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Verwirrt in der Beziehung

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 126749
  • Datum Start Datum Start
Sie hat zugegeben das sie eine höllische Angst davor hat das sie plötzlich ohne alles da sitzt. Wir haben eine Bekannte die sich getrennt hat und der Ehemann hat alle finanziellen Mittel eingefroren bzw erfolgreich versteckt. Er zahlt nicht mal Unterhalt für den gemeinsamen Sohn. Zusätzlich haben wir ein paar Bekannte die sich getrennt haben und es ist nie wirklich positiv für die Damen ausgegangen.
Deine erfolgreiche Frau ist ja nun finanziell überhaupt nicht abhängig von dir. Sry, aber damit kannst du dich ja kaum höher stellen.
 
OK, sie hat im Konflikfall, wenn ihr etwas nicht gepasst hat, usw. recht schnell geschmollt, trotzig reagiert oder eben tagelang geschwiegen.
Ich glaube ich habe das vorher schon mal beschrieben. Versucht mit ihr zu reden, Brief geschrieben, Paartherapie angeboten... Irgendwann hatte ich genug und habe ihr in einem Streit gesagt das sie narzisstische Verhaltenweisen an den Tag legen wuerde. Ich habe mich fuer diesen Ausbruch entschuldigt aber ich reagiere nicht mehr wie vorher. Ab dem Tag ignoriere ich ihr Schweigen.
Klingt für mich nicht nach einer gesunden und liebevollen Beziehung.

Ich finde es viel zu schwer hier von außen was dazu zu sagen, da wir nur deine Sichtweise kennen.

Gut möglich, dass ihr beide auf eure Art und Weise das Beste gebt, soweit ihr könnt. Wahrscheinlich habt ihr auch unterschiedliche Prioritäten. Vielleicht legt sie lieber mehr Wert auf die Arbeit und die Kinder. Oder sie hat keine Energie und Lust mehr, weiter an der Beziehung zu arbeiten.
Vielleicht will sie dich auch einfach weiterhin mit ihrer distanzierten Art bestrafen. Dann legt sie ein ungesundes Verhalten an den Tag und ist nicht wirklich in der Lage, die Konflikte vernünftig auszutragen.
Vielleicht will sie keine Therapie, weil sie dann ja an sich arbeiten müsste und ihr destruktives Verhalten aufgedeckt würde.
Vielleicht liebt sich dich aber auch wirklich und hat sich einfach an all das gewöhnt. Oder sie liebt dich nicht mehr auf die romantische Art und sieht dich als Gefährten und Vater, ohne Intimität. Vielleicht ist der Wunsch nach Intimität durch die ganzen Vorfälle einfach verschwunden.

Eines der schlimmsten Dinge wäre, wenn ich nicht mehr vernünftig mit meinem Partner reden könnte. Über alles offen und ehrlich reden. Dinge anzusprechen und gemeinsam zu schauen, wie wir damit umgehen.

Angenommen, deine Frau ist wirklich ehrlich und für sie ist alles fein, sie will nichts ändern, was würdest du tun?
 
Wann kümmert sie sich eigentlich um ihre Kinder.
Kommen sie bei ihrem Streben nach Karriere nicht zu kurz?

Was sollen solche Fragen, die alte Rollenmuster bedienen?
Hätte der Mann einen zeitintensiven Job, wäre das kein Thema.
Als Frau ist man dann gleich wieder die Rabenmutter?

Und es handelt sich immer noch um nur 3 von 7 Tagen, an denen sie unterwegs ist, sprich sie ist an 4 Tagen zu Hause.

Der TE selber bedient im Übrigen das Rollenbild selber, als er schreibt, er würde seine Frau im Haushalt gut unterstützen.
Das impliziert ja, dass es eigentlich IHR Haushalt ist, bei dem er da mithilft.
 
Ich kann mir bei den Schilderungen nicht vorstellen, dass sie in anderen Bereichen deutlich entspannter ist.

Jeder hat seine Macken, aber das geht übers normale schon weit hinaus.

Ja und nein. Es gibt Tage da überrascht sie mich. Wir hatten letztens eine Diskussion (ging um eine Person und deren Verhalten) sie hat gesagt sie will das so machen. Ich habe gesagt ich sehe das anders und würde es so machen. Und ja es waren wirklich grundsätzlich andere Meinungen.

Ein paar Tage später erzählt sie mir sie hätte nochmal nachgedacht und ihre Meinung geändert und würde es machen wie von mir vorgeschlagen.

Ich will Ihre Motivation nicht bewerten aber sie hat hervorgehoben das sie nicht so engstirnig wie diese Person sein will.


Dann gibt es aber auch Tage da flippt sie aus wegen der Fliege an der Wand. Siehe Butterbrot. Ich weiß auch das es wahrscheinlich gar nicht darum geht, sondern eine Anhäufung von Kleinigkeiten.
Ich verstehe schon Wut usw. Aber bei der Arbeit, usw. verhält man sich ja auch nicht so. Sonst ist man nämlich recht schnell arbeitslos. Also ich erwarte schon eine gewisse Impulskontrolle.



Deine erfolgreiche Frau ist ja nun finanziell überhaupt nicht abhängig von dir. Sry, aber damit kannst du dich ja kaum höher stellen.

Mach ich das? War nicht meine Absicht.
Sie verdient überdurchschnittlich und könnte davon selbst zur Miete gut leben.
Sollte es zur Trennung kommen könnte sie in unserem Haus weiter wohnen bleiben und ich würde zur Miete leben. Jedenfalls bis wir alles geklärt hätten.
OK, wir haben im Bekanntenkreis einen Mann der bei der Scheidung ganze Häuserreihen hat verschwinden lassen. Man soll es nicht für möglich halten aber er hat bisher nicht eine müde Mark für den Unterhalt des eigenen Sohnes abgedrückt und das obwohl er einen sehr guten Job hat. Sie hat Angst ich könnte Ähnliches machen.

Das impliziert ja, dass es eigentlich IHR Haushalt ist, bei dem er da mithilft

War nicht meine Absicht. Es ist natürlich unser Haushalt


Oma und Opa helfen sehr, vormittags sind die Kids in der Schule. Ab und zu Kita und wir versuchen antizyklisch von zu Hause zu arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann gibt es aber auch Tage da flippt sie aus wegen der Fliege an der Wand. Siehe Butterbrot. Ich weiß auch das es wahrscheinlich gar nicht darum geht, sondern eine Anhäufung von Kleinigkeiten.
Ich verstehe schon Wut usw. Aber bei der Arbeit, usw. verhält man sich ja auch nicht so. Sonst ist man nämlich recht schnell arbeitslos. Also ich erwarte schon eine gewisse Impulskontrolle.

Teilst Du ihr denn auch deutlich mit, dass ihr Verhalten in der Situation ein Unding ist?
Es ist nicht Deine Schuld, wenn sie zB einen schlechten Tag im Büro hatte und sie hat Dich da nicht als Blitzableiter zu benutzen.
 
Mach ich das? War nicht meine Absicht.

Schau Dir doch mal diese Reaktion von Dir an:

Deine Frau redet sich ein, dass sie bei einer Trennung finanziell schlecht wegkommt.
Du erwähnst mit keiner Silbe, sie irgendwie benachteiligen zu wollen.
Darauf schreibt @mirilla "Deine erfolgreiche Frau ist ja nun finanziell überhaupt nicht abhängig von dir. Sry, aber damit kannst du dich ja kaum höher stellen. "

Und was machst Du?
Du entschuldigst Dich für etwas, was Du nie behauptet hast.
Warum?
 
Schau Dir doch mal diese Reaktion von Dir an:

Deine Frau redet sich ein, dass sie bei einer Trennung finanziell schlecht wegkommt.
Du erwähnst mit keiner Silbe, sie irgendwie benachteiligen zu wollen.
Darauf schreibt @mirilla "Deine erfolgreiche Frau ist ja nun finanziell überhaupt nicht abhängig von dir. Sry, aber damit kannst du dich ja kaum höher stellen. "

Und was machst Du?
Du entschuldigst Dich für etwas, was Du nie behauptet hast.
Warum?

Ich habe mirila so verstanden das ich mich höher stellen wollte… du hast recht ich hätte erstmal nachfragen sollen, wie sie das meint bevor ich mich entschuldige.

Das ist leider auch ein Aspekt, ich weiß oft nicht wo Beziehungstechnisch oben und unten ist. Oft denke ich es kann doch nicht so schwer sein und dann erlebe ich das ganz anders.
Meine Geschwister würden mich als als leicht umgänglich, meist gut gelaunt, fast zu gutmütig beschreiben. Gut, eine Beziehung ist immer noch eine andere Sache.
Ich hatte mal eine Freundin die war sehr ichbezogen. Da konnte ich Grenzen aufzeigen, usw. aber ich weiss das es nicht meine Stärke ist.

Zur Zeit weiß ich oft nicht wie mir geschieht, wo ich ansetzen kann.
Mit dem Silent Treatments zum Beispiel. Ich fand das hochgradig verletzend und es war auch verletzend von ihr gemeint. Sie jedoch hat felsenfest behauptet sie macht doch nichts, was mein Problem wäre.
Damals bin ich hinter ihr hergelaufen und habe damit unabsichtlich ihr Verhalten gefördert. Mache ich natürlich heute nicht mehr.

Oder mit dem Butterbrot. Natürlich hätte ich ihr sagen können sie soll gefälligst ihre schlechte Laune nicht an mir auslassen. Sie muss mir das Butterbrot nicht machen, usw. Würde jedoch nur zur weiteren Verhärtung der Fronten führen bzw. zu Trotzreaktionen der Art dann mach doch alles selber…
Vielleicht bin ich schon so weichgekocht? Es gibt auch Tage an denen ich vermute das sie absichtlich Streit provoziert so dass ich explodiere und wirklich einen Schlussstrich ziehe…
 
Ich habe mirila so verstanden das ich mich höher stellen wollte… du hast recht ich hätte erstmal nachfragen sollen, wie sie das meint bevor ich mich entschuldige.

Nein, direkt noch einen Schritt weiter:
Darauf hinweisen, dass man das so nie gesagt hat und die Unterstellung falsch ist.


Das ist leider auch ein Aspekt, ich weiß oft nicht wo Beziehungstechnisch oben und unten ist. Oft denke ich es kann doch nicht so schwer sein und dann erlebe ich das ganz anders.
Meine Geschwister würden mich als als leicht umgänglich, meist gut gelaunt, fast zu gutmütig beschreiben. Gut, eine Beziehung ist immer noch eine andere Sache.
Ich hatte mal eine Freundin die war sehr ichbezogen. Da konnte ich Grenzen aufzeigen, usw. aber ich weiss das es nicht meine Stärke ist.

Zur Zeit weiß ich oft nicht wie mir geschieht, wo ich ansetzen kann.
Mit dem Silent Treatments zum Beispiel. Ich fand das hochgradig verletzend und es war auch verletzend von ihr gemeint. Sie jedoch hat felsenfest behauptet sie macht doch nichts, was mein Problem wäre.
Damals bin ich hinter ihr hergelaufen und habe damit unabsichtlich ihr Verhalten gefördert. Mache ich natürlich heute nicht mehr.

Oder mit dem Butterbrot. Natürlich hätte ich ihr sagen können sie soll gefälligst ihre schlechte Laune nicht an mir auslassen. Sie muss mir das Butterbrot nicht machen, usw. Würde jedoch nur zur weiteren Verhärtung der Fronten führen bzw. zu Trotzreaktionen der Art dann mach doch alles selber…
Vielleicht bin ich schon so weichgekocht? Es gibt auch Tage an denen ich vermute das sie absichtlich Streit provoziert so dass ich explodiere und wirklich einen Schlussstrich ziehe…

Ich denke, Du bist durch diese Dinge, die da einfach aus dem Nichts kommen, zutiefst verunsichert.
Und ja, Du musst da mehr Grenzen setzen.
Es ist extrem schwierig, die eingefahrenen Muster zu durchbrechen und von jetzt auf gleich eine Kehrtwende hinzulegen. Das ist mir schon bewusst, aber der Karren versinkt jeden Tag etwas weiter im Dreck und ist irgendwann nicht mehr zu retten.

Hm, wenn sie solche Angst vor der Trennung hat, warum sollte sie sie dann provozieren?
 
Teilst Du ihr denn auch deutlich mit, dass ihr Verhalten in der Situation ein Unding ist?
Es ist nicht Deine Schuld, wenn sie zB einen schlechten Tag im Büro hatte und sie hat Dich da nicht als Blitzableiter zu benutzen.

Ja habe ich auch schon versucht. Ihr recht klar gesagt das ich nicht ihr Blitzableiter bin. Sie sagt dann das hat nichts mit .. zum Beispiel dem Büro zu tun. Ihr Tag war gar nicht stressig, schlecht, usw.
Am Ende erwartet sie eine Entschuldigung von mir, das ich sie ungerechterweise beschuldigt hätte sie würde ihre schlechte Laune / Frustration an ihr auslassen.
Sie würde mir immer ein Butterbrot mit viel Liebe machen, wie könnte ich das vergessen, meine Lunchbox wäre überhaupt nicht komplett ohne und überhaupt. Sie würde sich schlecht fühlen, als schlechte Ehefrau fühlen wenn ich ohne Butterbrot auf der Arbeit wäre und sie meint es doch nur gut…

Du sagst vielleicht sie übertreibt, nein sie sieht es wirklich so.
 

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