Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

verzweifel an meinem Sohn

  • Starter*in Starter*in inga nf
  • Datum Start Datum Start
  • Stichworte (tags) Stichworte (tags)
    sohn
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
inga nf meinte:
Ich will es durchhalten!
Würde mich ja dann schon freuen, wenn das mal gelingen würde.
Dabei will ich doch eigentlich seine Liebe und Anerkennung.
Und wir streiten über das Bügeln!!!!!

Du WIRST es durchhalten!!! Bin eigentlich kein Freund von übermäßig benutzten Ausrufungszeichen. In diesem Fall sind sie angebracht.

Du willst seine Liebe und Anerkennung. Verständlich, aber erstmal ist wichtig, dass du seinen RESPEKT dir gegenüber erlangst.

Weiter so!
 
betr. dein ebiger Beitrag:

mach dich aber dadurch dass du seine Liebe willst nicht erpressbar auf seine asoziale Verhaltensschiene dir ggü. hin!
Liebe und Achtung kriegst du nur, wenn du paradoxerweise nicht kuschst und lieb und brav (Buchtitel: brave Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen überall hin) bist und deinen Sohn tun und machen läßt was er will, sondern gegenhältst und jemanden darstellst = Selbstvertrauen und Macht demonstrierst.....war jedenfalls meine Erfahrung.
Wer zahlt denn dat Telefon oder Handy...falls du...dann haste doch die Macht darüber zu bestimmen.....oder wem gehört der Kühlschrank? Schloss dran, wenn's nicht anders geht...

Gruß
Tyra

Buchtipps: Harriet Rubin: Machiavelli für Frauen, Elke Müller-Mees: Die aggressive Frau, Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein, Felix von Cube: Fordern statt verwöhnen, Peter Struck: Die Kunst der Erziehung, jan Uwe Rogge: Kinder brauchen Grenzen
 
Hallo Ihr Lieben,
Ihr habt mir heute so geholfen.
Es war für mich das erste Mal, dass ich in einem Forum geschrieben habe.
Und es hat so gut getan.
Ich halte Euch auf dem Laufenden, denn es ist bestimmt noch nicht ausgestanden.
Bestimmt habe ich nicht alles richtig gemacht in der Erziehung.
Aber auch nicht alles falsch.
Bin vorhin einfach mal für 'ne Stunde weggefahren.
Tat gut.
Aber es bleibt doch die gewisse Angst, was ich zu Hause vorfinde und wie er mir begegnet.
Übrigens:
Die Bügelwäsche steht immer noch rum.
 
Hallo inga nf,
es ist wohl wahr, Schwäche wird erkannt und ausgenutzt.
Da Du mit den Nerven ziemlich am Ende bist wird es wohl schwer sein, Stärke zu zeigen.
Es gibt andere Anlaufstellen: Telefonseelsorge, eventuell bietet die Schule Deines Sohnes einen Beratungsdienst an, gibt es Freunde oder Verwandte, die helfen könnten?
Wie ist der Kontakt zum Vater Deines Sohnes, liegt hier vielleicht der Ursprung ?
Seid ihr geschieden, hat er vielleicht seinem Sohn vorgelebt, so mit einer schwachen Frau umzugehen?
Besteht vielleicht übers Jugendamt die Möglichkeit, den Jungen in einer betreuten Wohngruppe unterzubringen?

Anbei das Vorgehen einer Kundin in ähnlicher Situation mit ihrer Tochter:
rigeros am Kinderzimmer vorbeigehen
keine Sachen des Kindes mehr waschen oder bügeln
nur noch Essen für Dich kaufen, Kühlschrank in zwei Regionen einteilen
etc.
keinerlei Diskussionen über dieses Thema mit dem Kind
schreit er Dich an, dreh Dich um, geh weg, laß ihn einfach stehen
reagiere nicht auf Vorhaltungen, versuche nicht hinzuhören...

... vielleiht bringt es was ... viel Glück
 
Hi inga nf,

zeig Stärke und Konsequenz....denn ansonsten tust du deinem Sohn keinen Gefallen fürs spätere Leben..wenn er lernt seine unsozialen Verhaltensweisen durchzusetzen.
Und ich rate dir auch nach wie vor zum Aufmöbeln deines Selbstwertgefühls per eigenständiger VHS-Kurse, Selbstverteidigung lernen + ein Elternkurs in dem man Erziehungstechniken erlernt und auch ne Menge Leute mit ähnlichen Schwierigkeiten kennenlernt....
Und keine Angst davor wie dein Sohnemann dir begegnet, er sollte er Angst haben, wie du ihm begegnest! Ein bißken Psychologie und Grundhaltung ist alles.
Dabei wünsch ich dir viel Erfolg!

