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Viel Geld oder Spaß, was ist euch wichtiger?

Hm - warum kann man mit 55+ nicht mehr Gas geben ???
Gesundheit ist wie das blanke Leben ein Geschenk, das man niemals selbstverständlich nehmen sollte, vor allem mit zunehmendem Alter nicht.

Wenn Du das so für Dich noch nicht feststellen musstest, freut mich das sehr für Dich. Hoffentlich kannst Du noch lange Gas geben.

Leider kannte und kenne ich genug Menschen, die können es definitiv nicht mehr. Nur wenige davon arbeiten unmittelbar körperlich. Etliche von denen hätten sich das mit 20 oder 30 auch nie gedacht, aber dennoch kam es so und das durchaus nicht nur, weil sie zuviel Gas gegeben hatten. Gibt Krankheiten - etwa Infektionen - die erwischen einen auch ohne persönliches Zutun: hart, unfair und dauerhaft.

Schon angesichts der inzwischen wirklich mickrigen gesetzlichen Altersversorgung würde ich dem immer proaktiv entgegenwirken, solange ich kann. Mir sind genug Lebemenschen begegnet, die im Alter dann doch nachträglich rumjammern, weil sie sich ihre Miete nicht länger leisten können. Manche wandern dann sogar bis Asien aus, aber nicht jeder findet dort sein spätes Glück.

Alles kann, nichts muss... und letztlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied.
 
µ - wollte Dich nur darauf aufmerksam machen , dass es eben nicht bei allen so ist, dass die mit 55+ weniger Gas geben, Du hast das so dahin gestellt, als wenn es so wäre.

Ich hab festgestellt , das grade die Leute mit 55 + wo die Rente nur noch ein Jahrzehnt ion der Zukunft liegt , sich überlegen, wie sie noch den einen oder anderen Punkt dazubekommen, frag mal die 45 jährigen wo die sich in zehn Jahren sehen - höhere oder weniger hohe Position - bei vielen klappt das und wenn sie mehr bewegen leisten sie mehr.

Der hundertjährige Bauer auf der idyllischen Wüstenoase , der von Datteln lebt, ist wohl genau so die Ausnahme, wie der junge Mensch der sagt " Arbeiten wozu das denn "??? aber das die Menschen die in Industrienationen mit guter ärztlicher Versorgung im Wohlstand der Bequemlichkeit davon kaputt gehen, das die nix tun , liegt nahe.
Körperliche Arbeit und körperliche Leistung ist ja etwas gesundendes deshalb ja nicht negativ
der Mensch neigt oder tendiert zur Bequemlichkeit
als Kind läuft er aus Freude
als alter Mensch braucht er Überwindung, ändert aber nix an der Tatsache , gesundend ist die Leistung.

Gesunder Körper = weniger krank - gesunder Geist - weniger Altersdemenz - ganz klare Sache .

Aber als 55 jähriger Mensch schon sagen - ich kann nicht leisten - weil ich - warum auch immer - nicht kann,
das ist in meinen Augen nicht die Regel.
Sonst wären alle Chefs die älter sind als 55 und alle Politiker ja völligem Leistungsniveauabsturz gegenübergestellt ...und das ist definitiv nicht der Fall.

Deshalb , Du brauchst nicht zu hoffen, das ich noch lange gesund bleibe, weil Deine Hoffnung ändert nichts an meiner Gesundheit.
Ich wünsche Dir aber, das Du zu einer realeren Sicht der Dinge gelangst, ich will Dich auch nicht zum Leisten animieren, sondern Dir rein logisch aufzeigen, warum sich Deine Sichtweise " ab 55 leistet man weniger im Leben " im Grunde für mich, als konträr zu den realen vorhandenen Verhältnissen darstellt.
 
Ich bin ja mittlerweile auch 60. Weniger leistungsfähig als mit 40 fühle ich mich nicht. Ich mache keinen Job nach wie vor gerne, bin aber heute deutlich abgeklärter und lasse mich nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen.
Was ich ganz sicherlich nicht vermisse, sind ständige Geschäftsreisen - mal ganz nett - aber nicht ständig, Anrufe spät abends oder am WE, weil mal wieder "die Welt untergeht", es aber überhaupt keine Möglichkeiten gibt, die Sachlage vor dem nächsten Morgen oder drm folrenden Montag überhaupt zu regeln. Daa ist eindach Weitergeben: "ist jetzt dein Problem". Oder jedes Jahr mindestens 2 Wochen auf irgendwelchen Messen anwesend sein zu müssen.
Ist definitiv entspannter.
 
