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Vom Sohn verlassen

Zur Körperverletzung: wurde der oder die Täter angemessen bestraft und dafür gesorgt daß es zu keinem erneuten Kontakt mit Deinem Sohn mehr kommen kann? Besucht der Sohn jetzt wo er beim Vater wohnt noch die gleiche Schule, hat die gleiche Umgebung sprich nicht weit entfernt, oder liegt da ordentlich Distanz dazwischen? Das könnte nämlich ein wichtiger Faktor sein, wenn er sich beim Vater jetzt sicherer fühlt als bei Dir.
Bis dato gab es erst eine Verhandlung von einem Täter und Vorfall. Gegen die anderen 2 Täter wird noch ermittelt und das wird auch der schwerste Teil.
Der Vater wohnt in einem anderen Landkreis, somit für meinen Sohn natürlich mehr Sicherheit. Auch die Schule ist neu. Aber er ist zumindest dort gut angekommen. Hat trotzdem viele Lücken im Stoff die er aufarbeiten muss.
 
Bis dato gab es erst eine Verhandlung von einem Täter und Vorfall. Gegen die anderen 2 Täter wird noch ermittelt und das wird auch der schwerste Teil.
Der Vater wohnt in einem anderen Landkreis, somit für meinen Sohn natürlich mehr Sicherheit. Auch die Schule ist neu. Aber er ist zumindest dort gut angekommen. Hat trotzdem viele Lücken im Stoff die er aufarbeiten muss.
Na siehste, jetzt hast Du den Grund. Es lag nicht an Dir sondern an dem Vorfall, und daß Dein Sohn sich in der Gegend nicht mehr sicher fühlen kann. Wenn die Täter Minderjährige waren (schätze ich mal) werden sie auf freiem Fuß sein, also besteht für Deinen Sohn jederzeit ein Risiko ihnen erneut über den Weg zu laufen oder gar absichtlich von ihnen abgepaßt zu werden. Die schönsten Therapien sind für die Katz, wenn die Bedrohungslage weiterhin existiert.
 
Dieser Moment ist nicht aller Tage Abend. Und auch wenn sich Deine Entscheidung zur Zeit als "falsch getroffen" anfühlen wird und es Dir das Herz zerreissen will... ich habe eine ähnliche Entscheidung getroffen und es ist auch bei mir zu einem Bruch zwischen meinem Sohn und mir gekommen.

Ich will keine Augenwischerei betreiben, denn es kann einige Zeit (bis zu Jahren) dauern, bis Dein Sohn erkennt, wie sehr Du ihm damit einen Liebesdienst erwiesen hast und es nicht für Dich getan hast.

Bleib trotzdem dran, nicht überbordend, sondern schick kleine Nachrichten, versuch mal anzurufen, wenn möglich vorbei zu fahren.

Ich wünsche Dir, dass Du einen kühlen Kopf und Dein großes Herz bewahren kannst und die richtigen Worte finden wirst.
 
@Flamingopink
Irgendwie verstehe ich gerade nicht, warum du nicht einfach mit deinem Sohn umgezogen bist. Soll jetzt kein Vorwurf sein, mich wundert es nur, dass es bei dir keine Option zu sein scheint.
Vor Tätern ausreißen ist selten die richtige Option. Nicht für Erwachsene, die auch einen Lebensmittelpunkt haben. Aber die Folgen auf den Sohn würde ich an Deiner Stelle @Flamingopink schon an die Ermittlungsbehörden weiterleiten, daß zusätzlich zu den körperlichen Folgen eine schwere Traumatisierung vorliegt die Euer Verhältnis zerrüttet hat und deshalb keine Schlappheit oder Federpinselei bei den Ermittlungen gegen die Täter und Verurteilung vorkommen darf. Leider werden in solchen Fällen, Gewalt unter Minderjährigen, viel zu großzügig reine Bewährungsstrafen verteilt, über die die Täter nur lachen.
 
Vor Tätern ausreißen ist selten die richtige Option. Nicht für Erwachsene, die auch einen Lebensmittelpunkt haben. Aber die Folgen auf den Sohn würde ich an Deiner Stelle @Flamingopink schon an die Ermittlungsbehörden weiterleiten, daß zusätzlich zu den körperlichen Folgen eine schwere Traumatisierung vorliegt die Euer Verhältnis zerrüttet hat und deshalb keine Schlappheit oder Federpinselei bei den Ermittlungen gegen die Täter und Verurteilung vorkommen darf. Leider werden in solchen Fällen, Gewalt unter Minderjährigen, viel zu großzügig reine Bewährungsstrafen verteilt, über die die Täter nur lachen.
Ehrlich gesagt finde ich es etwas zu einfach, so pauschal zu sagen, dass „Wegziehen keine Option“ sei - besonders wenn es um ein schwer traumatisiertes Kind geht. Es geht ja nicht um „vor Tätern ausreißen”, sondern darum, einem Kind nach einem massiven Vertrauens- und Sicherheitsbruch überhaupt noch irgendeine Perspektive zu bieten. Und das kann sehr wohl bedeuten, das gewohnte Umfeld zu verlassen - was der Junge nun ja auch getan hat, nur eben nicht mit der Mutter, sondern zum Vater.

Dass ein Umzug für Erwachsene logistisch, emotional und finanziell schwierig ist - absolut. Aber wenn der Sohn sich bei ihr zunehmend isoliert hat und die Umgebung mit Angst und Gefahr verknüpft war, wäre ein gemeinsamer Neustart zumindest eine Überlegung wert gewesen. Das war keine Verurteilung meinerseits, sondern einfach ein Gedanke, weil sie es selbst gar nicht erwähnt hatte.
 
Selbst Wegziehen ist nicht wirklich ein Schutz, wenn man nicht gerade ans andere Ende des Landes zieht, denn ein wirklich rachsüchtiger Täter kann einen überall aufspüren, um so leichter wenn die ganze Familie mit umzieht. Und wir wissen noch nicht wer die Täter waren, es können auch welche aus einem ausufernden Familienklan sein, wo es immer einen "großen Bruder" gibt, der eine Verurteilung so krumm nimmt, daß er seinerseits auf Rache sinnt. Außerdem, würdest Du Deine eigene Wohnung und Beruf dafür aufgeben, weil der Staat unfähig ist, Kriminelle wirksam und dauerhaft aus dem Verkehr zu ziehen?
 

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