Ikearoller
Mitglied
Hallo liebes Forum, ich schätze euch sehr und lese gerne wie engagiert ihr Betroffenen helft. Nun komme ich wieder zu euch, mit ganz anderen Sorgen.
Wer sich noch erinnert, an Posts in den letzten 3 Jahren, ist nicht mehr wichtig, es hat sich so viel verändert.
Achtung, es ist viel zu lesen, da es mein letztes halbes Jahr beschreibt und wie ich mich dabei gefühlt habe. Geht es nicht immer um Gefühle?
Gegen Ende habe ich dann die eigentlichen Fragen an euch angereist, in der Hoffnung ihr könntet mir Tipps geben, wieso und weshalb.
Damals war ich (42m) in einer 12 jährigen Beziehung, die vor ca 8 Monaten von mir beendet wurde, nach 3 Jahren voller Probleme. Ich suchte mal hier um Hilfe, mal dort. Auch die Freunde wollten irgendwann nichts mehr hören, außer der Trennung.
Letztes Jahr war ich offen für Affären und gedanklich wusste ich, dass es das Ende einer untrettbaren Beziehung ist.
Es hat mich immer mehr kaputt gemacht, dass es Frauen gab, die mich emotional berührten, andere mit denen ich schlief und meine Frau Zuhause mit der ich lebte.
Dieser Zustand würde mich nicht weiter bringen. Nicht wieder näher zu ihr, noch zu einem glücklicherem Leben.
Ich beendete all meine Techtelmechtel und probierte meine Gefühle wieder zu meiner Exfreundin zurück zu bringen, indem wir gemeinsam (mit ihrem Sohn) Urlaub machten.
Dann wurde alles anders.
Es begann, was eigentlich hätte gar nicht gehen dürfen, weil wir längst befreundet waren, mit einer Freundschaftanfrage einer Bekannten. Vielleicht eigentlich sogar mehr als einer Bekannten.
Wir kannten uns von vor 25 Jahren. Sie war mit meiner Jugendfreundin gut befreundet und damals kurz mit meinem damaligen besten Freund zusammen.
Als diese ersten Liebeleien vorüber waren, knutschen wir für einen Nachmittag mal zusammen auf einer Parkbank. Nix Wildes, nix Herzzeebrechendes. Ihr werdet noch lachen, denn ich empfand sie damals als wildes, leidenschaftliches Mädchen, vor dem man besser Angst haben sollte. Sie 15, ich 17.
Nun 25 Jahre später erhielt ich eine Freundschaftsanfrage die ich annahm und eine kurze Schreiberei und Geburtstagswünsche mal in einem Jahr ganz vergessen hatte. Ich freute mich, denn in meiner Erinnerung war sie immer sehr herzlich und fair aber irgendwann verlor man sich aus den Augen. Ich tippte ihr noch am selben Abend eine Nachricht. Smalltalk...was macht der andere, wo wohnt man jetzt, wen könnte man noch von früher kennen.
Sie wohnt nun 800 km weit weg am anderen Ende der Republik, hat wie ich ich Familie, Haus und Hund oder ne Katze.
Sie erzählte mir viel. Von ihrem Freund mit dem sie seit 20 Jahren zusammen ist und ihrem Kind
Erwähnte kurz dass sie eine ADHS Diagnose bekommen hat. Und ich erzählte ihr auch viel.
Dabei kam heraus, dass ihre 20 Jahre mit ihrem Freund gar nicht gut liefen und so erfuhr sie auch von meinen Problemen. Wir redeten nun sehr bald über Gefühle, die man hat, wenn man besser gehen sollte, weil man
nicht mehr glücklich ist. Irgendwann etwas später erfuhr ich von ihr, dass sie ihre Trennung schon ausgesprochen hat und nur darauf wartet aus dem Haus raus zu ihrer Oma in der Nachbarschaft ziehen zu können.
Ja, das Thema Gefühle wurde zu unserem Steckenpferd in den kurzen Wochen vor und während meines Familienurlaubs, der alles kitten sollte.
Während wir immer längere Texte verfassten, freuten wir uns direkt schon auf die nächste Antwort die wir voneinander bekommen würden.
