Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Verlustangst, Zwangsgedanken, ADHS und Autismus

Ikearoller

Mitglied
Hallo liebes Forum, ich schätze euch sehr und lese gerne wie engagiert ihr Betroffenen helft. Nun komme ich wieder zu euch, mit ganz anderen Sorgen.


Wer sich noch erinnert, an Posts in den letzten 3 Jahren, ist nicht mehr wichtig, es hat sich so viel verändert.


Achtung, es ist viel zu lesen, da es mein letztes halbes Jahr beschreibt und wie ich mich dabei gefühlt habe. Geht es nicht immer um Gefühle?
Gegen Ende habe ich dann die eigentlichen Fragen an euch angereist, in der Hoffnung ihr könntet mir Tipps geben, wieso und weshalb.


Damals war ich (42m) in einer 12 jährigen Beziehung, die vor ca 8 Monaten von mir beendet wurde, nach 3 Jahren voller Probleme. Ich suchte mal hier um Hilfe, mal dort. Auch die Freunde wollten irgendwann nichts mehr hören, außer der Trennung.


Letztes Jahr war ich offen für Affären und gedanklich wusste ich, dass es das Ende einer untrettbaren Beziehung ist.


Es hat mich immer mehr kaputt gemacht, dass es Frauen gab, die mich emotional berührten, andere mit denen ich schlief und meine Frau Zuhause mit der ich lebte.


Dieser Zustand würde mich nicht weiter bringen. Nicht wieder näher zu ihr, noch zu einem glücklicherem Leben.
Ich beendete all meine Techtelmechtel und probierte meine Gefühle wieder zu meiner Exfreundin zurück zu bringen, indem wir gemeinsam (mit ihrem Sohn) Urlaub machten.


Dann wurde alles anders.


Es begann, was eigentlich hätte gar nicht gehen dürfen, weil wir längst befreundet waren, mit einer Freundschaftanfrage einer Bekannten. Vielleicht eigentlich sogar mehr als einer Bekannten.


Wir kannten uns von vor 25 Jahren. Sie war mit meiner Jugendfreundin gut befreundet und damals kurz mit meinem damaligen besten Freund zusammen.


Als diese ersten Liebeleien vorüber waren, knutschen wir für einen Nachmittag mal zusammen auf einer Parkbank. Nix Wildes, nix Herzzeebrechendes. Ihr werdet noch lachen, denn ich empfand sie damals als wildes, leidenschaftliches Mädchen, vor dem man besser Angst haben sollte. Sie 15, ich 17.


Nun 25 Jahre später erhielt ich eine Freundschaftsanfrage die ich annahm und eine kurze Schreiberei und Geburtstagswünsche mal in einem Jahr ganz vergessen hatte. Ich freute mich, denn in meiner Erinnerung war sie immer sehr herzlich und fair aber irgendwann verlor man sich aus den Augen. Ich tippte ihr noch am selben Abend eine Nachricht. Smalltalk...was macht der andere, wo wohnt man jetzt, wen könnte man noch von früher kennen.
Sie wohnt nun 800 km weit weg am anderen Ende der Republik, hat wie ich ich Familie, Haus und Hund oder ne Katze.
Sie erzählte mir viel. Von ihrem Freund mit dem sie seit 20 Jahren zusammen ist und ihrem Kind
Erwähnte kurz dass sie eine ADHS Diagnose bekommen hat. Und ich erzählte ihr auch viel.


Dabei kam heraus, dass ihre 20 Jahre mit ihrem Freund gar nicht gut liefen und so erfuhr sie auch von meinen Problemen. Wir redeten nun sehr bald über Gefühle, die man hat, wenn man besser gehen sollte, weil man
nicht mehr glücklich ist. Irgendwann etwas später erfuhr ich von ihr, dass sie ihre Trennung schon ausgesprochen hat und nur darauf wartet aus dem Haus raus zu ihrer Oma in der Nachbarschaft ziehen zu können.
Ja, das Thema Gefühle wurde zu unserem Steckenpferd in den kurzen Wochen vor und während meines Familienurlaubs, der alles kitten sollte.
Während wir immer längere Texte verfassten, freuten wir uns direkt schon auf die nächste Antwort die wir voneinander bekommen würden.


