Nun ja, eine Veränderung ist so gut wie ausgeschlossen, was bleibt denn da übrig?
Es ist ja immer dasselbe. Sohn verliert in der Schule seine Schuluniformjacke, kostet 170 Dollar. Zum Glück hat er diese in der Lost & Found Ecke mit mir wiedergefunden.. Ist jetzt fiktiv aber was meinst du was los gewesen wäre wenn das nicht passiert wäre… eine Katastrophe, das Geld, zum Uniform Geschäft fahren, eventuell muss die Jacke bestellt werden…
Ganz unabhängig, ich bin kein Erziehungsexperte, meiner Meinung nach, funktioniert bei ihm eher loben, positive Rückmeldungen und Bestätigung und nicht drakonische Strafen, Schimpfen, usw…
Und mal Fakten auf den Tisch. Seit über einem Jahr hat er nichts verloren. Natürlich kann man der Meinung sein das das natürlich sein sollte mit 15 aber man muss auch mal das positive sehen, nicht immer das negative… natürlich ist es in dem Augenblick ärgerlich aber wie lange will man dem nachhängen… ich denke du verstehst was ich meine.
Nun zu unserer Situation. Wir sind vor 2 Monaten umgezogen. Unangenehmerweise haben sich ein paar Probleme aufgetan die beseitigt werden müssen. Küchenrenovierung und nun haben wir festgestellt das die Duschen nicht abgedichtet sind. Zum Glück haben neue Häuser eine Garantie und sind somit versichert. Aber es kommt einiges auf uns zu.
Zu alldem haben wir noch etliche Sachen eingelagert woran ich arbeite. Muss zwei Garten Schuppen aufbauen und dafür noch eine Betonplatte gießen bevor ich die eingelagerten Dinge transportieren und bei uns unterbringen kann. Sie käme mit all den Dingen überhaupt nicht klar und wir können auch nicht alles machen lassen.
Sollte ich mich jetzt trennen hätten wir die komische Situation das sie das erstmal verdauen müsste (doch, sie wäre geschockt, traurig, usw.) und ich springe dann noch am Wochenende im Garten und Garage rum. Ich empfinde das nicht als optimal, für unseren Sohn, mich und auch für sie.
Des Weiteren geht es meinem Arbeitgeber nicht wirklich gut. Ich arbeite zur Zeit nur 4 Tage die Woche mit eben nur 80% Gehalt.
Daher würde ich gerne diese Dinge erst abhacken bevor ich weitere Schritte gehe. Wenigstens das wir die Situation haben das unser Haus voll funktionsfähig und ohne Probleme ist, so dass sie alleine klarkommen würde. Mit einem z.B. tropfende Wasserhahn muss sie selber klarkommen.
Wahrscheinlich würde ich ausziehen und in der Nähe mieten, so dass unser Sohn zum Beispiel eine Woche bei ihr sein kann und dann eine Woche bei mir und er von ihr und mir selber zur Schule gehen kann.
Daher hoffe ich das wir es organisatorisch so hinbekommen das wir, bis er 18 ist / Schule fertig hat, das Haus gemeinsam halten und danach sehen wir weiter.
Eins ist recht gut. Wir beide haben das Ziel das wir eine fast abbezahlte unseren Sohn vererben wollen… falls das irgendwie geht.
Das hört sich jetzt eventuell alles sehr berechnend und kalt an.
Ich rechne damit das alles noch bis Ende des Jahres dauern wird.