Pfefferminzdrops
Sehr aktives Mitglied
Ich stelle mir das ohnehin nicht ganz einfach vor, selbst nach einer Aussprache wieder zur Tagesordnung überzugehen. Es wird recht sicher immer mal wieder Momente zumindest während der Schwangerschaft geben, in denen du daran erinnert wirst, dass hier etwas gegen deinen Willen entsteht. Es wäre zwar wünschenswert, das beiseite schieben zu können jetzt, wo "das Kind in den Brunnen gefallen ist" (strange Metapher irgendwie in diesem Fall... ) - es ist aber m. E. natürlich, dass da noch etwas schwelt. Da wird es sehr gegensätzliche Emotionen geben - vielleicht sie, die aufgeregt die Bewegungen des Fötus wahrnimmt und dich teilhaben lassen will und du, der du innerlich Wut verspürst und dir widerstrebt, die Freude zu teilen. Ich wünsche dir, dass du einen Weg findest, damit umzugehen. Leicht wird das vermutlich und nachvollziehbarer Weise nicht und vielleicht solltet ihr im klärenden Gespräch schon überlegen, wie ihr damit umgehen wollt.