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Verzweifelte Nachbarin - Sohn möchte keinen Kontakt mehr

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Diese Menschen haben alle Eltern.
Man kann nicht zwingend davon ausgehen, dass das alles nur schlechte Eltern waren, bei denen man sagt, das war ja nun kein Wunder und der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Von dieser "Hinterhältigkeitsgeschichte" habe ich auch erst kürzlich erfahren.
Der Sohn hat einem anderen Menschen körperlichen und psychischen Schaden zugefüggt.
Die Eltern haben es weder mir, noch sonstwem erzählt, weil sie ihren Sohn schützen und verhindern wollten, dass ihm diese Tat ewig anhaftet.

Viele sind hier sicherlich der Meinung, der arme Junge kann nichts dafür. Die Eltern haben ihn durch ihre Erziehung zum Kriminellen gemacht.

Aber wenn grundsätzlich immer die Eltern für das Fehlverhalten ihrer Kinder verantwortlich sind, müsste sich die Schuldursache ja wie ein roter Faden durch die Stammbäume ziehen und von Generation zu Genaration weitergetragen werden.
Schließlich sind Eltern nicht nur Eltern. Sie sind gleichzeitig die Kinder ihrer eigenen Eltern.

Vielleicht ist dieser Sohn trotz aller Bemühungen einfach kein besonders anständiger Mensch geworden.

So wird es sein und deshalb halte ich dieses ständige Inschutznehmen des Sohnes für unangebracht.
Aus der Sicht einiger sind die Kinder grundsätzlich die Opfer und die Eltern immer die Bösen.

Ein Kind wird nicht nur von seinen Eltern geprägt und beeinflusst, sondern auch von anderen Menschen, mit denen es im Laufe seines Lebens zu tun hat.
Und es kommt nun mal eben auch vor, dass jemand "einfach so" kein ansgtändiger Mensch geworden ist.

Und, ja, grundsätzlich halte ich diese Option genauso für möglich wie die Variante, dass die Familienverhältnisse vielleicht doch nicht ganz so unkompliziert sind wie hier dargestellt und der Sohn Gründe hat sich so zu verhalten wie er es tut. Das betrügerische Verhalten, was zuletzt angedeutet wurde, kann ich allerdings so gar nicht einschätzen, dafür bleiben die Zusammenhänge zu sehr im Dunklen.

Letzendlich kann der beste Therapeut nur Vermutungen anstellen.
Zumindest erscheint es mir sehr logisch, dass der Sohn sich gerade in einem inneren Konflikt befinden könnte.
Indem er seine Eltern dafür verantwortlich macht, dass er so geworden ist, versucht er sich von dieser Verantwortung zu entlasten
 
Von 0 bis 7 J werden die Kinder von ihren Eltern geprägt....grade im emotionalen Unterbewusstsein.

Natürlich gibt es Kinder, welche schlimmer werden als es ihre eigenen Eltern je waren.
Es gibt Kinder, welche ihre eigenen Eltern ermorden.
Kürzlich gab es den Fall, dass eine Adoptivtochter versuchte ihre Mutter..eine Bürgermeisterin... sadistisch zu quälen und zu töten.

Es gibt auch Eltern, welche ihre Kinder umbringen.

Wie kennen nicht die Geschichte und die Hintergründe von diesem Sohn.
 
Von dieser "Hinterhältigkeitsgeschichte" habe ich auch erst kürzlich erfahren.
Der Sohn hat einem anderen Menschen körperlichen und psychischen Schaden zugefüggt.
Die Eltern haben es weder mir, noch sonstwem erzählt, weil sie ihren Sohn schützen und verhindern wollten, dass ihm diese Tat ewig anhaftet.
Das widerspricht jetzt allerdings etwas deinen häufigen Beteuerungen wie gut du die Nachbarsfamilie und die Verhältnisse dort kennst. Offenbar weißt du doch nicht alles, was dort so vorgefallen ist.

Viele sind hier sicherlich der Meinung, der arme Junge kann nichts dafür. Die Eltern haben ihn durch ihre Erziehung zum Kriminellen gemacht.
Ist er denn ein Krimineller?

Aber wenn grundsätzlich immer die Eltern für das Fehlverhalten ihrer Kinder verantwortlich sind, müsste sich die Schuldursache ja wie ein roter Faden durch die Stammbäume ziehen und von Generation zu Genaration weitergetragen werden.
Schließlich sind Eltern nicht nur Eltern. Sie sind gleichzeitig die Kinder ihrer eigenen Eltern.
Ja, ich denke, dass sich "Schuld" (wobei ich das Wort nicht benutzen würde) wie ein Roter Faden durch die Generationen zieht. Es selber "besser" zu machen ist meiner Meinung nach die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen. Sobald jemand erwachsen ist kann/sollte/muss er oder sie sich, möglicherweise mit der Hilfe anderer, eventuell sogar durch Therapie, in die Lage versetzen eigene Probleme und Blinde Flecke zu reflektieren und möglichst wenig von dem eigenen "Ballast" an die eigenen Kinder weiter zu geben. Das gilt meiner Meinung nach für alle Beteiligten, egal ob in der Eltern- oder der Kindrolle.

Zumindest erscheint es mir sehr logisch, dass der Sohn sich gerade in einem inneren Konflikt befinden könnte.
Indem er seine Eltern dafür verantwortlich macht, dass er so geworden ist, versucht er sich von dieser Verantwortung zu entlasten
Das wäre (d)eine Therorie, ich denke aber, dass es auch noch andere mögliche Erklärungen gibt. Welche davon zutreffen werden wir hier und wirst du für deine Nachbarn wohl eher nicht herausfinden.
 
Das widerspricht jetzt allerdings etwas deinen häufigen Beteuerungen wie gut du die Nachbarsfamilie und die Verhältnisse dort kennst. Offenbar weißt du doch nicht alles, was dort so vorgefallen ist.
Ja, da gebe ich dir recht.
Ich kann zwar verstehen, dass die Nachbarn ihren Sohn aus lauter Liebe schützen wollten.
Aber ich war tatsächlich geschockt als dieses "Familiengeheimnis" ans Licht kam.
Ist er denn ein Krimineller?
Da ich nicht weiß, inwiefern ich selber die volle Wahrheit kenne, kann ich nur sagen, dass er verurteilt wurde und dass er eine relativ große Summe Schmerzensgeld zahlen musste, Diese Summe haben die Eltern gezahlt.
 
...dass er verurteilt wurde und dass er eine relativ große Summe Schmerzensgeld zahlen musste, Diese Summe haben die Eltern gezahlt.
Das war vermutlich gar nicht gut.
Man soll erwachsenen Menschen nicht die Verantwortung für ihr eigenes Tun abnehmen.

Und angesichts dieser Information kann ich mir ganz gut vorstellen, dass sie dem einzigen Sohn gern seit je alle realen oder vermuteten Steine aus dem Weg geräumt haben.
Damit lässt sich eine Menge Schaden anrichten, weil auf diese Weise keine Selbstwirksamkeit beim Kind entsteht.
 
Offenbar weißt du doch nicht alles, was dort so vorgefallen ist.

Aber ich war tatsächlich geschockt als dieses "Familiengeheimnis" ans Licht kam.
Wer weiß, ob es noch mehr Geheimnisse gibt.
Selbst guten Freunden werden einige Sachen nicht erzählt, sei es aus Scham, Angst vor Beurteilungen, Wertungen oder anderen Gründen.
Und du kennst nur die Seite deiner Nachbarn, nicht die vom Sohn.
Ich würde mich da komplett raus halten.
Offenes Ohr, ja.
Keine Vermutungen anstellen, keine Ratschläge am Besten.
 
Der Sohn hat seine Eltern über mehrere Jahre in einer bestimmten Angelegenheit aktiv belogen.
Der Sohn steckte am Ende in einem finanziellen Schlamassel, aus dem er allein nicht mehr herauskam.
Die Eltern boten ihm finanzielle Hilfe an, die er gern angenommen hat.
Und dann kam durch einen dummen Zufall heraus, dass er ihnen eine erfundene Geschichte aufgetischt hatte.
Der Sohn lebt und arbeitet in einer anderen Stadt.
Er lebt in einer Mietwohnung, für die er nur einen befristeten Vertrag hat.
Der Hausbesitzer hatte seit langem geplant, aus den Mietwohnungen Eigentumswohnungen zu machen.
Vor einiger Zeit erzählte meine Nachbarin, dass der Sohn deshalb seit Monaten vergeblich nach einer neuen Wohnung suche.
Nun gäbe es aber die Möglichkeit, in der bisherigen Wohnung zu bleiben, wenn er diese Wohnung kauft.
Seine Eltern boten sich dann an, ihn finanziell zu unterstützen, damit er in der Wohnung kaufen kann.

Das war vermutlich gar nicht gut.
Man soll erwachsenen Menschen nicht die Verantwortung für ihr eigenes Tun abnehmen.

Und angesichts dieser Information kann ich mir ganz gut vorstellen, dass sie dem einzigen Sohn gern seit je alle realen oder vermuteten Steine aus dem Weg geräumt haben.
Damit lässt sich eine Menge Schaden anrichten, weil auf diese Weise keine Selbstwirksamkeit beim Kind entsteht.

Dass der Sohn das Geld in Wirklichkeit gar nicht für den Kauf der Wohnung genutzt hat, wussten die Eltern jahrelang nicht.

Er hat seine Situation als echten Notfall geschildert: Entweder er hat die finanziellen Mittel, um die Wohnung zu kaufen oder er steht demnächst ohne Wohnung da.

Ich denke, nur wenige Eltern hätten da gesagt: "Du bist erwachsen. Sieh zu, wie du das regelst."

Wer weiß, ob es noch mehr Geheimnisse gibt.
Selbst guten Freunden werden einige Sachen nicht erzählt, sei es aus Scham, Angst vor Beurteilungen, Wertungen oder anderen Gründen.
Und du kennst nur die Seite deiner Nachbarn, nicht die vom Sohn.

Ich denke, es ist das gute Recht meiner Nachbarn, dass sie diese Sache aus Loyalität dem Sohn gegenüber auch guten Freunden nicht unter die Nase reiben wollten.
Außerdem mussten sie selber erstmal verarbeiten, dass sie jahrelang hinters Licht geführt worden sind.
Was würde es bringen, wenn der Sohn mir jetzt die Gründe für sein Verhalten nennen würde?
Die Fakten sprechen doch für sich.
 
Einmal schreibst du, die Eltern wussten jahrelang nichts davon, dass das Geld nicht für den Kauf der Wohnung ausgegeben wurde.

Dann aber, der Sohn würde seit Monaten eine neue Wohnung suchen, könnte sie aber kaufen.

Also war das mit dem Geld erst vor Monaten und nicht vor Jahren?

Und wissen die Eltern, was er stattdessen mit dem Geld gemacht hat?

Fordern sie das Geld zurück?
Es war ja an einen bestimmten Grund gebunden?
 
Die Fakten sprechen doch für sich.
Welche Fakten? Der Sohn lügt und betrügt jahrelang um an Geld zu kommen, dass er braucht, weil er zur Zahlung von Schmerzensgeld verurteilt worden ist - wovon die Eltern aber nichts wissen sollen. Und die wiederum verschweigen es dir zunächst, als sie zufällig irgendwann die Wahrheit erfahren. Erzählen es dir dann schließlich doch, woraufhin du uns gegenüber erst Andeutungen machst, dann aber schnell konkreter wirst. Habe ich das richtig verstanden? Mir ist das hier langsam etwas zu wild und ich glaube es ist besser, wenn ich mich an der Stelle verabschiede.
 
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