Wir erläuterten uns Probleme und wie wir darauf reagieren würden, aber ohne unsere Partner bloß zu stellenund schon bald stellte ich fest, dass es für mich keine Zukunft gab in meiner damaligen Beziehung.
Auch stellten wir fest, dass sich unsere Ansichten und Denkweisen, ja vielleicht sogar unsere Charakter sehr ähnelten. Beide devot und können wenn ynicht mit lauten Menschen.


Ihr wisst bereits wie es kommen musste.
Irgendwann wurde Flirten daraus, aber nie mit der Absicht nach mehr, weil wir einfach zu weit entfernt sind und ich sicher keine Lust mehr hatte auf eine weitere Affäre und mir war auch nach all den Gesprächen sofort klar, dass sie keine Frau für Affären ist. Aber dennoch brach es irgendwann aus ihr heraus, dass sie sich in mich verliebt hatte.


Ja, ich habe mich wohl auch total in sie verschaut, sonst wären wir heute nicht zusammen.
Mir war bereits klar dass ich mit oder ohne ihr aus meiner Beziehung musste. Sonst wäre es nicht fair meiner Exfreundin gegenüber.
Aber wie soll es weiter gehen. Trennen, ausziehen? Das ist mehr oder weniger leicht. Bzw leichter, als verliebt 800 km weit weg zu wohnen.
Die Trennung erfolgte noch im selben Monats des Urlaubs und ein paar Wochen später zog sie auch bei ihrer Oma ein.
Kurz darauf konnte ich sie erstmals besuchen fahren. Und ja, dabei konnten wir mögliche Zweifel ausräumen, warum es nicht klappen könnte zwischen uns.


Es war schön anfangs klar, dass sie früher oder später wieder zurück in meine Stadt ziehen würde. Das war so ziemlich das einzige Kriterium warum wir uns beide unseren Gefühlen füreinander überhaupt hingegeben haben. Ist doch doof verliebt auf jemanden zu warten, mit dem man eh keine Zukunft haben kann.


Ich suchte mir sowieso eine Wohnung. Das hätte ich ja eh vor als ich all die Zeit über Trennung nachgedacht habe in den letzten Jahren.
Ich bot ihr an derweilen bei mir unter zu kommen bis sie zumindest eine Wohnung oder einen Job in ihrer Heimatstadt in Aussicht hat.
Sie ist sehr eigen geworden im Zusammenleben mit anderen Menschen wie zb ihrer Oma und aber mit ihrem Ex Partner.
Deshalb hat es mich gewundert, dass sie mein Angebot annahm und mittlerweile wohnen wir seit Dezember zusammen in meiner neuen Wohnung.


Dazwischen lagen 5 Monate Fernbeziehung mit Stunden am Telefon, Videocalls, hunderte Nachrichten am Tag und schrecklichstes Vermissen für immer meist 3 Wochen. Einmal im Monat sagen wir uns für 4 bis 8 Tage, die wirklich absolut gut waren.
In der Zeit fühlten wir uns, erinnert durch das schreckliche Vermissen, total verbunden.
Die Tage die wir uns sehen konnten waren wie alle Feiertage im Jahr zusammen. Auch der Tag an ihrem Einzug und die Zeit bis jetzt.


Nur jetzt habe ich ein komisches Gefühl. Ein Gefühl in mir drin, nicht von ihr ausgelöst und deshalb frage ich euch, was das bloß sein kann.


Ich bin ein durchschnittlicher Typ Mann, einen den man erst beim zweiten Blick bemerken würde. Und sie....jeder verliebte Mann würde jetzt sagen , er hätte die schönste Frau Zuhause. Auch ich. Aber sie ist das, was ich vermuten würde die Allgemeinheit sagen würde, eine absolut bildhübsche Frau, die mit 40 noch für unter 30 gehalten werden könnte. Quasi eine Frau, nach der sich Männer auf der Straße umdrehen würden.
Aber das alleine ist es nicht, es ist mir bewusst, dass viele Männer in ihrer Gegenwart gerne mal geistige Abenteuer mit ihr erleben.
Es ist ihre Art noch dazu. Hübsch zu sein ist das eine, aber sie ist die sanfteste und fairste Frau die ich je kennenlernen durfte. Danke ihrer Spezialinteressen auch sehr schlau und gebildet.
Jetzt sagt jeder, jawohl Volltreffer, gut gemacht!


Ich hatte schon mal ein Problem, als ich meine erste Freundin auf ein Podest gestellt habe, also geistig. Aber nun habe ich Kopfchaos obwohl alles gut ist.
Wir sprechen Recht viel, über kleine und große Dinge. Ich muss dazu sagen, dass sie mit ADHS auch ins Spektrum der Neurodivergenz fällt, weshalb sie seichte Unterhaltungen eh nicht mag.
Auch ich tendiere leicht in diese Richtung fällt mir immer mehr auf.
Nun fühlt sich etwas komisch an zwischen uns und obwohl wir alles miteinander bereden brauche ich eure Meinungen dazu, weil sie mich erst drauf angesprochen hat ob ich vielleicht Verlustangst hätte.
Es ist nichts Akutes vorgefallen oder so, da wir eh viel kommunizieren.
Vielleicht hat mich auch erst ihr Autismus, den man erst im Alltag zusammen merkt überrollt.
Mal hatten wir zwei Themen. Zum einen eine genaue Uhrzeit ausmachen und keine Überraschungsbesuche. Dinge, die man vermeiden kann, wenn man es weiß, dass es für Menschen im Spektrum so ziemlich der Horror ist.
Zur Zeit ist sie sehr angespannt. Um Weihnachten musste sie nochmal heim und außerdem ist sie mitten drin bei der Jobjagd. Ein toller Job in einem ihrer Spezialinteressengebiete.
Also ist sie sehr angespannt und manchmal sehr introvertiert.
Aber trotzdem haben wir viel Kuschelzeit und ganz viel Intimität.


Dennoch hab ich irgendwie das Gefühl etwas stimmt nicht.
Je mehr ich mich einlese in das Thema Autismus und ADHS, werde ich unsicherer.
Dabei war es vorher kein Thema. Ich fühlte mich geliebt so wie ich bin als Mensch. Jetzt bin ich extrem unsicher ihr gegenüber. Dabei gibt sie mir keinen Grund.
 
Der erste Text war echt lang...sorry...nun zu meinen Fragen

Ist es, weil die Zeit des Vermissens so intensiv war?


Ich habe mich schon dabei erwischt ihre männlichen Freunde zu durchleuchten (sie hat keine männlichen Freunde, nur Bekannte).
Sie hatte 20 Jahre ihren Freund und anfangs ein paar Abenteuer weil er sich nicht binden wollte und mittendrin einen harmlosen Flirt in ihren intimlosen Jahren.
Ich kann es oft nicht glauben, dass sich so eine tolle Frau nur für mich interessiert, die gefühlt jeden haben kann.
Ein altes Muster dass ich bereits von mir kenne.


Ich war ein Fremdgänger und ich habe es auch schon anders erlebt. Also ich weiß, wie sich Misstrauen anfühlt. Aber das ist es nicht.
Sie gibt mir eben keinerlei Anlass so etwas zu befürchten. Warum malt sich mein Gehirn solche Szenarien denn aus?


Gut, ich glaube es hat angefangen, als ich bemerkt habe dass sie ihr Telefon überall mit hin nimmt und zum telefonieren bei wichtigen Gesprächen auf die Straße geht.
Ich habe es nicht einordnen können, aber es hat wohl mit Autismus zu tun. Wir haben lange darüber gesprochen. Aber es hat mich wohl getriggert, weil es demselben Verhalten entspricht, wie ich es von einer untreuen Freundin schon erlebt habe.


Es wurde schon wieder besser, je mehr wir Zeit miteinander verbringen, aber trotzdem bin ich ständig in Alarmbereitschaft. Eigentlich wie sie, ständig im Spektrum.


Aber Essen und arbeiten fällt echt schwer zur Zeit. Und ihr ständig am Rockzipfel zu hängen ist auch keine Option.


Das schlimmste jedoch ist ihre Social Media-Accounts durchzusehen. Ja die sind gefüllt mit kreativsten Spezialinteressen. Ja da gibt's viele Likes von Männern, die sich nicht nur für den Inhalt interessieren.


Ja ich weiß, ich soll mir das nicht geben, aber habt ihr noch Tipps für mich. Also die ich machen kann, dass das aufhört? Wie gesagt, sie sorgt ja nicht für dieses Gefühl, eher im Gegenteil.


Und ich mag auch nicht ständig ihr das Gefühl geben, dass ich ihr nicht vertraue.


Aber hat jemand eine Idee, wo das her rühren kann?
Es ist gerade mit unserer Authentizität in den Gesprächen kein Grund ersichtlich, aber ich habe ein komisches Bauchgefühl,
Ist es, weil die Zeit des Vermissens so intensiv war?


Ich habe mich schon dabei erwischt ihre männlichen Freunde zu durchleuchten (sie hat keine männlichen Freunde, nur Bekannte).Sie hatte 20 Jahre ihren Freund und anfangs ein paar Abenteuer weil er sich nicht binden wollte und mittendrin einen harmlosen Flirt in ihren intimlosen Jahren.Ich kann es oft nicht glauben, dass sich so eine tolle Frau nur für mich interessiert, die gefühlt jeden haben kann.Ein altes Muster dass ich bereits von mir kenne.


Ich war ein Fremdgänger und ich habe es auch schon anders erlebt. Also ich weiß, wie sich Misstrauen anfühlt. Aber das ist es nicht.Sie gibt mir eben keinerlei Anlass so etwas zu befürchten. Warum malt sich mein Gehirn solche Szenarien denn aus?


Gut, ich glaube es hat angefangen, als ich bemerkt habe dass sie ihr Telefon überall mit hin nimmt und zum telefonieren bei wichtigen Gesprächen auf die Straße geht. Ich habe es nicht einordnen können, aber es hat wohl mit Autismus zu tun. Wir haben lange darüber gesprochen. Aber es hat mich wohl getriggert, weil es demselben Verhalten entspricht, wie ich es von einer untreuen Freundin schon erlebt habe.


Es wurde schon wieder besser, je mehr wir Zeit miteinander verbringen, aber trotzdem bin ich ständig in Alarmbereitschaft. Eigentlich wie sie, ständig im Spektrum.


Aber Essen und arbeiten fällt echt schwer zur Zeit. Und ihr ständig am Rockzipfel zu hängen ist auch keine Option.


Das schlimmste jedoch ist ihre Social Media-Accounts durchzusehen. Ja die sind gefüllt mit kreativsten Spezialinteressen. Ja da gibt's viele Likes von Männern, die sich nicht nur für den Inhalt interessieren.


Ja ich weiß, ich soll mir das nicht geben, aber habt ihr noch Tipps für mich. Also die ich machen kann, dass das aufhört? Wie gesagt, sie sorgt ja nicht für dieses Gefühl, eher im Gegenteil.


Und ich mag auch nicht ständig ihr das Gefühl geben, dass ich ihr nicht vertraue.


Aber hat jemand eine Idee, wo das her rühren kann?Es ist gerade mit unserer Authentizität in den Gesprächen kein Grund ersichtlich, aber ich habe ein komisches Bauchgefühl, als ob.


LG ikearoller
 
Übertriebenes Misstrauen und Eifersucht ist oft ein Selbstwertproblem.
Daran kannst du arbeiten.

Ansonsten läufst du Gefahr, diese schöne Beziehung aufgrund deiner Ängste zu zerstören.

Erwähnte kurz dass sie eine ADHS Diagnose bekommen hat.

Ok, aber warum vermischt du das mit Autismus? Ist ja nicht dasselbe oder hat sie dazu auch eine Diagnose?

Lebt ihr Kind auch bei euch oder beim Vater?

Übrigens ist in deinem 2. Beitrag der Text doppelt.
 
