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Verwirrt in der Beziehung

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 126749
  • Datum Start Datum Start
Hallo... schoen das du hier bist.

Was soll ich dir sagen?
Ich glaube irgendwann kommt man an dem Punk, an dem man realisiert das sich nichts aendern wird. Egal was du machst... Gespraeche mit dem Partner, an der Kommunikation arbeiten, an sich arbeiten,.. du koenntest den Partner Feenstaub in den Allerwertesten pusten... ein, zwei Tage und dann ist alles beim Alten. Ich jedenfalls komme immer mehr zu dem Schluss... Aenderung? Eher dreht sich die Welt anders herrum.

Ich wollte erst auch das der Kollateralschaden so gering wie Moeglich ist. Es gibt da einige Dinge, die geregelt werden muessen. Habe heute zum Beispiel erfahren das unsere Badezimmer rausgerissen werden muessen und wir wahrscheinlich das selber tragen muessen, weil der Vorbesitzer mit der Abdichtung rumgefummelt hat. Haengt alles noch in der Schwebe. Demnaechst mehr...
Gut ist jedoch das die Renovierung der Kueche wesentlich schneller ist als erwartet. Diese Renovierung ist jedoch geplant gewesen. Aber genug Renovierungszeugs...

Heute weiss ich das es im Falle einer Trennung unumgaenglich ist das Spaene fallen und man einfach nicht alles vorhersehen und planen kann. Wir werden beide auf unsere Fuesse fallen. Da sehe ich kein Problem. Ja natuerlich denke ich auch daran was passiert wenn ich krank werde, usw. Aber was will ich mit einem Partner der so reagiert wenn ich wirklich krank und alt bin.

Meine groesste Sorgen sind wie und wann sage ich es und unser Sohn. Wie erklaere ich ihm das, usw?

Mir gehen wirklich viele Gedanken im Kopf umher und ich habe zur Zeit nicht fuer alles eine Loesung. Und das ist auch OK.

Aber ich bemerke das sich Dinge bewegen, sich mein Mindset aendert, denn das ist kein Leben...
 
ja, hat man sich früher alle paar Monate mal die Grundsatzfrage gestellt, ertappt man sich inzwischen doch fast wöchentlich oder mehrmals die Woche dabei. Ich bin noch am Punkt zu versuchen was ich an mir ändern kann um das Ganze zu retten, denn meine Frau werde ich nicht ändern, ich kann nur versuchen durch eigene Verhaltensänderungen bei ihre andere Reaktionen hervorzurufen. Aber wenn halt auf Dauer keinerlei Berühung am Vorbeigehen, kein guten Morgen Kuss, kein Abschiedskuss u.s.w. zurück kommt, dann ist das sehr mühsam. Ich versuche irgendwie das Schiff zu retten im Sinne unserer Kids (10 + 14), innerlich weiß ich aber, dass die die aktuelle Situation ja auch mitbekommen. Bin echt grad ratlos. Abe wie Du sagst, so ist es kein Leben mehr. Und natürlich trägt man die Unzufriedenheit auch nach außen und der Partner merkt es, was dann in einer Spirale endet. Ich würde wirklich gene noch eine Paarberatung versuchen, aber a) jemand finden der gut ist und b) meine Frau dazu bewegen....
 
Wie gesagt… ich dachte lange es gibt irgendwie einen Weg… dann dachte ich vielleicht gibt es einen gütlichen Weg… ohne großes Drama… gibt es nicht.
Irgendwann denkst du dir es ist doch vollkommen egal, selbst jetzt zweifelt man so stark daran ob der Partner einen überhaupt mag…
 
Oder wäre es nicht besser, wenn sie in die Nähe ihrer Arbeit zieht?
Ich werde es erst verkuenden und sie dann fragen was sie will.
Ich denke, ich werde erstmal ausziehen (2 Wochen ins Hotel) dann hat sie genug Zeit sich das zu ueberlegen. Abhaengig davon muss sie sich ja etwas suchen oder ich eben. Da ich auch nach einer neuen Arbeit suche weiss ich zur Zeit noch nichts wirklich.
 
Richtig.
Und Du erzählst uns fast hier täglich einen neuen Vorfall, der immer gleich endet.
Und Konsequenzen gibt es daraus nicht.

Zwischendurch habe ich mal gedacht, du wärest auf dem Absprung aber jetzt glaube ich schon wieder nicht daran.
Er hat doch gar nichts anderes mehr geschrieben als dass er sich trennen wird, nur eben noch einiges regeln muss. Wann es dann soweit ist, entscheidet er selber und auch welche Kriterien zu welcher Entscheidung führen.

Und wenn Flashgordon bis dahin die Plattform nutzt, um sich mal den Frust von der Seele zu schreiben ist das doch völlig legitim - ganz egal, wie lange das noch dauert. Auch für so etwas ist das Forum doch da.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh Gott, was habe ich jetzt wieder angestellt?

Wir haben uns darüber unterhalten das unser Sohn ab und zu lügt. Er hat zum Beispiel gestern mit Freunden im Park gespielt und hatte dementsprechend eine grüne Hose.
Sie fragt ihn ob er im Grass rumgetollt ist. Er sagt nein aber die Beweise waren erdrückend. Nach etlichen Versuchen hat er es zugegeben.

Danach haben wir uns darüber unterhalten und ich habe gesagt vielleicht hat er Angst die Wahrheit zu sagen und habe gesagt das es eventuell ihre Reaktion ist…
Der Hut geht verloren, die Lunchbox ist verloren, Taschenrechner kaputt, Hose gerissen,… und es wäre wohl doch ein Fakt das sie die Tendenz hat wütend zu werden.

Lange Rede, kurzer Sinn… Sie ist extrem geschockt, sagt mit zitternder Stimme, Tränen unterdrückend… Kein Problem ich ändere mich, ich werde nicht mehr wütend, ich werde alles deinen Erwartungen nach machen, sie wäre nur ein Mensch der Fehler macht, usw. Sie bräuchte nur Zeit darüber nachzudenken.

Das ging dann so hin und her… natürlich kam dann noch einmal der Narzissmusvorwurf, sie könnte seit dem nicht mehr sie sein, würde ewig wie auf Eiern laufen, … ihr erklärt das ich sie nicht angreifen will, sie ärgerlich sein kann aber es manchmal zu Reaktionen kommt die ‚ein wenig‘ extrem sind.

Ich gebe zu ich habe vor 2 Jahren ein paar mal zu laut/hart mit unserm Sohn gesprochen. Das ist sie danach auch zu mir gekommen und hat mir gesagt das sie das nicht mag. Ich habe das eingesehen und mache es einfach nicht mehr…
Habe ihr gesagt das ich das doch auch eingesehen und akzeptiert habe…

Aber ich habe gemerkt das ich sie nicht mehr erreiche. Sie immer .. ich werde mich ändern, keinen Ärger mehr zeigen, alles zu eurer Zufriedenheit erledigen…

Sie hat dann unseren Sohn zum Abendessen gerufen und hat mit ihm extrem und übertrieben höflich gesprochen….

Sie ist dann ins Bett gegangen…

Ich kann nicht in ihren Kopf reinschauen aber für mich sieht es eher wie eine Trotzreaktion aus..

War mein Einwand wirklich so schrecklich?
 
Wir haben uns darüber unterhalten das unser Sohn ab und zu lügt. Er hat zum Beispiel gestern mit Freunden im Park gespielt und hatte dementsprechend eine grüne Hose.
Sie fragt ihn ob er im Grass rumgetollt ist. Er sagt nein aber die Beweise waren erdrückend. Nach etlichen Versuchen hat er es zugegeben.

Euer Sohn wird irgendwie zwischen euch aufgerieben, habe ich das Gefühl. Er ist 15, hab ich das richtig in Erinnerung? Warum muss er sich für Grasflecken rechtfertigen? Muss er sich ständig rechtfertigen?

Es war doch klar, dass er im Gras war. Warum dann nachbohren? Sagt ihm halt einfach, okay, du warst im Park und hattest offenbar Spaß. Legst du daheim bitte die Hose zur Waschmaschine?
 

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