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XXXXXGuest
Gast
Jeder Mensch verdient es, respektvoll begegnet zu werden. Mit einem offenen Geist, Empathie und Zuwendung.
Wahre Worte.
Hast du schon versucht, dich empathisch in die Situation deiner Mitbewohnerin / Hauptmieterin zu versetzen?
Du hast nicht genug Geld zur Verfügung, um eine Wohnung für dich alleine zu mieten.
Darum suchst du jemandem, der sich die Kosten mit dir teilt, um eine WG zu gründen.
Diese andere Person hat dann leider kein Geld mehr zur Verfügung, um Miete zu zahlen.
Was tust du?
Wenn du genug Geld hättest, um die Kosten alleine zu tragen, hättest du ja gar keine WG gegründet.
Bist du bereit, dich finanziell für die andere Person aufzuopfern und vielleicht Schulden zu machen, die du nicht zurück zahlen kannst?
Was nun das Verhalten in einer WG angeht: normalerweise gibt es da Regeln zum Zusammenleben.
Das betrifft Dinge wie Putzplan, ob und welche Lebensmittel zur gemeinsamen Verfügung stehen, wer einkauft usw...
Wenn jemand nun z. B. gemeinsames Geschirr benutzt, dann ist es notwendig, dass er es zügig danach wieder sauber macht, damit es der andere auch benutzen kann, ohne es vorher zu spülen.
Das ist eine Frage von Rücksichtnahme und Respekt.
Sonst muss der Mitbewohner Arbeiten für den anderen übernehmen und fühlt sich degradiert.
Was ist schlimm daran, wenn du bei deinem Freund übernachtest anstatt umgekehrt?