Gruß
Tyra

Nachtrag: so hab ich's immer gemacht bei Verweigerern: klare Abmachungen treffen, am besten schriftlich, z.B. über Aufgabenteilung im Haushalt (Wochenplan etc) Und Konsequenzen für Nichteinhalten ankündigen (aber welche, die durchführbar sind!) z.B. wenn nicht gebügelt wurde, dann wird Taschengeld für eine Woche gestrichen oder kein Fernsehn, oder Handy für eine Woche weg oder irgendwas anderes was von dir abhängt...Alles nach wenn-dann Prinzip durchführen, damit gelernt wird dass jedes Handeln oder Nichthandeln Konsequenzen hat. So läufts ja auch später im Leben: wer deine Aufgaben im Job nicht erledigt, wird gefeuert etc. Kids die dieses Schema nicht genügend internalisiert haben, geraten recht häufig auf die schiefe Bahn und habens schwer im Leben...
 
Hm, das Thema beschäftigt mich noch . . . .

Es soll ja auch nicht ausarten . . . in Drill oder so . . .
Ich hab auch deinen anderen Thread gelesen - den über deine Einsamkeit.

Ich denke ihr erdrückt wohl gegenseitig. Er soll sich an Regeln halten und wenn er es nicht tut, muss er die Konsequenzen zu spüren bekommen.

Aber - vergiss die Güte nicht. Ihr solltet versuchen euch gegenseitig mit Höflichkeit, Achtung und Respekt zu behandeln.
Und das klappt nur, wenn du ihm ein gutes Vorbild bist.

Und - nimm dir auch Mal eine Auszeit. Geh Mal raus, such dir Leute - die du auch Mal auf einen Kaffee nach Hause einlädst.
Und wenn da Chaos herrscht, dann erkläre ihnen, dass dein Mitbewohner ein Chaot ist. Denn das ist er - dein Mitbewohner.

Und wenn er das nicht sein will, dann kann er ja vielleicht ein Weilchen zu seinem Vater ziehen und austesten, ob er da mit seinem Benehmen durchkommt.

LG
Brigitte
 
Ihr werdet es nicht glauben:
er war heute zum Gespräch beim Jugendamt.
Sachbearbeiter gab ihm den Rat Abstand von mir zu nehmen.
Jetzt sucht er sich eine eigen Wohnung.
Er ist 16.
Einerseits bin ich fast etwas erleichtert, andererseits auch angstvoll und traurig.
Angstvoll: wird er dort vermüllen?
was ist, wenn er mit seinem Geld nicht auskommt?
Mietvertrag muss ja wohl ich unterschreiben.
traurig: zuerst wollte er zu den Eltern der freundin ziehen.
Ne, das geht gar nicht bei mir.
Sie haben auch nicht gerade ein supertolles soziales Umfeld - obwohl ich sie fast nicht kenne.
Und erst recht traurig bin ich, dass er sich offentsichtlich so freut von mir wegzukommen, und mich in seine Zukunftsplanung (Wohnung,..) nicht einbezieht.
Ich bin für ihn wohl eine Rabenmutter..
Tut weh.
Tut meinem Einsamkeitsgefühl auch nicht gerade gut.
 
Soll mich am Freitag mit Sachbearbeiter und Sohn treffen um Details der Trennung zu besprechen.
Was soll ich denn da alles beachten?
Sohn will vorher nicht mit mir darüber reden, nur in Gegenwart des SB.
Er ist so euphorisch - freut sich sichtlich über den wohl bevorstehenden Auszug.
Ich glaube langsam geht es mir nicht so gut.
Es ist nicht schön zu sehen, wie es ihm besser geht, je größer der Abstand zu seiner Mutter wird.
Ist jetzt (wie fast immer) bei Eltern seiner Freundin.
Mit ihnen bespricht er alles.
Er will sich Wohnungen ansehen, ohne mich.
Den Mietvertrag darf ich aber unterschreiben.
Ich bin hin und hergerissen.
Obwohl ich weiss, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann.
Habt ihr Ratschläge für mein weiteres verhalten.
Wäre euch dankbar.
 
Hallo Inga!
Nicht verzweifeln, einfach anfangen an dich selber zu denken. Natürlich sind wir Eltern nicht fehlerfrei, aber wir sind auch nicht so schlecht wie wir manchmal hingestellt werden sollen.
Wie heisst es doch so schön: Reisende soll man nicht aufhalten. Lass deinen Sohnemann ziehen, allerdings nicht in eine eigene Wohnung sondern in betreutes Wohnen. So wie du es schreibst, darfst du die Wohnung zwar anmieten, aber das wars dann auch. Da du damit dann ja auch die Verantwortung für die Wohnung übernimmst, würde ich mir das sehr gut überlegen. Er ist ja noch nicht volljährig und benimmt sich anscheinend doch auch recht unreif, das würde ich beim JA anführen und nach der Möglichkeit einer Wohngruppe fragen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung wie weh es tut wenn das eigene Kind sich verhält als wäre man nichts wert. Aber genau das ist nicht der Fall: wir haben auch Achtung, Respekt und Anerkennung verdient! Und wenn dein Sohn das nicht sehen will, dann verweigere du ihm das ganz einfach auch.
Ich wünsche dir ein ganz dickes Fell und die Kraft nicht an dir zu verzweifeln.

Astra
 
"Kinder sind wie Uhren,
man zieht sie auf und lässt sie laufen."


Mike, der traurige Hamster
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben