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Verwirrt in der Beziehung

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 126749
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Danke nochmals…
Nein ich pass schon auf das ich ihr heute Abend durchs Haar wusele, Sex habe und dann morgen Schluss mache. Da wir es eine Phase geben in der das dann eben nicht mehr vorkommt und ich werde auch noch mal das Gespräch suchen.

Egal was es ist, berechtigt oder nicht, abgelehnt oder unsicher. Ihr Rückzug und Verhalten macht das Zusammenleben einfach schwierig.

Es ist noch nicht aller Tage Abend. Ich denke ich bin noch einige Monate von diesenTag x entfernt.
 
Es ist schade, dass deine Frau keine Therapie macht, welche sie dringend benötigen würde.

Sich von ihr zu trennen, weil sie keine Therapie macht, kann ich gut verstehen.

Wenn ihr eine Trennung lieber ist als eine Therapie zu machen....dann kann man dies nicht ändern.
 
Sie sieht ja gar keinen Grund eine Therapie zu machen. Ist doch alles ok in ihrer Welt. Sohn und Ehemann sind ab und zu rebellisch aber sonst ist doch alles OK.
 
Sie sieht ja gar keinen Grund eine Therapie zu machen. Ist doch alles ok in ihrer Welt. Sohn und Ehemann sind ab und zu rebellisch aber sonst ist doch alles OK.
Wenn für sie tatsächlich "alles okay" ist tätest du gut daran, ihr den Ernst der Lage endlich unmissverständlich vor Augen zu führen. Vielleicht springt sie dann ja doch noch über ihren Schatten. Eure Kommunikation ist - ich nenne es mal vorsichtig - defizitär. Ihr sprecht immer weichgespült und uneindeutig und wurschtelt euch durch eure Alltage.

Ich fänd wichtig, dass sie als Kernbotschaft versteht, dass du am liebsten mit ihr zusammenbleiben würdest, da du sie noch liebst. Dass das aber nur so sein wird, wenn sie eine Therapie beginnt, um die Probleme, die wahrscheinlich aus ihrer Kindheit rühren, aufzuarbeiten. PUNKT!

Sie dürfte das übrigens auch gerne als Erpressung bezeichnen. Das wäre mir völlig egal und ich würde mich nicht erklären. Alles andere ist ja schon zigmal ausgesprochen und durchgekaut. Die Botschaft würde ich daher auch auf das wichtige Minimum reduzieren.
 
Ich hatte gestern eine Therapiestunde…

Dort haben wir über Therapie gesprochen… Die Therapeutin hat mir gesagt das es nach ihrem Kenntnisstand Jahre dauern würde bis man eventuell eine Besserung spüren würde. Und selbst danach würden sich wahrscheinlich viele Dinge nicht natürlich anfühlen.
Es ist definitiv nicht so das man sagen kann in 1-2 Jahren ist alles gut. Sie sagt wir reden eher von 3 - 5 Jahren und eventuell wird es nie deutlich besser.

Irgendjemand der Ähnliches erlebt hat?
 
Wenn ein Narzisst seine eigenen Anteile nicht sehen will und keine Kritik annimmt...wird nix besser.

Da hilft vielleicht nur die Drohung mit der Trennung , wenn sie sich nicht ändert.
 
Das hatten wir doch schon.. sie hat mich gefragt wie sie sich verhalten soll…

Aber das ist doch auch keine Lösung…
Morgens zur Begrüßung lächeltet du mich an, Umarmung und dann frühstücken wir. Dann kannst du mir erzählen wovon du geträumt hast. Danach machst du dich fertig, aber bitte trag nicht dies oder jenes, .. und heute machen wir das… das ist doch auch keine Lösung..
Es erinnert an The Stepford Wives…

Ich glaube ihr sogar das wenn ich ihr sagen würde, das sie zum Beispiel liebevoller, usw. sein soll, das sie der Meinung ist das sie es doch schon ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte gestern eine Therapiestunde…

Dort haben wir über Therapie gesprochen… Die Therapeutin hat mir gesagt das es nach ihrem Kenntnisstand Jahre dauern würde bis man eventuell eine Besserung spüren würde. Und selbst danach würden sich wahrscheinlich viele Dinge nicht natürlich anfühlen.
Es ist definitiv nicht so das man sagen kann in 1-2 Jahren ist alles gut. Sie sagt wir reden eher von 3 - 5 Jahren und eventuell wird es nie deutlich besser.

Irgendjemand der Ähnliches erlebt hat?


Ich habe nur meine eigene Erfahrung. Ich glaube, Therapie ist nie wirklich "fertig". An sich arbeiten kann und wird man immer müssen, vor allem, wenn man psychische Probleme hat.

Die Therapie ist ja immer nur eine Unterstützung, ein Anker, den man ein- oder zweimal pro Woche hat. Die ganze Arbeit muss man weitgehend selbst machen. Dazu muss man bereit sein und etwas ändern wollen. Offen sein auch für Kritik, Denkanstöße, unangenehme Wahrheiten. Wenn man das nicht ist, wird das nichts. Ich glaube, wenn deine Frau wollen würde, wäre allein dadurch schon eine Änderung spürbar. Sie würde sich mit sich und ihrem Umfeld auseinandersetzen. Das müsste nicht unbedingt eine neue Zugewandtheit dir gegenüber sein. Sie könnte auch zu dem Schluss kommen, erstmal lieber alleine leben zu wollen oder sonstwas. Aber sie würde wahrscheinlich diverse Kleinigkeiten oder größere Dinge in ihrem Leben verändern wollen. Das würde sicher keine 3 - 5 Jahre dauern.

Da sie sich aber konsequent weigert, ist da jegliche Therapiearbeit sinnlos.
 

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