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Versager ist durchgefallen

Morningstar

Aktives Mitglied
Sicher gibt es auch an deiner Uni Beratungsstellen. An meiner gab es damals auch eine Psychologin mit der man reden konnte, zumindest das solltest du mal machen.
Ich glaube, dass das Studium schwer ist, man auch mal durchfällt, das geht sicher vielen so. Versuche doch mal ganz geziehlt mit anderen Studis zu reden, vielleicht auch welchen die länger dabei sind, wie ist/war es für die? Vielleicht kannst du auch Lerngruppen oder so bilden, wo man sich gegenseitig helfen kann? Und selbst wenn das Studium nichts für dich sein sollte: Kein Weltuntergang, man muss nicht studieren um ein vollwertiger, wertvoller Mensch zu sein. Aber aus irgendeinem Grund wirst du das Studium ja gewähl haben, also wäre es wichtig, dass du dir Hilfe suchst, damit du da besser durch kommst.
Und ob es "ewig" dauert einen Platz zu finden, weisst du erst, wenn du dich darum bemühst, gibt ja auch psychologische Ambulanzen und so, Tagesklinik, was weis ich... Aber lass es nicht einfach so schleifen, such dir wen zum reden, wer dir helfen kann.
 

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dr.superman

Aktives Mitglied
was andere so schreiben in ihren Diplom und Doktorarbeiten, dann wird mir persönlich schlecht und ich kann nur den Kopfschütteln, was die Unis da mit den Studenten machen.
was meinst Du damit?
Aus meiner Doktorarbeit ist ein Programm enstanden, welches vielen Leuten ganz konkret in sozialer Notlage geholfen hat;
darüber hinaus hat es Geld gebracht, denn für die Durchsetzung des Programmes wurden Fördergelder bereit gestellt und Leute eingestellt.
Auch unser Verständnis von Bildungsungleichheit oder generell von Bildung/Mechanismen ist aus solchen Arbeiten entstanden, denn für diese wurde geforscht - mit und für Menschen
 

trigital

Aktives Mitglied
was meinst Du damit?
Aus meiner Doktorarbeit ist ein Programm enstanden, welches vielen Leuten ganz konkret in sozialer Notlage geholfen hat;
darüber hinaus hat es Geld gebracht, denn für die Durchsetzung des Programmes wurden Fördergelder bereit gestellt und Leute eingestellt.
Auch unser Verständnis von Bildungsungleichheit oder generell von Bildung/Mechanismen ist aus solchen Arbeiten entstanden, denn für diese wurde geforscht - mit und für Menschen
Schade, dass ich deine Arbeit nicht lesen konnte. Wäre mir wahrscheinlich auch zu viel gewesen und so sehr interessiere ich mich dann doch nicht für dieses ganze hochspezielles Zeug.
Ich sehe halt oft, dass die Leute in ihren Arbeiten irgendwas labern und keine Aussage treffen und nur versuchen so viel wie möglich zu labern und dass es sich möglichst gut anhört. Aber inhaltlich kommt oft nichts rüber. Viele Sätze sind leer an Informationen und führen zu keinem sinnvollen Gedanken.
Schön dass Dr.Supermann anscheinend keine Einbildung ist, sondern Hand und Fuß hat.
Muss es ja auch mal geben ;-)
Und das glaube ich, weil deine Arbeit anscheinend etwas sehr Positives bewirkt hat. Aber wenn du andere Arbeiten dir zu Gemüte führen würdest, dann bin ich mir sicher, dass du ähnliches denken würdest. Den meisten denke ich geht es um den Titel und den erfolgreichen Abschluss. Egal wie.
Und ich kenne ein paar wenige, die nach ihrer Arbeit völlig abgestürzt sind und ich einfach nicht verstehen kann, wie diese Leute ihre Diplings und Dr erworben haben. Da kann man sich echt nicht mehr drauf verlassen finde ich.
Und auch von anderen Diplings und Drs erfahre ich immer wieder, dass in ihrer Arbeitswelt viele sind, die den Titel einfach nicht verdient haben, weil ihre Arbeit grotten schlecht ist.
Ich habe den Eindruck, dass es zu anstrengend ist sich so sehr mit den ganzen Diplomarbeiten auseinander zu setzen und man die Leute im Guten nicht verurteilen möchte, weil sie haben ja schon die Prüfungen bestanden. Und wenn man sie dann nicht bestehen lassen würde, dann würde man ja das Bewertungssystem in Frage stellen. Ich weiß aber aus meinen erfolglosen Studiengängen, dass die Fragen zum Teil völlig blödsinniger Natur sind und schon alleine die Fragestellung blödsinnig ist.
Toll aber, dass du ein anderes Licht zum Leuchten bringen konntest.
Aber ich kenne auch andere, die dieses Licht zu haben scheinen. Und Licht scheint ja für gewöhnlich. Aber dadurch wächst leider mein Vertrauen in die Welt nicht wirklich.
Mit und für Menschen finde ich toll. Sonst wäre ich ja nicht hier.
Aber eine Intelligenzleistung sollte an der Intelligenz gemessen werden, die du bestimmt auch erfüllt hast. Und zu dem noch einen sozialen Aspekt gefördert hast. Das sind zwei Pluspunkte. Aber ich finde es viel wichtiger, wenn man wenigstens nur die Intelligenz bewerten würde, wenn es um einen Uniabschluss geht.
Oder wie findest du die Arbeiten deiner damaligen Kollegen?
Ich schätze du kennst sie nicht so gut oder?
Besser so denke ich???
lg
 

dr.superman

Aktives Mitglied
ass die Leute in ihren Arbeiten irgendwas labern und keine Aussage treffen und nur versuchen so viel wie möglich zu labern und dass es sich möglichst gut anhört.
also ein wissenschaftlicher text folgt einem bestimmten aufbau, den man nicht brechen darf. dazu gehört neben der einleitung zum beispiel auch die darstellung dessen, was bisher auf dem gebiet gelaufen ist. auch darf man beispielsweise im fazit nichts neues schreiben.
ein wissenschaftlicher artikel/fachbuch ist genauso eine textsorte, wie eine erlebnisgeschichte oder eine erörterung. das folgt regeln.
 

mariechenkäfer

Aktives Mitglied
Schade, dass ich deine Arbeit nicht lesen konnte. Wäre mir wahrscheinlich auch zu viel gewesen und so sehr interessiere ich mich dann doch nicht für dieses ganze hochspezielles Zeug.
Ich sehe halt oft, dass die Leute in ihren Arbeiten irgendwas labern und keine Aussage treffen und nur versuchen so viel wie möglich zu labern und dass es sich möglichst gut anhört. Aber inhaltlich kommt oft nichts rüber. Viele Sätze sind leer an Informationen und führen zu keinem sinnvollen Gedanken.
Schön dass Dr.Supermann anscheinend keine Einbildung ist, sondern Hand und Fuß hat.
Muss es ja auch mal geben ;-)
Und das glaube ich, weil deine Arbeit anscheinend etwas sehr Positives bewirkt hat. Aber wenn du andere Arbeiten dir zu Gemüte führen würdest, dann bin ich mir sicher, dass du ähnliches denken würdest. Den meisten denke ich geht es um den Titel und den erfolgreichen Abschluss. Egal wie.
Und ich kenne ein paar wenige, die nach ihrer Arbeit völlig abgestürzt sind und ich einfach nicht verstehen kann, wie diese Leute ihre Diplings und Dr erworben haben. Da kann man sich echt nicht mehr drauf verlassen finde ich.
Und auch von anderen Diplings und Drs erfahre ich immer wieder, dass in ihrer Arbeitswelt viele sind, die den Titel einfach nicht verdient haben, weil ihre Arbeit grotten schlecht ist.
Ich habe den Eindruck, dass es zu anstrengend ist sich so sehr mit den ganzen Diplomarbeiten auseinander zu setzen und man die Leute im Guten nicht verurteilen möchte, weil sie haben ja schon die Prüfungen bestanden. Und wenn man sie dann nicht bestehen lassen würde, dann würde man ja das Bewertungssystem in Frage stellen. Ich weiß aber aus meinen erfolglosen Studiengängen, dass die Fragen zum Teil völlig blödsinniger Natur sind und schon alleine die Fragestellung blödsinnig ist.
Toll aber, dass du ein anderes Licht zum Leuchten bringen konntest.
Aber ich kenne auch andere, die dieses Licht zu haben scheinen. Und Licht scheint ja für gewöhnlich. Aber dadurch wächst leider mein Vertrauen in die Welt nicht wirklich.
Mit und für Menschen finde ich toll. Sonst wäre ich ja nicht hier.
Aber eine Intelligenzleistung sollte an der Intelligenz gemessen werden, die du bestimmt auch erfüllt hast. Und zu dem noch einen sozialen Aspekt gefördert hast. Das sind zwei Pluspunkte. Aber ich finde es viel wichtiger, wenn man wenigstens nur die Intelligenz bewerten würde, wenn es um einen Uniabschluss geht.
Oder wie findest du die Arbeiten deiner damaligen Kollegen?
Ich schätze du kennst sie nicht so gut oder?
Besser so denke ich???
lg
Darf ich fragen, wieso du das alles so gut einordnen kannst? Meistens werden wissenschaftliche Texte als "gelaber" bezeichnet, wenn man einfach nix verstanden hat.

TE: studieren ist schwer, da du die Energie zum eigenstudium aufbringen musst. Dies wird in den höheren Semestern nochmals verstärkt. Daher nimm dir die Zeit, und überlege, ob du Fachrichtung oder Uni wechseln kannst, z. B. Richtung TU, mit praxisbezogenen studienprogramm.
Deine Depression wird dir sehr im Weg stehen, wenn du. Dich auf die Schleife "Versager" einlässt... Tu was dagegen.
 

Enjoy97

Mitglied
Du könntest auch beim Arzt nach Antidepressiva fragen, dann hättest du evt. die Energie zum Lernen.
Davon muss abgeraten werden. Die alleinige Gabe von Psychopharmaka ist nicht zielführend. Nicht-medikamentöse Behandlung ist immer als erstes angeraten. Medikation kann unterstützend herangezogen werden.
Von den psychischen und organischen Nebenwirkungen mal abgesehen.

Du kannst dich bzgl. Therapie an deinen Hausarzt oder die Krankenkasse wenden, die können dich an einen Psychotherapeuten/Psychiater verweisen.
Ich rate dir zu einer Therapie, bevor du wegen dem Studium weiter die Abwärtsspirale runtertrudelst.
Da du Todeswünsche beschreibst, kann deine Situation als akut eingestuft werden. Es ist gut möglich, dass du so auch schneller einen Platz bekommst.

Alles Gute.
 

dr.superman

Aktives Mitglied
@mariechenkäfer
naja, dass der @trigital mit akademischem Schreiben bzw. den bösen formalen Abschlüssen nichts am Hut hat, sagt er ja selbst und ich gebe Dir recht dass durchblitzt, dass er von der Sache an sich nicht so viel versteht.
Ich möchte aber, lieber @trigital, deshalb noch mal besonders darauf eingehen, dass Du meinst, die "meisten wollen nur den Titel/Abschluss" und bei Dir schwingt mit, dass das was Schlimmes ist (weil sie besser als andere sein wollen? sich für bessere Menschen halten, was sie keinesfalls dürfen?)

Äh ja, das will man. Man will den Titel. Unbedingt.

der Doktortitel ist die Meisterschule zum Wissenschaftler. Ohne Titel bekommt man schlechter Stellen und darf vor allem nicht selbst forschen und Gelder für Forschung (DFG-Anträge) beantragen. . Deswegen will man den Titel.
Ein Ausgelernter macht die Meisterschule, am Ende steht das Werkstück, das Meisterstück.
Ein Akademiker macht die Promotionszeit, am Ende steht die Dissertation, das Meisterstück.
Beide dürfen danach in ihrem Bereich ausbilden und Dinge machen, die sie vorher nicht durften.
Und:
bei mir und vielen anderen in der Wissenschaftswelt war es so, dass ich etwas ganz Bestimmtes unbedingt rausbekommen wollte. Und daraus wurde dann die Doktorarbeit.

Allerdings meinst Du wohl eher, man will den Titel, weil man dann was zum vor sich her tragen hat.

Als jemand, der eben promoviert hat kann ich Dir sagen, und die Erfahrung deckt sich mit allen meinen promovierten Kollegen/Freunden, dass der Titel im Leben außerhalb des Jobs nichts bringt oder nicht das bringt, was sich nicht promovierte darunter vorstellen.

Die meisten der Gesprächspartner lassen ihn im Alltag in der Anrede mit voller Absicht weg, selbst, wenn sie wissen, dass ihr Gegenüber einen Titel trägt.
Wahrscheinlich, um dem Promovierten gleich mal klar zu machen, dass "er nichts Besonderes ist". - was ich aber für Quatsch halte, denn ich lasse bei jemanden mit Mayer-Müller auch nicht das "Mayer" weg, einfach, weil es zu seinem Namen gehört (ja, ich weiß, der Titel ist kein Teil des Namens, rechtlich gesehen) - so, wie der Doktortitel halt bei anderen.
Wenn bei mir jemand den Titel weglässt frage ich mich jedes Mal, ob er mir eine rein würgen will, ich empfinde das genauso als unhöflich wie wenn jemand den Nachnamen verhunzt. Zum anderen denke ich, dass wenn man den Titel weg lässt, man diesem mehr Bedeutung zumisst, als er verdient hat. Warum kann man ihn nicht einfach dazu nennen, eben so wie "Mayer-Müller"? So wird das nie was "Normales" werden.
Das ist auch ein Grund, warum mein Nick hier auch promoviert hat - weil ich den Titel hier endlich mal verwenden kann und keiner denkt sich was dabei.

Der Knigge meint es ist höflich, den Titel zu nennen.
Aber: genauso ist es höflich als Titelträger zu sagen: lass ` stecken. Und das macht man ja auch als Titelträger meist, wobei man oft gar nicht dazu kommt, höflich zu sein, denn der andere ist ja schon "unhöflich". :) - aber das kann ich nicht ändern, das ist hier in D halt so (in Amiland ist jeder "Doc" und keiner denkt sich was....)
So insgesamt bringt mir der Titel im normalen Leben eigentlich nur Stress, das geht soweit, dass ich an Reservierungen nicht mehr rankomme, weil der Titel eingetragen wurde oder nicht, ich das aber mit Titel abrufe oder nicht, dass mich Ämter anschreiben, ob ich wirklich derjenige bin, dass ich im Ausland nicht online am airport einchecken kann, weil im Reisepass "Dr." steht und der "Punkt" international nicht üblich ist, dass online accounts nicht mehr funzen, weil als "fake" klassifiziert (obwohl extra verlangt, das man den Titel einträgt, wenn vorhanden "so, wie im Pass") , Kundennummern nicht mehr zugeordnet werden können etc...

Der Titel ist beruflich oft notwendig und klar will man ihn, wenn man in einen bestimmten Beruf, eine bestimmte Stellung will. Man ist deswegen auch kein Fachidiot sondern zeigt, dass man Biss und Durchhaltevermögen hat und auf einem Gebiet schlauer als die meisten anderen Leute. Aber für den Alltag bringt er keine Vorteile - außer den Vorwurf der Arroganz.
 
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