Wir erläuterten uns Probleme und wie wir darauf reagieren würden, aber ohne unsere Partner bloß zu stellenund schon bald stellte ich fest, dass es für mich keine Zukunft gab in meiner damaligen Beziehung.
Auch stellten wir fest, dass sich unsere Ansichten und Denkweisen, ja vielleicht sogar unsere Charakter sehr ähnelten. Beide devot und können wenn ynicht mit lauten Menschen.
Ihr wisst bereits wie es kommen musste.
Irgendwann wurde Flirten daraus, aber nie mit der Absicht nach mehr, weil wir einfach zu weit entfernt sind und ich sicher keine Lust mehr hatte auf eine weitere Affäre und mir war auch nach all den Gesprächen sofort klar, dass sie keine Frau für Affären ist. Aber dennoch brach es irgendwann aus ihr heraus, dass sie sich in mich verliebt hatte.
Ja, ich habe mich wohl auch total in sie verschaut, sonst wären wir heute nicht zusammen.
Mir war bereits klar dass ich mit oder ohne ihr aus meiner Beziehung musste. Sonst wäre es nicht fair meiner Exfreundin gegenüber.
Aber wie soll es weiter gehen. Trennen, ausziehen? Das ist mehr oder weniger leicht. Bzw leichter, als verliebt 800 km weit weg zu wohnen.
Die Trennung erfolgte noch im selben Monats des Urlaubs und ein paar Wochen später zog sie auch bei ihrer Oma ein.
Kurz darauf konnte ich sie erstmals besuchen fahren. Und ja, dabei konnten wir mögliche Zweifel ausräumen, warum es nicht klappen könnte zwischen uns.
Es war schön anfangs klar, dass sie früher oder später wieder zurück in meine Stadt ziehen würde. Das war so ziemlich das einzige Kriterium warum wir uns beide unseren Gefühlen füreinander überhaupt hingegeben haben. Ist doch doof verliebt auf jemanden zu warten, mit dem man eh keine Zukunft haben kann.
Ich suchte mir sowieso eine Wohnung. Das hätte ich ja eh vor als ich all die Zeit über Trennung nachgedacht habe in den letzten Jahren.
Ich bot ihr an derweilen bei mir unter zu kommen bis sie zumindest eine Wohnung oder einen Job in ihrer Heimatstadt in Aussicht hat.
Sie ist sehr eigen geworden im Zusammenleben mit anderen Menschen wie zb ihrer Oma und aber mit ihrem Ex Partner.
Deshalb hat es mich gewundert, dass sie mein Angebot annahm und mittlerweile wohnen wir seit Dezember zusammen in meiner neuen Wohnung.
Dazwischen lagen 5 Monate Fernbeziehung mit Stunden am Telefon, Videocalls, hunderte Nachrichten am Tag und schrecklichstes Vermissen für immer meist 3 Wochen. Einmal im Monat sagen wir uns für 4 bis 8 Tage, die wirklich absolut gut waren.
In der Zeit fühlten wir uns, erinnert durch das schreckliche Vermissen, total verbunden.
Die Tage die wir uns sehen konnten waren wie alle Feiertage im Jahr zusammen. Auch der Tag an ihrem Einzug und die Zeit bis jetzt.
Nur jetzt habe ich ein komisches Gefühl. Ein Gefühl in mir drin, nicht von ihr ausgelöst und deshalb frage ich euch, was das bloß sein kann.
Ich bin ein durchschnittlicher Typ Mann, einen den man erst beim zweiten Blick bemerken würde. Und sie....jeder verliebte Mann würde jetzt sagen , er hätte die schönste Frau Zuhause. Auch ich. Aber sie ist das, was ich vermuten würde die Allgemeinheit sagen würde, eine absolut bildhübsche Frau, die mit 40 noch für unter 30 gehalten werden könnte. Quasi eine Frau, nach der sich Männer auf der Straße umdrehen würden.
Aber das alleine ist es nicht, es ist mir bewusst, dass viele Männer in ihrer Gegenwart gerne mal geistige Abenteuer mit ihr erleben.
Es ist ihre Art noch dazu. Hübsch zu sein ist das eine, aber sie ist die sanfteste und fairste Frau die ich je kennenlernen durfte. Danke ihrer Spezialinteressen auch sehr schlau und gebildet.
Jetzt sagt jeder, jawohl Volltreffer, gut gemacht!
Ich hatte schon mal ein Problem, als ich meine erste Freundin auf ein Podest gestellt habe, also geistig. Aber nun habe ich Kopfchaos obwohl alles gut ist.
Wir sprechen Recht viel, über kleine und große Dinge. Ich muss dazu sagen, dass sie mit ADHS auch ins Spektrum der Neurodivergenz fällt, weshalb sie seichte Unterhaltungen eh nicht mag.
Auch ich tendiere leicht in diese Richtung fällt mir immer mehr auf.
Nun fühlt sich etwas komisch an zwischen uns und obwohl wir alles miteinander bereden brauche ich eure Meinungen dazu, weil sie mich erst drauf angesprochen hat ob ich vielleicht Verlustangst hätte.
Es ist nichts Akutes vorgefallen oder so, da wir eh viel kommunizieren.
Vielleicht hat mich auch erst ihr Autismus, den man erst im Alltag zusammen merkt überrollt.
Mal hatten wir zwei Themen. Zum einen eine genaue Uhrzeit ausmachen und keine Überraschungsbesuche. Dinge, die man vermeiden kann, wenn man es weiß, dass es für Menschen im Spektrum so ziemlich der Horror ist.
Zur Zeit ist sie sehr angespannt. Um Weihnachten musste sie nochmal heim und außerdem ist sie mitten drin bei der Jobjagd. Ein toller Job in einem ihrer Spezialinteressengebiete.
Also ist sie sehr angespannt und manchmal sehr introvertiert.
Aber trotzdem haben wir viel Kuschelzeit und ganz viel Intimität.
Dennoch hab ich irgendwie das Gefühl etwas stimmt nicht.
Je mehr ich mich einlese in das Thema Autismus und ADHS, werde ich unsicherer.
Dabei war es vorher kein Thema. Ich fühlte mich geliebt so wie ich bin als Mensch. Jetzt bin ich extrem unsicher ihr gegenüber. Dabei gibt sie mir keinen Grund.
Wer sich noch erinnert, an Posts in den letzten 3 Jahren, ist nicht mehr wichtig, es hat sich so viel verändert.
Achtung, es ist viel zu lesen, da es mein letztes halbes Jahr beschreibt und wie ich mich dabei gefühlt habe. Geht es nicht immer um Gefühle?
Gegen Ende habe ich dann die eigentlichen Fragen an euch angereist, in der Hoffnung ihr könntet mir Tipps geben, wieso und weshalb.
Damals war ich (42m) in einer 12 jährigen Beziehung, die vor ca 8 Monaten von mir beendet wurde, nach 3 Jahren voller Probleme. Ich suchte mal hier um Hilfe, mal dort. Auch die Freunde wollten irgendwann nichts mehr hören, außer der Trennung.
Letztes Jahr war ich offen für Affären und gedanklich wusste ich, dass es das Ende einer untrettbaren Beziehung ist.
Es hat mich immer mehr kaputt gemacht, dass es Frauen gab, die mich emotional berührten, andere mit denen ich schlief und meine Frau Zuhause mit der ich lebte.
Dieser Zustand würde mich nicht weiter bringen. Nicht wieder näher zu ihr, noch zu einem glücklicherem Leben.
Ich beendete all meine Techtelmechtel und probierte meine Gefühle wieder zu meiner Exfreundin zurück zu bringen, indem wir gemeinsam (mit ihrem Sohn) Urlaub machten.
Dann wurde alles anders.
Es begann, was eigentlich hätte gar nicht gehen dürfen, weil wir längst befreundet waren, mit einer Freundschaftanfrage einer Bekannten. Vielleicht eigentlich sogar mehr als einer Bekannten.
Wir kannten uns von vor 25 Jahren. Sie war mit meiner Jugendfreundin gut befreundet und damals kurz mit meinem damaligen besten Freund zusammen.
Als diese ersten Liebeleien vorüber waren, knutschen wir für einen Nachmittag mal zusammen auf einer Parkbank. Nix Wildes, nix Herzzeebrechendes. Ihr werdet noch lachen, denn ich empfand sie damals als wildes, leidenschaftliches Mädchen, vor dem man besser Angst haben sollte. Sie 15, ich 17.
Nun 25 Jahre später erhielt ich eine Freundschaftsanfrage die ich annahm und eine kurze Schreiberei und Geburtstagswünsche mal in einem Jahr ganz vergessen hatte. Ich freute mich, denn in meiner Erinnerung war sie immer sehr herzlich und fair aber irgendwann verlor man sich aus den Augen. Ich tippte ihr noch am selben Abend eine Nachricht. Smalltalk...was macht der andere, wo wohnt man jetzt, wen könnte man noch von früher kennen.
Sie wohnt nun 800 km weit weg am anderen Ende der Republik, hat wie ich ich Familie, Haus und Hund oder ne Katze.
Sie erzählte mir viel. Von ihrem Freund mit dem sie seit 20 Jahren zusammen ist und ihrem Kind
Erwähnte kurz dass sie eine ADHS Diagnose bekommen hat. Und ich erzählte ihr auch viel.
Dabei kam heraus, dass ihre 20 Jahre mit ihrem Freund gar nicht gut liefen und so erfuhr sie auch von meinen Problemen. Wir redeten nun sehr bald über Gefühle, die man hat, wenn man besser gehen sollte, weil man
nicht mehr glücklich ist. Irgendwann etwas später erfuhr ich von ihr, dass sie ihre Trennung schon ausgesprochen hat und nur darauf wartet aus dem Haus raus zu ihrer Oma in der Nachbarschaft ziehen zu können.
Ja, das Thema Gefühle wurde zu unserem Steckenpferd in den kurzen Wochen vor und während meines Familienurlaubs, der alles kitten sollte.
Während wir immer längere Texte verfassten, freuten wir uns direkt schon auf die nächste Antwort die wir voneinander bekommen würden.
Wir erläuterten uns Probleme und wie wir darauf reagieren würden, aber ohne unsere Partner bloß zu stellenund schon bald stellte ich fest, dass es für mich keine Zukunft gab in meiner damaligen Beziehung.
Auch stellten wir fest, dass sich unsere Ansichten und Denkweisen, ja vielleicht sogar unsere Charakter sehr ähnelten. Beide devot und können wenn ynicht mit lauten Menschen.
Ihr wisst bereits wie es kommen musste.
Irgendwann wurde Flirten daraus, aber nie mit der Absicht nach mehr, weil wir einfach zu weit entfernt sind und ich sicher keine Lust mehr hatte auf eine weitere Affäre und mir war auch nach all den Gesprächen sofort klar, dass sie keine Frau für Affären ist. Aber dennoch brach es irgendwann aus ihr heraus, dass sie sich in mich verliebt hatte.
Ja, ich habe mich wohl auch total in sie verschaut, sonst wären wir heute nicht zusammen.
Mir war bereits klar dass ich mit oder ohne ihr aus meiner Beziehung musste. Sonst wäre es nicht fair meiner Exfreundin gegenüber.
Aber wie soll es weiter gehen. Trennen, ausziehen? Das ist mehr oder weniger leicht. Bzw leichter, als verliebt 800 km weit weg zu wohnen.
Die Trennung erfolgte noch im selben Monats des Urlaubs und ein paar Wochen später zog sie auch bei ihrer Oma ein.
Kurz darauf konnte ich sie erstmals besuchen fahren. Und ja, dabei konnten wir mögliche Zweifel ausräumen, warum es nicht klappen könnte zwischen uns.
Es war schön anfangs klar, dass sie früher oder später wieder zurück in meine Stadt ziehen würde. Das war so ziemlich das einzige Kriterium warum wir uns beide unseren Gefühlen füreinander überhaupt hingegeben haben. Ist doch doof verliebt auf jemanden zu warten, mit dem man eh keine Zukunft haben kann.
Ich suchte mir sowieso eine Wohnung. Das hätte ich ja eh vor als ich all die Zeit über Trennung nachgedacht habe in den letzten Jahren.
Ich bot ihr an derweilen bei mir unter zu kommen bis sie zumindest eine Wohnung oder einen Job in ihrer Heimatstadt in Aussicht hat.
Sie ist sehr eigen geworden im Zusammenleben mit anderen Menschen wie zb ihrer Oma und aber mit ihrem Ex Partner.
Deshalb hat es mich gewundert, dass sie mein Angebot annahm und mittlerweile wohnen wir seit Dezember zusammen in meiner neuen Wohnung.
Dazwischen lagen 5 Monate Fernbeziehung mit Stunden am Telefon, Videocalls, hunderte Nachrichten am Tag und schrecklichstes Vermissen für immer meist 3 Wochen. Einmal im Monat sagen wir uns für 4 bis 8 Tage, die wirklich absolut gut waren.
In der Zeit fühlten wir uns, erinnert durch das schreckliche Vermissen, total verbunden.
Die Tage die wir uns sehen konnten waren wie alle Feiertage im Jahr zusammen. Auch der Tag an ihrem Einzug und die Zeit bis jetzt.
Nur jetzt habe ich ein komisches Gefühl. Ein Gefühl in mir drin, nicht von ihr ausgelöst und deshalb frage ich euch, was das bloß sein kann.
Ich bin ein durchschnittlicher Typ Mann, einen den man erst beim zweiten Blick bemerken würde. Und sie....jeder verliebte Mann würde jetzt sagen , er hätte die schönste Frau Zuhause. Auch ich. Aber sie ist das, was ich vermuten würde die Allgemeinheit sagen würde, eine absolut bildhübsche Frau, die mit 40 noch für unter 30 gehalten werden könnte. Quasi eine Frau, nach der sich Männer auf der Straße umdrehen würden.
Aber das alleine ist es nicht, es ist mir bewusst, dass viele Männer in ihrer Gegenwart gerne mal geistige Abenteuer mit ihr erleben.
Es ist ihre Art noch dazu. Hübsch zu sein ist das eine, aber sie ist die sanfteste und fairste Frau die ich je kennenlernen durfte. Danke ihrer Spezialinteressen auch sehr schlau und gebildet.
Jetzt sagt jeder, jawohl Volltreffer, gut gemacht!
Ich hatte schon mal ein Problem, als ich meine erste Freundin auf ein Podest gestellt habe, also geistig. Aber nun habe ich Kopfchaos obwohl alles gut ist.
Wir sprechen Recht viel, über kleine und große Dinge. Ich muss dazu sagen, dass sie mit ADHS auch ins Spektrum der Neurodivergenz fällt, weshalb sie seichte Unterhaltungen eh nicht mag.
Auch ich tendiere leicht in diese Richtung fällt mir immer mehr auf.
Nun fühlt sich etwas komisch an zwischen uns und obwohl wir alles miteinander bereden brauche ich eure Meinungen dazu, weil sie mich erst drauf angesprochen hat ob ich vielleicht Verlustangst hätte.
Es ist nichts Akutes vorgefallen oder so, da wir eh viel kommunizieren.
Vielleicht hat mich auch erst ihr Autismus, den man erst im Alltag zusammen merkt überrollt.
Mal hatten wir zwei Themen. Zum einen eine genaue Uhrzeit ausmachen und keine Überraschungsbesuche. Dinge, die man vermeiden kann, wenn man es weiß, dass es für Menschen im Spektrum so ziemlich der Horror ist.
Zur Zeit ist sie sehr angespannt. Um Weihnachten musste sie nochmal heim und außerdem ist sie mitten drin bei der Jobjagd. Ein toller Job in einem ihrer Spezialinteressengebiete.
Also ist sie sehr angespannt und manchmal sehr introvertiert.
Aber trotzdem haben wir viel Kuschelzeit und ganz viel Intimität.
Dennoch hab ich irgendwie das Gefühl etwas stimmt nicht.
Je mehr ich mich einlese in das Thema Autismus und ADHS, werde ich unsicherer.
Dabei war es vorher kein Thema. Ich fühlte mich geliebt so wie ich bin als Mensch. Jetzt bin ich extrem unsicher ihr gegenüber. Dabei gibt sie mir keinen Grund.