Hallo liebe Forenmitglieder,
Ich bin eigentlich eher ein stiller Mitleser, aber eine Aussage/Reaktion meines Therapeuten letzte Stunde lässt mich nicht mehr los.
Kurz zu meinem Hintergrund: ich bin als Kind sex. missbraucht worden, habe daran aber kaum konkrete Erinnerungen, sondern vielmehr Körpererinnerungen, Flashbacks und Dissoziationen.
Mein Mann weiß grob darüber Bescheid, schafft es aber nicht immer, meine Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren (besonders wenn er was getrunken hat). Dazu müsst ihr allerdings wissen, dass ich, wenn er mich zu sehr bedrängt, in eine Starre verfalle oder gar komplett dissoziiere und meine Grenzen nicht mehr klar benennen kann, sondern ihn dann einfach machen lasse.
In meiner letzten Therapiestunde kamen wir über Umwege irgendwie wieder auf dieses Thema zu sprechen. Mein Therapeut meinte dazu, dass mein Mann sich mit seinem Verhalten wegen Vergewaltigung schuldig machen würde. Das hat er schon mehrfach so benannt. Ich meinte daraufhin etwas resigniert, dass er das meinem Mann mal klar machen soll, der will davon nichts hören, ich wehre mich ja kaum. Darauf er, kein Problem, da muss ich nur mit ihm zur Polizei gehen.
Und dann sagte er, mehr zu sich selbst, nein, dabei könnte er nicht ruhig bleiben und wirkte irgendwie resigniert und besorgt.
Gerade die Mimik meines Therapeuten verunsichert mich nun extrem. Ich hatte bis jetzt noch nie denn Eindruck, dass er wegen der Situation besorgt war, zumal ich nicht glaube, dass mir mein Mann körperliche Gewalt antun würde. Ausserdem hat sich die Situation meines Erachtens deutlich gebessert.
Ich weiß nun nicht, wie ich das Ganze einordnen soll. Vielleicht habt ihr ja ein paar Denkanstöße für mich.
LG Laila
Ich bin eigentlich eher ein stiller Mitleser, aber eine Aussage/Reaktion meines Therapeuten letzte Stunde lässt mich nicht mehr los.
Kurz zu meinem Hintergrund: ich bin als Kind sex. missbraucht worden, habe daran aber kaum konkrete Erinnerungen, sondern vielmehr Körpererinnerungen, Flashbacks und Dissoziationen.
Mein Mann weiß grob darüber Bescheid, schafft es aber nicht immer, meine Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren (besonders wenn er was getrunken hat). Dazu müsst ihr allerdings wissen, dass ich, wenn er mich zu sehr bedrängt, in eine Starre verfalle oder gar komplett dissoziiere und meine Grenzen nicht mehr klar benennen kann, sondern ihn dann einfach machen lasse.
In meiner letzten Therapiestunde kamen wir über Umwege irgendwie wieder auf dieses Thema zu sprechen. Mein Therapeut meinte dazu, dass mein Mann sich mit seinem Verhalten wegen Vergewaltigung schuldig machen würde. Das hat er schon mehrfach so benannt. Ich meinte daraufhin etwas resigniert, dass er das meinem Mann mal klar machen soll, der will davon nichts hören, ich wehre mich ja kaum. Darauf er, kein Problem, da muss ich nur mit ihm zur Polizei gehen.
Und dann sagte er, mehr zu sich selbst, nein, dabei könnte er nicht ruhig bleiben und wirkte irgendwie resigniert und besorgt.
Gerade die Mimik meines Therapeuten verunsichert mich nun extrem. Ich hatte bis jetzt noch nie denn Eindruck, dass er wegen der Situation besorgt war, zumal ich nicht glaube, dass mir mein Mann körperliche Gewalt antun würde. Ausserdem hat sich die Situation meines Erachtens deutlich gebessert.
Ich weiß nun nicht, wie ich das Ganze einordnen soll. Vielleicht habt ihr ja ein paar Denkanstöße für mich.
LG Laila