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verzweifel an meinem Sohn

  • Starter*in Starter*in inga nf
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  • Stichworte (tags) Stichworte (tags)
    sohn
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NICHT verzweifeln!

Gut,daß er freiwillig auszieht...auch,wenn es zwei Jahre "zu früh" ist.
NICHT prophezeien "wart's nur ab,das geht nicht gut,Du wirst zumüllen...2.
Das merkt er selbst.
Er ärgert nur sich selbst...wenn er dann nicht "aufräumt".

fall bloß nicht um...bettele nicht um seine Anerkennung.
Gib nicht ungefragt zu viel Hilfe.
Konkrete Hilfe...nur dosiert.
Laß Dich nicht überreden zu sachen,die Du dann zu verantworten hast...sprich mit dem Sachbearbeiter ganz konkret ab...wer überwacht was...wer teilt Geld ein,wie sind die Quotelungen von festen Ausgaben(Miete,Strom,Gas...),wieviel Freiraum/Taschengeld gibts.
Es ist DIE Möglichkeit...Du könntest eine "Pflicht zur Hauswirtschaftsschulung" ankoppeln..denn: Dein Sohn hat da Nachholbedarf,da er sich bisher weigerte.
er ist jetzt in der Zwickmühle..er will raus,selbständig sein...jedoch muß er dazu beweisen,daß er das überhaupt kann...frag also in Anwesenheit des JA-Menschen nach seinen KONKRETEN PLÄNEN---wie will er denn BESSER als bisher(da ihn ja was stört an EUERM HAUSHALT (-: ) organisieren...dann kann er kaum sagen:"Ich will gammeln,ausschlafen,Fernsehen..."
er macht sich unweigerlich lächerlich..und muß ganz einfach nunmehr selbst was tun.Sonst verliert er das Gesicht.
Also:begrüße seine Initiative! sag,daß Du Dich freust auf bessere Stimmung zwischen Euch...gib ihm die Chance!
Nur Angebote ohne "Drängeln"...kein Abblocken...kein Boykott...versuch einen sachlichen Mittelweg.
Und...plane genug Aktionen für Dich,damit Du nicht ins Betütteln und Grübeln verfällst!
Halte Deine Sorge im Zaum...mach ruhig mal auf ABSTAND!
Auch absolute Funkstille ist heilsam!
Ihr seid lebenslang verwandt...also..nur keine Panik..es kann nur besser werden..und sei bloß nicht verbittert,gehässig,vorwurfsvoll..eine räumliche Trennung ist ECHT eine sehr gute Chance...irgendwann sieht er,was Du in all den Jahren für ARBEIT hattest...

wer da wen verletzte...könnt Ihr mal später ausdisskutieren.
Wäre gut,wenn Du da eine "Streitpause" einlegen könntest und NUR konkrete aktuelle Probleme der Gestaltung der geänderten Lage ein Thema blieben...eine Weile zumindest.
Daß Ihr Euch gegenseitig fix und fertig macht..wenn Ihr weiter so eng zusammenlebt..hat Dein Sohn immerhin doch geschnallt...
Daß das Leben "solo" keine Dauerparty wird..und HOTEL MAMA dann unwiederbringlich zu ist...wird er früh genug bereuen..und seine Dummheit dazu...LEHRGELD!
(-:
 
Hallo!

Du musst ihn nun loslassen..Kinder begleitet man nur ein Stück auf ihren Weg,ichhabe auch lernen müssen loszulasssen.
ALs meine Tochter(übrigens auch mit 16) ausgezogen ist,habe ich fast auf den Knien gesessen und sie angebetttelt das sie bleiben möge.
Ich weiss wie schwer es ist loszulassen..
Nun aber,beim dritten,ist es mir schon leichter gefallen...

Auch wenn ihr euch nicht so gut verstanden habt,es gibt Dinge die kann man einem Jugendlichen nicht erklären und auch nicht verlangen das sie sie verstehn weil sie es zurst selbst erleben MÜSSEN um es verstehen zu können.
Da kannste dir den Mund fusselig reden,das nützt alles nichts.
Miene Tochter ist mittlerweiile verheiratet,ihr Mann hat einen Sohn aus erster EHe und sie haben vor 5 Monaten Nachwuchs bekommen..sie weiss nun selbst wie es ist Mama zu sein und was für Verpflichtungen es mit sich bringt.
Sie hat für meine damalige Situation nun Verständnis...

Lass ihn seine eigenen Erfahrungen machen und mach dir net so´n Kopp drüber was werden wird..er wird von alleine auf den Trichter kommen das es bei dir doch garnet so übel gewesen wäre wenn er sich was mehr am Riemen gerissen hätte.

Er muss nun lernen Kompromisse zu machen,das brauchte er bei dir nie..nun MUSS er es..auch das gehört zum Leben.

Aber die musst du nun auch machen..sehe es als einen neuen Start..für euch beide..werde konsequent und setze deine Spielregeln auf..es ist nicht zu spät.


Und denk auch mal an dich,du DARFST das...du hast es dir verdient!


Alles Liebe!
Lise
 
Hallo Inga,

ich finde auch, Du solltest das Ausziehen Deines Sohnes als eine Chance für ein besseres Verhältnis sehen!
Abstand ist wirklich hilfreich, da man Zeit hat zu verarbeiten und sacken zu lassen.
Ich selbst finde es ganz wichtig, dass Du Deinem Sohn einmal sagst, dass Du ihn liebst und traurig bist, dass es so gekommen ist. Du aber hoffst, dass ihr durch den Abstand wieder zueinander findet. Und das ihr das schaffen werdet... (Aber bloss keine Vorwürfe)

Ich war in meiner Pubertät oft furchtbar zu meiner Mutter, aber auch sie hat einige Fehler gemacht. Wir hatten eine längere Phase, in der wir uns überhaupt nicht verstanden haben.
Aber wir wussten immer, dass wir uns sehr lieben und hinter dem anderen stehen! Und haben uns das auch gesagt.
Das fand ich immer so wichtig. Ich fühlte mich dadurch auch nicht "verlassen" o. ä.

Bei Deinem Sohn würde wohl auch eher zu einem betreuten Wohnen tendieren...
Hmmm.... ich weiss nicht, ob es gut ist, wenn ein Jugendlicher plötzlich alle Freiheiten der Welt hat.... ?!

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!
elfe
 
Tendiere eher in die andere Richtung (dem nicht zuzustimmen)- warum -darauf komm ich gleich. Doch nachdem ich ottokars Beitrag las, ja zeigt eine positive Perspektive er hat auch sicher Recht - aber - jetzt kommt das große Aber. Wer zahlt die Miete? Die muss doch der zahlen der den Mietvertrag unterschreibt und was ist wenn Ingas Ausgaben grad so reichen oder ihre Arbeit (angenommen)verliert dann ist sie doch verpflichtet, oder? Ich meine das ist doch schon wieder ein künftiger Streitpunkt der Mutter und Sohn gegenüberstehen? Hoffe dass mir da jemand mehr Einblick geben kann und hoffe natürlich dass dies auch für Inga interessant ist. Danke im Vorraus
 
inga nf meinte:
Ist jetzt (wie fast immer) bei Eltern seiner Freundin.
Mit ihnen bespricht er alles.

Weißt Du, inga, die muss er auch nicht jeden Tag um sich haben. Wenn er bei ihnen wohnen würde, würde die Sache ziemlich sicher ganz anders aussehen, dann wären sie es, die ihn zum aufräumen und putzen auffordern würden. Dann müsste er bei ihnen im Haushalt mitarbeiten. Das würde ihm sicherlich auch nicht lange gefallen und er würde sich wahrscheinlich ziemlich schnell distanzieren.

Mach Dir nicht zu viele Sorgen darum, dass er zumüllt, das hält er eine zeitlang durch, aber irgendwann wirds ihm auch zu viel werden und er wird lernen, aufzuräumen.

Mach nur nicht den Fehler, dass, wenn er mit seiner schmutzigen Wäsche dasteht Du weiterhin das waschen bügeln für ihn übernimmst. Du arbeitest und genauso wie Dein Sohn hast Du ein Recht auf Freizeit. Such Dir nette Leute, mit denen Du was unternehmen kannst. Fang zum Beispiel irgendeinen Sport an oder so was.

Es ist sicherlich nicht leicht für Dich, ihn ziehenzulassen, aber ich glaube fest daran, dass durch diesen Schritt Eure Beziehung wieder verbessert werden kann. Ihr hockt Euch nicht mehr tagtäglich auf der Pelle, die Streitereien um den Haushalt fallen komplett weg und die wichtigen Dinge rücken wieder in den Vordergrund, weil man sich nicht nur noch streitet.

Du schaffst das!

