A
Arinya
Gast
Übrigens finde ich es keinen Wert an sich, viel und lang zu arbeiten. Wäre es nicht wünschenswert, wenn sich das jeder in gewissem Rahmen selbst aussuchen könnte? (natürlich mit jeweils entsprechendem Einkommen).
Der eine arbeitet nun mal für sein Leben gern, und ein anderer hat eben noch andere Interessen, denen er nachgehen will.
Und Freizeit bedeutet ja nicht automatisch, dass man ständig vor dem Fernseher hockt oder in der Sonne liegt. Man kann sich in dieser Zeit auch für andere Dinge engagieren, sich weiterbilden, ein Ehrenamt bekleiden usw.
Sehe ich ähnlich.
Wir haben zumindest Gleitzeit, ich kann mir also zwar nicht aussuchen, wie lange ich arbeite, aber zumindest, wann ich arbeite.
Ich hab mich eben dafür entschieden, früh anzufangen, um dann auch noch was vom Tag zu haben, ich hab ja z.B. auch noch nen Haushalt zu machen.
Mein Kollege stöhnt jeden morgen rum, wenn er kommt, dass er am Vortag wieder bis halb 8 im Büro war... ja, mein gott, dann soll er halt nicht erst um 10 kommen... selbst schuld.
Im übrigen ist es ja auch nicht immer automatisch was gutes, wenn man lange arbeitet... könnte ja auch ein Zeichen sein, dass man seine Arbeit in der Zeit, die andere dafür benötigen würden, nicht bewältigt. Klar gibt es mal Phasen, in denen hier richtig der Bär steppt, dann mach ich auch länger, aber wenn ich ansonsten meine Arbeit erledigt habe, warum sollte ich nicht früh gehen?