Hatte den Fall mal, als ich eine Ausbldung angefangen habe. Das Team dort hat mir relativ schnell "beigebracht", dass ich ja nur der kleine dumme Azubi bin, der zu blöd ist, seine Aufgaben richtig zu machen. Ne ganze Zeit lang habe ich auch gedacht, dass es an mir lag.
Habe die Ausbildung nach einem Jahr abgebrochen und heute weiß ich es besser, dass es nicht (nur) an mir lag, sondern an Profilierungsdrang seitens dieses Kollegiums.
Manchmal habe ich auch einfach das Gefühl, dass Leute schlichtweg herausfinden wollen, ob man mental kräftig genug ist, um gegen das Machtgehabe der anderen anzukommen - und wenn man sich als labil herausstellt, freut es die anderen, da sie dann glauben, ihre Macht vollends demonstrieren zu können. Daraus habe ich gelernt, den Leuten vom ersten Augenblick an zu zeigen, dass ich kampfbereit bin (am besten ist das mit einer cleveren Rhetorik hinzubekommen - so meine Erfahrungen). Wer Schwäche zeigt, der leidet auch, glaube ich.
Deshalb würde ich dir raten, den Job zu wechseln - dich in der Zwischenzeit möglichst gut zu erholen - wenn möglich mit therapeutischer Hilfe oder zumindest mit Hilfe von Freunden oder Bekannten, die dir sagen, dass du dir nichts gefallen lassen darfst und dann dein Glück bei einer neuen Stelle versuchen.
Was den Verein angeht, denke ich musst du schlichtweg abwägen, wie wichtig er dir ist und wie sehr dich dieser Erstvorsitzede ärgert.
Wenn es eine Alternative gegen sollte zu dem Verein - würde ich mir die aber auch mal genauer ansehen.
Denn wenn dich Leute noch nicht kennen, dann wissen sie auch nicht, inwieweit sie dir auf deiner Nase herumtanzen können - wie jetzt beispielsweise dieser Erstvorsitzende.
Und habe kein Problem damit, auch mal auf Konfrontationskurs zu stehen - sind andere auch mehr als genügend