Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Verlustangst, Zwangsgedanken, ADHS und Autismus

Hy Hollunderzweig, ich danke dir weil du mir echt gute Tipps gegeben hast und mein Problem als solches erkannt hast.

Natürlich kenn ich die Geschichte der zwei Wölfe und die kommt mir immer in den Sinn, bzw sinngemäß wenn ich mich wieder so fühle.

Auch mit den Renindern in der Wohnung klappt es ganz gut.
Unser Sonntagszettelsystem hilft auch ganz gut.

Wie du es vielleicht erkannt hast, möchte ich es einfach besser machen.
Sie muss nichts dazu beitragen.
Ich möchte nur gerne wissen woher das kommt.
Vielleicht haben die anderen Nutzer ja Recht und ich schließe von mir auf andere, weil ich ewig lange nicht ehrlich zu allen war.

Ich Versuche ja alles aufzuarbeiten, deswegen bitte ich ja hier um Hilfe, aber ich möchte mich nicht runter machen lassen, weil ich eben noch Probleme habe.

Dir und den anderen ein großes Lob und Dank.
 
Liebe Tanja Susi, ich bin mir bewusst, dass es an mir liegt. Ob ich tatsächlich eine Therapie brauche, finde ich nicht etwas befremdlich.
Tatsächlich habe ich in meiner letzten Beziehung keine Probleme gehabt.

Auch wie im Text beschrieben, sogar die gesamte Fernbeziehung nicht.

Deshalb wollte ich euch eben meine Situation so genau schildern wie möglich, denn das passt eigentlich nicht zu mir. (Egal welchen Mist ich in der Vergangenheit gebaut habe)

Ich möchte auch richtig stellen, dass ich sie nicht kontrolliert habe in ihren Sozialen Medien, sondern habe mir ihre öffentlichen Beiträge zu ihren Hobbies angeschaut. Dinge, die sie so macht oder gemacht hat, Tiere züchten, malen, Basteln, Parfüm, Makeup Content.

Sie hat sie mir immer wieder gezeigt, ich bin aber nicht auf diesen Plattformen unterwegs.

Und nun kommt ja das Verrückte daran, das ich mir nicht erklären kann.

Wir reden ganz viel miteinander. Ganz klar bei der Entfernung. Was blieb uns denn übrig?

Und klar war die Freude groß endlich ganz zusammen zu sein. Aber nun habe ich auch ihre Stille Seite kennen gelernt. Manchmal malen wir zusammen (jeder für sich) in dieser Zeit.

Nur fühlt es sich irgendwie an die Connection zueinander verloren zu haben, was laut ihren Worten nicht der Fall ist.

Es fühlt sich nur für mich so an.

Deswegen hab ich gefragt, ob es daran liegen kann, dass die Zeit vorher so unfassbar intensiv war?

Ja, das doofe daran ist, dass ich wohl etwas Mangel an Selbstwertgefühl habe.

Vielleicht triggern mich dann ganz normale Sachen.

Und das sollte ich in den Griff bekommen, bevor sie darunter leiden muss.
 
Liebe Tanja Susi, ich bin mir bewusst, dass es an mir liegt. Ob ich tatsächlich eine Therapie brauche, finde ich nicht etwas befremdlich.
Tatsächlich habe ich in meiner letzten Beziehung keine Probleme gehabt.

Auch wie im Text beschrieben, sogar die gesamte Fernbeziehung nicht.

Deshalb wollte ich euch eben meine Situation so genau schildern wie möglich, denn das passt eigentlich nicht zu mir. (Egal welchen Mist ich in der Vergangenheit gebaut habe)

Ich möchte auch richtig stellen, dass ich sie nicht kontrolliert habe in ihren Sozialen Medien, sondern habe mir ihre öffentlichen Beiträge zu ihren Hobbies angeschaut. Dinge, die sie so macht oder gemacht hat, Tiere züchten, malen, Basteln, Parfüm, Makeup Content.

Sie hat sie mir immer wieder gezeigt, ich bin aber nicht auf diesen Plattformen unterwegs.

Und nun kommt ja das Verrückte daran, das ich mir nicht erklären kann.

Wir reden ganz viel miteinander. Ganz klar bei der Entfernung. Was blieb uns denn übrig?

Und klar war die Freude groß endlich ganz zusammen zu sein. Aber nun habe ich auch ihre Stille Seite kennen gelernt. Manchmal malen wir zusammen (jeder für sich) in dieser Zeit.

Nur fühlt es sich irgendwie an die Connection zueinander verloren zu haben, was laut ihren Worten nicht der Fall ist.

Es fühlt sich nur für mich so an.

Deswegen hab ich gefragt, ob es daran liegen kann, dass die Zeit vorher so unfassbar intensiv war?

Ja, das doofe daran ist, dass ich wohl etwas Mangel an Selbstwertgefühl habe.

Vielleicht triggern mich dann ganz normale Sachen.

Und das sollte ich in den Griff bekommen, bevor sie darunter leiden muss.
Vielleicht passt ihr auch nicht zusammen. Wäre jetzt auch nicht gerade so unglaublich.

Und hattet ihr jemals ganz normalen Alltag?

Du wirst sie verlieren, wenn du das nicht in den Griff bekommst.

Ich kann auch nicht nachvollziehen, was jetzt deine Texte noch erhellen sollten. Du weißt doch, wo dein Problem liegt.
 
Und das würde ich gerne ändern...an mir und deshalb bin ich hier.
Ich finde, das ist ein ehrlicher und guter Schritt.
Weißt du, ich hatte auch mal einen Menschen in meinem Leben, der so ähnlich war wie du. Er war offensichtlich entweder selbst sehr unsicher oder er war sich sogar zu sicher, indem was er tat. Jedenfalls fing auf eine sehr hinterhältige Art und Weise an, mich, mein Leben und meine Entscheidungen kontrollieren zu wollen. Er verpackte es immer als "Fürsorge", bemerkte aber wohl nicht, wie sehr er damit meine Grenzen überschritt. Er redete auf mich ein, dass ich heimlich einen Zweitschlüssel für mein WG Zimmer anfertigen sollte, er überredete mich, eine Art Tracking App zu installieren, er durchwühle heimlich meine Sachen in meinem Zimmer, er mischte sich in Angelegenheiten ein, die ihn nichts angingen. Das ging am Ende so weit, dass er sogar Übergriffig wurde... In seiner Wahrnehmung war jedoch ich stets die Undankbare, die seine Taten nur nicht würdigt. Er glaubte, einen Anspruch darauf zu haben, dass ich mich völlig gläsern mache...
Ich habe versucht meine Grenzen zu schützen, aber je mehr ich dies tat, umso schlimmer wurde sein Kontrollverhalten. Es war wirklich, wirklich schlimm und es hat mich wirklich sehr verletzt und verhnsichert, weil ich ihm vertraute, seinen Worten vertraute. Einsicht in seine Übergriffigkeit zeigte er nie, zeigt er bis heute nicht. Dabei scheint dies etwas zu sein, das er in sich trägt, denn es kam wohl schon früher zu Grenzuberschreitugen. Er zerschlug mal eine Fensterscheibe und fühlte sich ungerecht behandelt, weil er sie bezahlen sollte...usw. Es scheint ein Muster zu sein.

Weißt du, mit deinem Kontrollverhalten erreichst du genau das Gegenteil von dem, was du dir wünscht: Offenheit, Vertrautheit, Verlässlichkeit. Du zwingst dein Gegenüber in eine Position, die er/sie vermutlich gar nicht inne haben will, die ihn aber vor weiteren Kontrollversuchen und Grenzüberschreitungen schützt. Das ist schade, für alle Beteiligten.
Der Schlüssel liegt in deiner Hand. Hinterfrage deine Motive, schau mal von außen auf die Situation.

Bleib dran an dir zu arbeiten. Sei ehrlich zu dir selbst. Denn wenn du nicht aufpasst, überschreitest du vielleicht eines Tages mit deinem Verhalten eine Grenze zuviel.

Alles Gute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deine Geschichte, Schutzhütte.

So möchte auf keinen Fall sein. War ich auch nicht wirklich.
Ich weiß nur aus der Vergangenheit, dass ich in diese Richtung tendiere, wenn mich etwas verunsichert.

So auch jetzt. Über Monate miteinander sprechen viel mir leichter als nun zusammen zu schweigen.

Der erste Schritt ist mir einzugestehen, dass ich in negative Muster falle.

Du hast es richtig erkannt, ich ja auch an mir. Je in sich gekehrter sie wird, um so neugieriger werde ich.

Damit erreiche ich nur dass sie sich mal irgendwann gegen mich verschließt und das ist genau das Gegenteil, das ich mir für diese neue Beziehung wünsche.

Ich möchte nämlich gerne offen und ehrlich sein, damit Vertrauen aufkommt.

Es ist ein ekelhaftes Gefühl, wenn Misstrauen aufkommt. Ich hasse es und ich hasse mich dafür, wenn es passiert. Es ist wie ein Bauchgefühl, aber kein Gutes. Es vergiftet alles.

Ich muss das los werden.

Auch dir danke.
 
Es ist ein ekelhaftes Gefühl, wenn Misstrauen aufkommt. Ich hasse es und ich hasse mich dafür, wenn es passiert. Es ist wie ein Bauchgefühl, aber kein Gutes. Es vergiftet alles.
Es ist nicht verkehrt auf sein Bauchgefühl zu hören. Aber manchmal spielen eigene Erfahrungen und da dann auch einen Streich. Anzusprechen, dass man ein ungutes Bauchgefühl hat, kann helfen, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen oder Wünsche sichtbar zu machen. Aber das Kontrollieren anzufangen vergiftet tatsächlich und schadet am Ende allen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben