B
Brumm
Gast
Zweifelst du an seinen Gefühlen, wenn er nicht da ist?
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Ich könnte mir vorstellen, dass leider genau das jetzt passiert ist: Diese riesengroße Verletzung von damals ist an die Oberfläche geraten, und hier hindert sie dich jetzt daran, eine wegen der Distanz etwas schwierige, ansonsten aber offenbar sehr schöne Beziehung "normal" zu leben.Ich will das auch nicht mehr umfangreich ausgraben. Es ist für mich abgehakt.
Um dich geht es hier aber nicht. Die TE hat doch die Umstände sehr ausführlich erklärt.Mir würde das nicht reichen.
Mit Mitte 30 will ich keine Fernbeziehung über Jahre.
Ich will zusammen einschlafen und aufwachen und echten Alltag leben.
Warum so negativ?
Er ist sogar bereit, auf Arbeit alles liegen zu lassen, wenn es ihr emotional so schlecht geht...
Und jemand der seine Arbeit ernst nimmt ist doch wohl auf Dauer ein besserer Partner, als jemand, der bewusst nur soviel oder wenig arbeiten will, daß er gerade so über die Runden kommt, oder nicht?
Zumindest wenn man noch jung ist, und sich vielleicht auch noch etwas Gemeinsames aufbauen möchte!
Im Alter kurz vor der Rente sieht das dann schon wieder anders aus...😏
@Megacrit
Eigentlich hast du mit deinem Partner das große Los gewonnen, so wie du ihn hier beschreibst.
Er ist liebevoll, aber nicht klammernd. Und er ist pflichtbewusst und fleißig, aber ganz wichtig: auch kein Workaholic, dem die Arbeit das Allerwichtigste ist, und die Partnerin eher Deko-und Alibifunktion hat!
Klingt doch super, oder nicht?
Vielleicht sind deine Gefühle bzgl eurer Beziehung so ein Stück von "zu schön um wahr zu sein?"
Also daß du einfach Angst davor hast, ihn zu verlieren, weil so eine glückliche Beziehung doch wohl einen Haken haben MUSS?
Ich empfehle nicht bei jedem Problem hier therapeutische Hilfe, aber hier würde es bestimmt nicht schlecht sein, wenn du das Ganze mal in einer Therapie besprichst, und dir Maßnahmen erarbeiten kannst, um mit diesen Ängsten umzugehen.
Mir würde das nicht reichen.
Mit Mitte 30 will ich keine Fernbeziehung über Jahre.
Ich will zusammen einschlafen und aufwachen und echten Alltag leben.
Und du, liebe TE, scheinst auch nicht glücklich mit der Situation zu sein, auch, wenn du es dir immer wieder gut redest.
(Mal punktuell "alles stehen und liegen lassen" war ein Angebot, von dem er sicher wusste, dass es nicht angenommen wird. Und was habe ich von so einer Ausnahmehandlung? Mir würde der gemeinsame Alltag fehlen)
Das nennst du Harmonisch und Glücklich?
Die Angst, allein zu sein, auch bekannt als Autophobie oder Monophobie, kann erhebliche emotionale Belastungen verursachen und ist oft mit tief verwurzelten psychologischen Ursachen verbunden.
Betroffene erleben oft starke emotionale und körperliche Symptome, wie Panikattacken, wenn sie alleine sind oder die Vorstellung haben, allein gelassen zu werden.
Diese Angst kann aus Erfahrungen in der Kindheit resultieren.
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Angst vor dem Alleinsein ➤ Das steckt hinter der Autophobie
Die Angst vor dem Alleinsein ist ein emotionaler Zustand, der bei Betroffenen erhebliche Belastungen verursachen kann. Wie entsteht sie genau?pm-wissen.com
Nein. Die Gefühle werden in solchen Momenten nur etwas aufmerksamkeitssüchtig, obwohl er mitten im Arbeitstag ist (ich auch!)Zweifelst du an seinen Gefühlen, wenn er nicht da ist?
Es hat auf jeden Fall Spuren hinterlassen.Ich könnte mir vorstellen, dass leider genau das jetzt passiert ist: Diese riesengroße Verletzung von damals ist an die Oberfläche geraten, und hier hindert sie dich jetzt daran, eine wegen der Distanz etwas schwierige, ansonsten aber offenbar sehr schöne Beziehung "normal" zu leben.
Ich finde so ein Vermissen bis zum Durchdrehen eine sehr große Belastung - zunächst mal für dich selbst, und falls du das deinem Freund erzählen würdest (ich persönlich würde das nicht tun, weil sowas manche Menschen abschreckt; vielleicht bemerkt er aber auch beizeiten, dass mit dir was los ist und dann musst du es ihm erklären) auch für diesen. Also überleg dir vielleicht doch, ob du versuchst, dich damit professionell zu befassen.
Um dich geht es hier aber nicht. Die TE hat doch die Umstände sehr ausführlich erklärt.
Ein Platz für Beratung / Therapie , etc. ist aktuell nicht in Sicht, die Wartezeiten sind endlos.
Wir machen auch gefühlt weniger zu zweit. Immer mehr gemeinsame Treffen sind bei Dritten. Das ist per se nichts Schlechtes, aber ich finde dass irgendwie "vermieden" wird, dass wir mal mehr Zeit als den üblichen Abend zusammen verbringen.
Die Abende sind immer sehr schön, aber inzwischen verabscheue ich es immer mehr, danach gehen zu müssen. Es fühlt sich immer mehr so an, als wäre ich in der Priorität einfach nicht hoch genug
Das Schreiben, was bei uns festes Ritual war, lässt spürbar nach.
Weiß auch nicht, wie ich das ansprechen soll.
Leider tue ich mich auch schwer einen Zeitpunkt zu finden. Unsere Treffen sind selten lang, und unterbewusst sträube ich mich dann wenn es eigentlich eine angemessene Gelegenheit wäre (habe Angst zu emotional zu werden, ihn z.B. aufgewühlt in den Montag zu schicken, etc.)
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