LG,
Grünpflanze
 
Hallo,
das kann ich verstehen, dass deine Gefühle hin- und hergerissen sind. Sich als Rabenmutter zu fühlen und andererseit Erleichterung zu verspüren ist schon zwiespältig.
Du brauchst durch diese Zeit aber nicht allein zu gehen. Pro Familia war wohl die falsche Adresse. Eher eignet sich die Erziehungsberatung. Die gibt es vom Jugendamt, davon würde ich an deiner Stelle aber Abstand nehmen, da dein Sohn ja von anderer Warte mit ihnen zusammen arbeitet. Cariatas und Diakonie haben solche (kostenfreien) Angebote. Es geht dort um pädagogische / psychologische Tipps. Sehr kompetent, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Man kennt sich dort aber auch mit rechtlichen und finanziellen Dingen aus. Das ist für dich auch sehr wichtig! Klar, dass du deinen Sohn finanziell unterhalten musst. Aber da gibt es konkrete Tabellen - wieviel verdient er selbst, wie groß darf seine Wohnung sein, wohnt seine Freundin dort mit (dann muss sie sich an der Miete beteiligen) usw. usw. Hier klare Verhältnisse zu schaffen bedeutet nicht Lieblosigkeit. Im Gegenteil braucht ihr, glaube ich, ganz konkrete Vereinbarungen!
Sei stark!
Gerri.
 
Eure Antworten waren echt lieb.
Und ich bin so unendlich traurig.
um 18:30 Uhr hat er eine Wohnungsbesichtigung.
Versteckt schrieb er in einer sms, dass ich mitkommen könnte.
Z. Zt. ist er wieder mal bei der Freundin.
Nach der Besichtigung auch wieder.
Er "berät" sie, da sie nach 1 Tag ihre Ausb. abbricht.
Das Finanzielle müsste klappen, wenn er mal mit Geld haushalten könnte.
Er hat gerade die Ausb. begonnen.
Kindergeld und Unterhalt des Vaters stehen ihm dann auch zu.
(Das ist Geld, was mir dann auch schon z. Tl. fehlt.)
Wäre mir auch lieber der Vater würde Mietvertrag unterschreiben.
Aber er wird es nicht tun.
Er ist froh nichts zu hören, und nichts tun zu müssen - erst recht keine Verantwortung zeigen.
Ich glaube, ich werde zur Besichtigung hingehen.
Morgen will ich mit SB vom Jugendamt und Sohn konkrete Absprachen treffen.
Ich schreibe ziemlich durcheinander und chaotisch, aber das entspricht meiner Verfassung.
Während ich schreibe, rinnen mir die Tränen übers Gesicht.
Tippfehler entschuldigt bitte, aber ich seh kaum was vor Gewässer in den Augen.
Die Mutter seiner freundin tröstet er, weil sie sich Sorgen wegen des Abbruchs der lehre macht.
Und mich?
Er wiollte sogar bei ihnen einziehen.
Sie haben kaum Geld, zeit langem arbeitslos.
So könnte er sie etwas unterstützen!!!
Ich habe das abgelehnt!
Wenn er jedoch nicht schnell eine Wohnung findet, wird er wieder davon anfangen.
Betreutes Wohnen oder eine WG hätte mir auch gut gefallen.
Die betreute Wohngruppe in unserer Stadt hat den Ruf, ein super Drogenumschlagplatz zu sein.
WG lehnt er ab. Wenn es das hier bei uns überhaupt gibt.
Habe bis vorhin gearbeitet, werde jetzt (versuchen) zur Ruhe zu kommen.
Dann zur besichtigung.
Und dann sage ich euch wie es war.
Drückt mir die Daumen, dass ich in seiner Gegenwart "cool" bleibe.
Lg
 
wird mein Sohn den Kampf gegen mich gewinnen??

bei einem Kampf würde ich sagen es gab 2 Verlierer.
Hatten heute Gespräch mit SB beim Jugendamt.
Zuerst wollte ich nach 5 Min. wieder gehen.
Ich sah nur 2 Personen (SB und Sohn), die mich fertig machen wollten.
Aber ich blieb (wollte ja eine Lösung) und blieb ruhig.
Und es kam so langsam eine Wende: SB hat ihn wohl besser durchschaut und seine Fassade bröckelte minütlich.
Haben aber fast noch nicht einmal den Ansatz einer Lösung gefunden.
Fakt ist: Sohn will einfach nur weg von mir. Und er will zu den Eltern der freundin ziehen im Nachbarort.
Nur gefällt mir das soziale Umfeld überhaupt nicht.
Und: Freundin schmiss nach 1 Tag ihre Ausbildung.
Ihre Eltern sind bereits seit längerem schon arbeitslos.
SB meint, wenn Sohn und ich weiter in einer Wohnung wären, würde er mich nur weiter fertigmachen und es spräche doch nichts dagegen, dass er zu den Eltern zieht.
Wäre doch auch normal, dass 2 16-jährige zusammenwohnen.
Soll am Sonntag Eltern mal kennenlernen.
Bin so negativ gegen sie eingestellt - befürchte sie unterstützen ihn noch im "Kampf gegen seine Mutter".
Was soll ich tun?
 
Liebe Inga,

es ist immer traurig, wenn die Kinder einem irgendwie entgleiten. Zum Glück, und da atme ich ganz tief durch, habe ich diese Problematik nicht so erlebt wie du. Es gab zwar ab einem gewissen Alter Reibungspunkte, aber es ist gsd nicht ausgeartet.

Allerdings gab es in meinem Bekanntenkreis Mutter und Tochter, die sich regelmäßig und heftig stritten. Auch hier war der Vater der Held und die Mutter die Böse, die die Beziehung kaputt gemacht haben sollte. Auch er kümmerte sich um nichts.

Das Mädel behandelte seine Mutter oftmals wie den letzten Dreck. Zum Schluss kam es sogar dazu, dass das Mädchen seine Mutter schlug. Das Jugendamt wurde eingeschaltet und von dort gab es nur Recht für die Tochter. Alles wurde ihr geglaubt usw.. Das Jugendamt entschied daraufhin, dass das Mädchen eine eigene Wohnung beziehen sollte, sie war damals auch gerade mal 16 Jahre alt. Die Mutter hatte Bedenken, fand diese Idee nicht prickelnd. So ein junges Ding und eine eigene Wohnung. Doch das Jugendamt bestand darauf. Allerdings sollte auch die Mutter den Mietvertrag unterschreiben, d.h. den Kopf für alles hinhalten, was zukünftig geschehen würde. Dies lehnte die Mutter dann allerdings ab. So wurde das Sorgerecht für die Tochter einstweilig auf das Jugendamt übertragen. Somit musste das JA den Mietvertrag unterschreiben und auch für alles geradestehen, was Töchterchen sich so einfallen ließ. Sie hatten auch ziemliche Schwierigkeiten mit dem Mädchen, aber nach einer gewissen Zeit klappte alles ganz prima.

Es war ein sehr schwerer Schritt für die Mutter. Doch das Zusammenleben mit der Tochter hatte sie zu einem Schatten ihrer selbst gemacht. Sie hat sich lange noch die Schuld daran gegeben, dass ihre Tochter so geworden ist. Viele Selbstzweifel etc., doch die Trennung hat viel Gutes gebracht. Es dauerte zwar einige Zeit, aber die Beiden konnten sich wieder annähern. Heute haben sie ein sehr gutes Verhältnis, ohne Vorwürfe und ohne Streit.

Manchmal ist loslassen die bessere Lösung. Auch, wenn er jetzt die Möglichkeit hat, zu den Eltern seiner Freundin zu ziehen und du scheinbar damit gar nicht einverstanden bist. Lass ihn ziehen, bevor bei euch alles eskaliert. Liebe und Anerkennung wirst du in diesem Stadium von ihm nicht bekommen, so schlimm es auch für dich ist. Meistens ist es so, dass die, die man, wenn auch ungerne, gehen lässt, irgendwann gerne zurückkommen. Und zwar dann, wenn sie ein bisschen reifer geworden sind und anfangen nachzudenken.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die weitere Zukunft. Versuche dich mal richtig auf dein Leben zu konzentrieren. Auch wenn man seine Kinder als Mittelpunkt des Lebens ansieht, gibt es doch viele tolle Dinge rundherum. Und was man sich ganz klar vor Augen halten sollte, ist, dass die Kinder u.U. ganz schnell aus dem Haus verschwunden sind. Dann muss man auch mit der Situation fertig sein. D.h. auch du als Mutter solltest dich von deinem Sohn abnabeln. Denn unter normalen Umständen würde er auch eines Tages seinen eigenen Weg gehen.
 
Hallo Inga,

irgendwie kann ich dich nicht verstehen.
Als du mit dem Thread hier angefangen hast, warst du "fertig" wegen der Beziehung zwischen dir und deinem Sohn. Und jetzt? Auf einmal bist du traurig, dass er ausziehen will. Was willst du eigentlich, worum geht es dir tatsächlich?

Mike, der traurige Hamster
 
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