Ich verstehe das. Ich werde sehen, welches Entgegenkommen er zeigt
Ich möchte euch noch ein paar Zeilen zu meiner derzeitigen Gefühlslage schreiben. Vielleicht hilft es mal jemanden, der das mitliest - oder aber ihr teilt mir mit, wie eure Erfahrungen waren in einer ähnlichen Situation.
Also ich leide, seit wir wieder zu Hause sind, ganz schön stark. Im Urlaub war die Ablenkung da und im Alltag holt mich mein Kopfkino ein. Es ging mir phasenweise sehr schlecht die letzten Tage. Ich denke, er merkt es und er sucht sehr die Nähe. Körperlich auch mit Reden (aber nicht zu Sex!!). Sex scheint aber so eine Art Kommunikation zu sein, denn wenn ich sehr durchhänge, dann tröstet er mich so. Merkwürdig irgendwie. Aber vielleicht auch nicht?! Sexuell ist es wie ein Türöffner für mich gewesen. Es macht Spaß. Und dass, obwohl ich psychisch angeschlagen bin. Wieder merkwürdig. Eine wirklich spannende Erfahrung ist, dass ich beim Sex (nur isoliert) auf einmal das Gefühl habe, dass ich ihn dafür nicht mal brauche.
Ich weiß ja, dass Rumgrübeln und Kontrollieren nichts bringt. Es schadet nur mir. Aber Abstellen schaffe ich (noch?) nicht. Als ob ich durch das tiefe Tal durchgehen muss. Ende offen.
Aber ich weiß, dass das gelingen wird. Dass es mir besser gehen wird. Es dauert.
Ich frage mich immernoch, ob sein Geständnis helfen würde? Ich habe Angst, wenn ich das einfordere, dass ich diese neue Nähe, die schön ist, kaputt mache. Ungeschehen kann man nichts mehr machen. Schlimmer ist eher die Angst davor, dass er irgendwann wieder was machen könnte. Und: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht.