Naja, die Bedrohung sehe ich eigentlich eher in dem verbotenen. An sich wäre ja nichts falsch daran. Aber da ist jemand vergeben, mit meiner Freundin....deshalb ist das nicht gerade die Liebe, die ich gerne hätte.
Wenn das rauskommt, kann es schon sein, dass sie ihm mehr glaubt als mir. Aber ehrlich? Dann ist das so. Natürlich tut es mir weh sie zu verlieren und ich hoffe so sehr, dass das nicht passiert. Aber wenn sie ihm dann mehr glaubt und nicht auf meine Worte hört, dass es von seiner Seite kam, die ganzen Anspielungen von ihm sind und ich ihn oft genug gebremst habe und auf dich(meine Freundin) verwiesen habe...joa. Und sie mir dann nicht glaubt, warum ich eig. zu Beginn mit ihm geschrieben habe...weil ich offen über den Verlust reden konnte.
Wenn sie mir all das nicht glaubt, dann ist sie aber genauso wenig eine gute Freundin wie ich...und dann kann ich damit auch Leben.
Egoisitisch? Vielleicht, sogar sehr.
Ja, es ist ein Fehler, irgendwie. Aber es ist bisher nichts körperliches passiert. Das Schreiben ist fies, vielleicht ist es schon betrügen. Auslegungssache, ich schäme mich, also ist es wohl für mich "Fremdgehen".
Aber eine Freundin, die mir noch nie getraut hat und noch nie durfte ich mich mit einem ihrer Freunde alleine treffen (was ich bisher auch nie wollte) und sie mir vor allen eine Szene macht, obwohl bei all ihren Freunden zuvor nichts war...diesmal hat sie dann ein gutes Recht.
Ich weiß einfach nicht, welche Werte und welche Moral ich erwarte und auch von mir selbst. Alles ist verwirrt....alles fühlt sich falsch an.
Schreibe ich nicht, dann bin ich traurig und fühle mich leer. Schreibe ich, bin ich glücklich, habe aber auch gleichzeitig ein schlechtes Gewissen.
Also nichts was mich glücklich macht.
Ich bin am überlegen, ob ich zu dem Geburtstag gehe. Werde ihn wohl absagen. Schaffe das nicht. Dann nehme ich lieber die Schmerzen auf mich, statt anderen weh zu tun.