Was ist dir denn wichtig(er)?

Irgendwas bewegt dich offenbar weiterhin in dem Zusammenhang, sonst hättest du den Thread nicht eröffnet.

Zu mir: Alles was finanziell über ein weitestgehend sorgenfreies Leben hinaus geht, ist mir nicht so wichtig.

"Lebenszeit" wird mit zunehmendem Alter knapper und damit für mich wertvoller.....das relativiert so einiges.

"Spass": Was verstehst du darunter insgesamt?

In jungen Jahren war für mich "Zufriedenheit" ein Begriff, mit dem ich nicht viel anfangen konnte. Erst im Laufe des Lebens hat das an Bedeutung gewonnen. "Zufriedenheit" ist aus meiner Sicht ebenso eine "Fähigkeit" wie eine "Empfindung".

Wie ist es bei dir mit der "Zufriedenheit "?
Mir ist alles wichtig was man mit Geld nicht bezahlen kann,aus Überzeugung.
 
aber wenn es so ist, dann ist es doch in Ordnung.
Ich glaube es Dir wirklich.
Seit ich weiß das ich nicht mehr ins Berufsleben zurück darf, habe ich mir auch meinen Weg gesucht um Zufriedenheit zu bekommen.
Man muss staunen was alles so geht wenn der echte Wille da ist....
 
Auch hier in diesem Thread liest man von Usern, denen es ausreicht, mit ihrem Geld im Hier und Jezt gerade auszukommen, große Sprünge seien nicht drin und trotzdem alles gut. Ich sehe den Pferdefuß in dem Moment, ab dem es - mal kein komfortables Erbendasein angenommen - in die Rente geht. Noch schlimmer, wenn Pflegebedürftigkeit einsetzt. Ich arbeite daher auch zum späteren Erhalt meiner Unabhängigkeit.
Schon jetzt will ich auch nicht groß nachdenken müssen, wenn ich mir mal etwas Besonderes kaufen oder leisten möchte.
Von 5.000 auf 3.000 Euro zu reduzieren ist schon ein Schritt, der zwangsläufig einen spürbar anderen Umgang mit Geld erfordert. Von z.B. 7.000 auf 5.000 Euro wäre das wahrscheinlich ein bisschen anders gewesen.

Wenn du dir ein Haus gekauft hast gibt es ja auch laufende Kosten. Kannst du die mit dem gringerem Einkommen stemmen?

Ich hätte wohl auch weiter Gas gegeben, mich allerdings nicht versklavt. Womöglich hätte es doch noch andere Schräubchen gegeben, an denen du hättest drehen können, ohne gleich den Job zu kündigen.
 
Leute, die behaupten, Geld sei nicht wichtig, wissen meiner Erfahrung nach nicht, wie es ist, keines zu haben.
Ich hatte zu Beginn meiner Berufstätigkeit ein paar echt mies bezahlte Jahre, wo ich jeden Cent drei Mal umdrehen musste. Das war eine Stelle, die ich von der Tätigkeit am meisten von allen meinen Stellen geliebt habe. Aber ich will nie mehr dorthin zurück.

Ich arbeite immer noch im selben Feld und liebe meine Arbeit, aber ich würde nie mehr für so einen Hungerlohn arbeiten, wenn es eine Alternative gibt.

Bei dir gehts aber nicht um Geld oder kein Geld. Sondern um "viel Geld" oder "genug Geld, um immer noch gemütlich davon zu leben und mehr Freizeit und Spaß haben".
Da wäre für mich die Entscheidung klar. Etwas weniger Geld und mehr Spaß im Leben.

Du hast gut vorgebaut, hast das Geld in eine Immobilie investiert. Nicht einfach alles verpulvert. Kannst du deine Fixkosten für das Haus mit dem geringeren Gehalt decken?
Im Endeffekt muss man sich auch überlegen, was man vom Leben erhofft. Geld anzuhäufen um des Anhäufens willen allein, macht nie jemanden glücklich. Und das letzte Hemd hat bekanntlich auch keine Taschen.
Zudem wir nicht von einem zu erwartenden Gehalt reden, dass dich abstürzen ließe. 3000 netto ist immer noch ein Gehalt, von dem man bequem leben und auch was zur Seite packen kann.
 

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