Pfefferminzdrops
Sehr aktives Mitglied
Abschliessend... wie wuerdet ihr so einen Brief verfassen und was kann ich tun um nicht irgendwann spaeter wieder in so eine Situation zu kommen? Ich lese immer wieder Dinge wie Selbstwert, Selbstbewusstsein, usw. an denen man arbeiten muss.
Natuerlich werde ich das auch in den Therapiestunden diskutieren aber hier kenn man sich schliesslich auch recht gut...
Ich würde die Idee mit dem Brief ohnehin zuvor mal mit dem Therapeuten durchsprechen.
Aus dem Bauch heraus und ohne dessen Rat zu kennen, würde ich den Brief vermutlich eher kurz halten, dafür aber die Kernbotschaften vermitteln:
Du liebst sie, möchtest sie nicht verlieren.
Du verstehst, dass sie Bedürfnisse hat - die hast du aber auch.
Unter der aktuellen Situation leidest du sehr und fühlst dich traurig und leer.
Du bist unsicher, wie sie zu dir steht: Ob sie noch mit dir zusammen sein möchte, ob sie dich begehrt und ob sie dich überhaupt noch liebt.
Du würdest dir wünschen, dass ihr wieder ein Niveau erreicht, mit dem ihr beide glücklich seid.
Bei dem man sich auf den anderen freut - auf das Nachhausekommen und auch auf gemeinsame Unternehmungen.
Um wieder auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen solltet ihr beide die Gelegenheit bekommen, über eure Bedürfnisse zu sprechen und auch darüber, was ihr fühlt und was ihr euch für die Zukunft wünscht.
Du fühlst dich hilflos, mit ihr ein solches Gespräch zu führen, würdest dir daher die Unterstützung durch einen neutralen Mediator wünschen.
Ihr könnt vorab Regeln vereinbaren:
Keine Vorwürfe, keine Schuldzuweisungen zu Dingen, die in der Vergangenheit passiert sind; es zählt nur noch die Zukunft.
Du würdest dich freuen, wenn sie deiner Bitte nachkommt und wenn sie ihre Scheu überwindet.