Du lügst Dir was in die Tasche ,lügst Deiner Frau was in die Tasche , lügst der Bekannten was in die Tasche - wo bitte bist Du denn authentisch ?
Für mich bist Du einfach nur recht inkonsequent, warum auch immer , mehr nicht.

Vielleicht mal grundsätzlich was ändern.
 
Wahrscheinlich bist du sehr misstrauisch, weil du selber viele Jahre ein Fremdgänger warst und nun Angst hast, dir könnte das Gleiche passieren mit dieser Traumfrau..? 🤔

Durch deine eigene Lügnereien während deines Fremdgehens ist dir klar geworden, wie einfach man einen Partner hintergehen kann.
Und wie mies so ein unehrliches Verhalten ist und du nicht so behandelt werden möchtest, wie du deine Ex Partnerin behandelt hast.

Deshalb schließt du nun von dir auf sie…

Du projizierst also deine eigenen negativen Gedanken und Gefühle auf deine neue Partnerin.

Du hast dein altes Verhalten noch nicht reflektiert und auch in keiner Weise aufgearbeitet und es funkt dir nun in die neue Beziehung rein.

Ich finde, du hast dich zu schnell in die neue Beziehung geflüchtet, ohne deine alte Beziehung aufzuarbeiten.
Das kann ja gar nicht gut gehen.
 
Was ich denke und tue, das traue ich anderen zu.
Kennst Du diesen Spruch?
Vielleicht denkst Du darüber einmal nach.

Fairnis?
Wer sie erwartet, sollte auch dazu bereit sein.
 
Hallo lieber Ikearoller- nimm jedesmal, wenn diese Ideenspur auftaucht einen Schwamm und wisch das von deiner Tafel.
Das ist Abtriften, das ist Abschwenken, fasse dich dann, ankere dich, besinne dich wieder.

Mir passiert das oft- ich vermute, das ist triggern- egal, jedenfalls kenne ich das und mir hilft mit dem Fingern schnipsen und aussteigen sehr gut. Ich habe überall in meinem Haus und in meinem Umfeld etwas hängen, etwas hingestellt, etwas hingeklebt, das mich zur Besinnung bringt. Fotos, Beweise, "Artefakte"- bei denen es leicht fällt, wieder aufzutauchen von diesen badfeelings.
In meiner Biographie waren so viele Ereignisse, die mitbeteiligt sind, den Glauben immer wieder zu verlieren. Ich sehe das wie eine Gratwanderung, ich seile mich an, halte mich auf der Linie, die miesen Regungen ziehen immer wieder, ich bin stärker und falls einmal nicht so, dann brauchts nur einen Blick auf die Kühlschranktür, da kleben eben meine Sprüche, ein zuckerliebes Bild, wo wir sehr verliebt sind, ein Bild von unserer Almhütte, die wir so lieben, meine Babies und meine "Auszeichnungen"- von wegen mies ist es, oder ungenügend ist es...

Sieh das, als ob der Wind an deinem Bestand rüttelt. Man sagt nicht zufällig, halte am Glück fest.
 
Es hilft, den Faden nicht zu verlieren, wenn man sich vor Augen hält, dass es eine Denkrichtung gibt, die zerstörerisch ist, wie eben Argwohn, Neid, Dünkel, ( das Wort kommt von Dunkel), dunkle Ideen hegen, finster denken, Fieses Überlegen, Übles ausmalen, - diese Denke steht einer anderen gegenüber, die so nicht ist.
Man kann jederzeit umdenken, im wahrsten Sinn des Wortes, das ist Übungssache und eine Frage des Beherrschtseins- ICH herrsche über meine Denke. ICH gebe die Richtung vor. Im Zweifelsfalle FÜR den Angeklagten... in diesem Sinn, falls du sie anzweifelst, erinnere dich, ihr seid ein Liebespaar und sie und du habt euch gesucht und gefunden. Oder, was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen, das ist nun mal menschlich, nicht immer gut zu sein, oder gar dauernd optimistisch zu sein, oder voller Zweifel zu sein, oder Fluchtideen zu haben, oder sofort den Hammer zu holen, das ist diese zweite Natur in uns. Mit der kämpfen wir doch alle.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Y Verlustangst Liebe 27

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben