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Verstört nach SM-Lektüre

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Ein Buch ist ein Buch. Man sollte nicht grundsätzlich mehr draus machen als es ist. Auch wenn es im SM Bereich gewisse Risiken gibt wie der Vorfall des Mannes, der seinem devoten Sub den Penis verspeiste, und ähnliche Geschichten, ist die Beziehung zwischen einen Sub und einem Dom natürlicher als in den meisten anderen Beziehung. Die Frau treu und liebevoll ihren Mann ergeben, während der Mann stark und mächtig, dominant, der sie schützt, pflegt und sie nach ihren Besten erzieht. Dementsprechend hab ich mir einen sehr dominanten Partner ausgesucht und ich fühle mich sehr wohl damit 😀
 
Ich habe auch so eine gewisse devote Neigung, die aber v.a. phasenweise stark in Erscheinung tritt. Bezieht sich aber auch wirklich ausschließlich auf das Sexuelle, nicht das übrige alltägliche Drumherum und Miteinander. Habe auch so ein Schlüsselwort, das unmissverständlich sagen soll wann ernsthaft "Stop" ist.
Derartige Lektüren habe ich nicht gelesen und habe es nicht vor. Ich hatte anfangs schon selbst Probleme damit und habe das immer unterdrückt und verdrängt, habe echt Zeit und Hilfe gebraucht das so zu akzeptieren, was mit meiner Vergangenheit zusammenhängt. Habe auch schon mal die Erfahrung gemacht, dass es die Gegenseite blockiert hat, wenn sie zu viel wusste (Vergangenheit).
 
Kein Problem. Habe auch nicht ärgerlich geantwortet, sondern nur deutlich. Das "Quatischkowski" sollte ein Lächeln beinhalten. Mir ist klar, dass es solche Leute gibt, die so etwas wirklich machen (lassen) würden.
 
Das bestreitet auch niemand 🙂. Gemeint war, dass nach 9/11 sich Zombiefilme besonderer Beliebtheit erfreuen. Aber lass uns nicht bei den Zombies dauerhaft verweilen.
 
Ist dies ganze SM nicht ein zu dunkler Weg (...)

Ehrlich gesagt, glaube ich das auch.

Ich habe weder S- noch M- Anteile. Allerdings habe ich einen anderen Fetisch, der etwas mit meiner Kindheit zutun haben könnte. Dabei erinnere ich mich, wie ich bereits in der Grundschule davon phantasierte, ohne irgendwelche sexuellen Reaktionen! Trotzdem empfand ich den Fetisch als sehr angenehm, er erfüllte mich mit einer seltssamen Sehnsucht.

Ich könnte mir vorstellen, dass es bei SM ähnlich läuft.
Evtl. wurden Frauen in Eurer Familie latent unbewußt anders wahrgenommen und letzlich anders behandelt?
In meiner Familie war das mütterlicherseits so, Frauen waren dort nichts wert. Aber väterlicherseits wurde mein Vater von seiner Mutter (und nur von ihr) geschlagen, seine Schwester aber nicht.

(...)und rennt man damit in sein Verderben?

Wenn aus Phantasie Realtiät wird UND dabei Menschen zu Schaden kommnen, sicher eventuell schon.

Bis es soweit kommt, ist aber einiges nötig.

Ich habe früher gerne Ballerspiele gezockt. Und auch dort wird der Schritt von der Fiktion zu Realität ja von fast allen (zumindest den älteren Gamern) abgelehnt und für irre erklärt.

Das Geballer wirkt später - in der Reflexion - sogar gegen Krieg: Durch die häufigen Tode leuchtet ein, wie hoch die realen Chancen wären, wenn man wirklich auf dem Schlachtfeld kämpfen würde. Zumindest war das bei mir so. Mit 18 hätte ich es getan, aber mit 25 schon nicht mehr... Gut, ab da ging auch das Verlangen nach Ballerspielen runter. Wahrscheinlich zusammen mit bestimmten Hormonspiegeln. Manchmal hab ich noch Lust drauf, aber da sind mir dann Monster als Gegner lieber....
Was ich sagen will: Männer, die reale Kiregserfahrungen gemacht haben, kommen in der Regel ebenfalls zum Schluß, dass Krieg sinnlos ist und der Mensch nur Kanonenfutter, dass an die Front gepumpt wird. Vielleicht sind Ballerspiele ein guter Ersatz für reale Erfahrungen. (Kann natürlich auch sein, dass ich falsch liege, für mich fühlt es sich aber so an. Es war schon eine Art Aggressionskanalisationstherapie für mich.)

Wie dem auch sei, jedenfalls glaube ich, das SM- oder sonstige Phantasien und Schauspiele lediglich Wege darstellen, die eigene Vergangenheit bzw. die Biographie der Familie zu be- und vararbeiten! Genau wie Ballerspiele die allgemeine Lust auf Kriegshandlungen befriedigen, die den meisten Jungs irgendwie unbewußt mitgegeben ist.

Aber ich kann nur für mich und meine unbewußten Anteile sprechen. Ob die Auslebung der Phantasien im (Liebes-)Spiel diese Anteile nun kanalsiert und entschärft oder geradezu befeuert, müßte man erforschen bzw. schauen ob es dazu schon klärende Studien gibt.

LG
Wolf
 
Zuletzt bearbeitet:
Damned, jetzt hat es mich wieder erwischt. Wie man auch an meinen vorherigen Postings sah, habe ich versucht den Umstand zu verdrängen, dass mir meine SM-Neigung eben doch Probleme macht. Ich will viel mehr von meinem Mann, als er mir geben kann. Soft-SM ist gut und schön, aber seit ich diese Thalmann-Romane gelesen habe, fantasiere ich davon, selbst eine seiner ... verstümmelten Sklavinnen zu sein. Nein, nicht diese extreme Sache mit den Brüsten weg, aber ...
Ich finde den realen Sex langweilig, wenn ich es mit den Fantasien in solchen Büchern verlgleiche. Jetzt habe ich wieder einen neuen Roman gelesen, oder besser eine Kurzgeschichte. Da wo Thalmann diesen Amputationsfetisch auf die Spitze treibt mit "Lebende Statuen". Das blanke Grauen, aber auch grauenhaft romantisch irgendwie, sich hilflos hingen zu müssen, wenn man sich nicht wehren kann.

Was soll ich tun? Therapie? Mir außereheligen Hart-SM suchen. Nein, verstümmelt werden will ich natürlich nicht wirklich, aber vielleicht jemand, der ... eben härtere Sachen mit mir macht.
Ach F.... vielleicht hätte ich wieder nichts lesen sollen. Aber Zuschriften von verklemmten Herren will ich auch nicht haben. Vielleicht sollte ich hier wirklich nicht mehr schreiben...
 
Sorry, aber diese Art von Literatur ist doch nicht sexy sondern krank! Wie du da was Romantisches rauslesen kannst. O.k. mir wird schon vom berichten darüber etwas anders.


Du bist jetzt in einem Dilemma. Einerseits liebst du deinen Partner, aber Sex mit ihm ist öde. Jetzt nicht nur wegen der kranken Fantasie, die du gelesen hast, sondern es befriedigt dich nicht mehr.
Am besten wäre, dein Partner und du würdet euch langsam an härteren Sex rantasten. Entweder du machst das mit deinem Partner, du betrügst ihn und suchst dir einen Partner, der auf sowas steht oder du verdrängst es und überlegst ernsthaft, warum dich so krankes Zeugs wie Verstümmeln anmacht.
 
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