen bzw. zu stoppen. Dieser Prozess ist allerdings mindestens seit den 70er Jahren zu beobachten. Seither steigt die Arbeitslosigkeit - mal schnell mal langsamer - stetig an. Ich halte deshalb das, was uns Politiker in ihren vorgestanzten Sätzen vom "Wachstum, daß wiederum Arbeitsplätze schafft" vorbeten, für eine große Lüge. Nicht "Arbeit ist zu teuer geworden" wie man an den realen Lohnsteigerungen in der BRD der letzten 10 Jahre deutlich ablesen kann, sondern die Grundstoffe und die Energie sind zu billig geworden.
 
Wenn ich jemandem Arbeit gebe, ist er in gewisser Weise von mir abhängig. Das drängt mich in eine Verantwortung. Ihm und seiner Familie gegenüber.

die firma hat schon eine verantwortung gegenüber den mit arbeitern.
aber solch ein wo ich umsonst geschafft hat mich nur ausgebeutet.
dann wurde ich aus wirtschaftlichen gründen gekündigt und war über monate auf kurzarbeit.
diese ist auf einmal wieder am laufen wie nie, 3 schichten und neue leute eingestellt. ja hallo das muss mal einer verstehen.
 

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