Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Verlustangst

Traumata werden häufig durch neue und positivere Erfahrungen "überschrieben". Unser Gehirn ist ja durchaus lernfähig. Aber klar, manchmal dauert das eine Weile, wie rein körperliche Wunden auch, bis es verheilt ist – und manchmal bleiben auch Narben, damit wir unsere Verletzlichkeit nicht vergessen und übermütig werden 🙂
Ja und ich denke es braucht Zeit bis die negativen Dinge überschrieben sind. Man muss ja auch erstmal gucken ob die positiven Dinge auch wirklich positiv bleiben.
 

Hallo Yvette,

schau mal hier: Verlustangst. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo,
Habe jemanden kennengelernt (Daten unserer seit ca 2 Monaten). Wir sind jetzt auch in einer Beziehung. Aber ich habe Angst. Anfangs wollte ich gar niemanden an mich heran lassen. Aber er hat meine Mauer mit seiner tollen Art durchbrochen und jetzt schlägt alles in Verlustangst um. Er sagt er hat auch etwas Angst vor Verletzung wegen schlechten Erfahrungen. Aber meine Angst ist so tief. Habe das immer bei Partnern. Vor allem Anfangs wenn sich alles noch nicht so sicher anfühlt. Wie kann ich mein Selbstbewußtsein mal ein wenig stärken ?
Hey Yvette, wenn die Verlustangst so basisch ist, lohnt es sich vielleicht, mit Therapie da hinzusehen. Ich habe sie auch und eine zugrunde liegende Existenzangst und weiß daher, dass es nicht mit Vorkommnissen in der Beziehung zutun hat. Das heraus zufinden war komplex.
 
In der Tat ist eine Beziehung in der Anfangsphase besonders fragil, da nur die äußeren Merkmale eines Partners erste Eindrücke über die Person geben können. Diese sind aber oft sehr oberflächlich und können später genau das Gegenteil zeigen, als es anfangs scheint. Leider ordnet man den Menschen bereits schon vom ersten Erscheinungsbild grundsätzlich ein, ob er/sie uns symphatisch, nur ein guter Freund, ein möglicher Sexualpartner, oder unsymphatisch ist. Laß dich nicht von seinen Vorleben beeinflussen, wo er schlechte Erfahrungen in seinen Beziehung gemacht hat, indem du ihn jetzt besonders viel Nähe gibst, denn dann erreichst du genau das Gegenteil. Mit Sensiblität, Einfühlungsvermögen und ein wenig Abstand werdet ihr zueinander finden.
 
Hallo Yvette,
ich denke, deine Verlustangst ist durchaus berechtigt. Denn viele Beziehungen gehen in der Anfangsphase wieder auseinander, z. B. weil man merkt, dass es doch nicht so gut passt.

Die Frage ist halt, ob du es deiner Angst erlaubst, mehr zu sein als das normale Gefühl, das einen gewissen Nutzen hat (Angst hilft uns, vorsichtig zu sein und nicht übermütig zu werden). Das liegt an dir. Du kannst deiner Angst danken, dass sie da ist und dann sagen: Jetzt ist es gut, du darfst dich wieder melden, wenn es einen konkreten Anlass gibt – und dann ersetzt du die Angst durch Neugier, Mut, Freude, Dankbarkeit – was immer du willst.

Was dein Selbstbewusstsein betrifft: Manchmal hilft hier, die eigene Autonomie zu stärken. Also dir z. B. klarzumachen, dass du auch ohne Partner ein vollwertiger Mensch bist und im Leben klarkommen kannst. Oder Dinge alleine machen, bei denen du Erfolgsgefühle verspürst – Sport oder Schachspielen 🙂 ... weil oft lassen Menschen in der Anfangszeit einer neuen Beziehung Dinge schleifen, die ihnen vorher gut getan haben, weil jetzt das Neue spannender ist. Das kann aber zur Verarmung und zu Abhängigkeit führen – und damit dann natürlich wieder zu Verlustangst.
Ja das sind wirklich gute Gedanken die sich @Werner gemacht hat, genauso könnte es sein.
 
In der Tat ist eine Beziehung in der Anfangsphase besonders fragil, da nur die äußeren Merkmale eines Partners erste Eindrücke über die Person geben können. Diese sind aber oft sehr oberflächlich und können später genau das Gegenteil zeigen, als es anfangs scheint. Leider ordnet man den Menschen bereits schon vom ersten Erscheinungsbild grundsätzlich ein, ob er/sie uns symphatisch, nur ein guter Freund, ein möglicher Sexualpartner, oder unsymphatisch ist. Laß dich nicht von seinen Vorleben beeinflussen, wo er schlechte Erfahrungen in seinen Beziehung gemacht hat, indem du ihn jetzt besonders viel Nähe gibst, denn dann erreichst du genau das Gegenteil. Mit Sensiblität, Einfühlungsvermögen und ein wenig Abstand werdet ihr zueinander finden.
Das heißt ich mache nichts falsch ?
Ich bin einfühlsam und liebevoll, er definitiv auch. Ich bin wie gesagt absoluter Typ Mensch von mit Partner zusammen wohnen irgendwann. Aber auch Typ Mensch von - Anfangs brauche ich noch meinen Raum. Weil alles noch fragil ist. Gleichzeitig klopft manchmal die Verlustangst an.
 
Das heißt ich mache nichts falsch ?
Ich bin einfühlsam und liebevoll, er definitiv auch. Ich bin wie gesagt absoluter Typ Mensch von mit Partner zusammen wohnen irgendwann. Aber auch Typ Mensch von - Anfangs brauche ich noch meinen Raum. Weil alles noch fragil ist. Gleichzeitig klopft manchmal die Verlustangst an.
Du machst das schon richtig! Deine Angst in der Anfangsphase eurer Beziehung kann ich nachvollziehen. Da ihr beide ja einfühlsam seid, solltet ihr es langsam angehen, wenn ihr euch beide eine langlebige Partnerschaft wünscht, denn nichts ist so, wie es anfangs scheint, weil jeder natürlich zuerst seine Sonnenseite zeigt, um den anderen zu gefallen. Natürlich birgt diese Zurückhaltung auch einen gewissen Unsicherheitsfaktor, der uns Angst macht und uns zu schaffen macht, da wir das, was wir für den anderen empfinden nach Sicherheit verlangt. Darum macht man in dieser Zeit die meisten Fehler. Geht BEIDE in der Kennenlernphase nicht in erster Linie mit Gefühl, sondern mehr mit Verstand an den Aufbau eurer Beziehung heran, denn ihr müßt noch herausfinden, ob ihr den Partner vertrauen könnt und eure Partnerschaft auch alltagstauglich ist.
 
Du machst das schon richtig! Deine Angst in der Anfangsphase eurer Beziehung kann ich nachvollziehen. Da ihr beide ja einfühlsam seid, solltet ihr es langsam angehen, wenn ihr euch beide eine langlebige Partnerschaft wünscht, denn nichts ist so, wie es anfangs scheint, weil jeder natürlich zuerst seine Sonnenseite zeigt, um den anderen zu gefallen. Natürlich birgt diese Zurückhaltung auch einen gewissen Unsicherheitsfaktor, der uns Angst macht und uns zu schaffen macht, da wir das, was wir für den anderen empfinden nach Sicherheit verlangt. Darum macht man in dieser Zeit die meisten Fehler. Geht BEIDE in der Kennenlernphase nicht in erster Linie mit Gefühl, sondern mehr mit Verstand an den Aufbau eurer Beziehung heran, denn ihr müßt noch herausfinden, ob ihr den Partner vertrauen könnt und eure Partnerschaft auch alltagstauglich ist.
Welche Zurückhaltung? Meinst du dass man automatisch nicht zu 100 % authentisch ist, weil man seine besten Seiten zeigen will ?
Ja hab auch Angst davor... Es ist halt alles so neu..
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben