P
pamir
Gast
hallo mandabelle,
der name erinnert mich ja an jemanden von damals aus dem forum. zwei buchstaben mehr ;-)
ich denke, das gespräch ist privat, wenn es nicht mehr über schule geht und über stoffvermittlung. eine klare definition habe ich nicht. denke auch nicht, dass eine lehrerin einer aktuellen schülerin ihre probleme anvertrauen "soll", kann mir auch vorstellen oder hoffe ganz fest, dass diese rolle intensiv in der ausbildung behandelt wird. das äussert sich dann vermutlich auch in dieser kontrolliertheit. ist wohl ein schutzmechanismus. ich liebe diesen ausdruck ja "sich seiner grenzen bewusst sein", das ist so eine hohle floskel. für jeden bedeutet sie wieder etwas anderes und man versteckt sich als autoritätsperson so gerne dahinter. es nimmt mich jedes mal wunder, wenn jemand hier im forum schreibt, dass da eine vertrautheit ist, seelenverwandtschaften etc., wie das die andere seite sieht. manchmal wird man das gefühl nicht los, dass lehrkräfte mit verliebten schülern völlig überfordert sind. irgendwann merken sie dann, dass sie vielleicht doch mehr in das ganze involviert werden und reagieren dann sehr seltsam und nicht nachvollziehbar für das gegenüber. sich zurückziehen und dann nicht antworten scheint wohl eine weit verbreitete und beliebte taktik zu sein, die auch super herhält für "ach, das hab ich vergessen". und manchmal kanns wirklich vergessen gehen.
vielleicht ist es ein spiel. ich finde das nicht krank, es beschreibt es doch ziemlich treffend.
ich glaube, es ist ganz wichtig zu wissen, was man möchte und was man nicht möchte. das ist in meinen augen das wichtigste für ein gemeinsames gespräch. ich finde es eine seltsame entwicklung, wenn man sich für den anderen "künstlich" beruhigen muss, damit eine solche verbindung klappt. oder man sich zurücknehmen muss. sowas nervt und ist keine gleichwertige beziehung.
umkehrschlüsse funktionieren ja auch in die andere richtung. du kannst dir 1000 sachen im kopf ausmalen und denken. gewissheit wird (nur von meiner erfahrung her) nur ein gespräch oder sehr viel zeit bringen. ich verstehe das mit der amputation, aber genau in diesen worten spiegelt sich doch diese abhängigkeit, die für mich genau das, was man möchte, verhindert. ich möchte nicht mit jemandem befreundet sein und immer auf der hut sein muss, was ich sage. das gilt für beide seiten genau gleich. als prothese kann man sich jemand anderem widmen, der diese gefühle erwiedert oder man sagt, ach, egal, den arm hab ich sowieso noch nie gebraucht, aber ein drittes auge wäre nochwas. man kann den fokus nicht auf den verlust, sondern auf etwas neues legen, etwas, wofür man die ganze energie, die jetzt brach liegt, verwenden kann.
es ist nicht falsch und feige, es ist der weg des geringsten widerstandes. und es ist auch voll ok, den zu gehen. irgendwann wirst du es so satt haben, dass nichts kommt, dann wirst du schon was ändern. oder es wird von alleine gut und du bist zufrieden, das kann genauso passieren. du bist *jetzt* festgefahren. machst du eine ausbildung oder ein studium? so eine schöne zeit! man kann soviel machen, hat noch keine verpflichtungen (nehme an, du hast noch keine kinder?), ist echt frei! super zeit!
ich würde versuchen, mich nicht zu fest auf einen potentiellen verlust zu fixieren, sondern auch mal etwas wagen. das schlimmste was passieren kann ist, dass sie sich statt 2x pro jahr meldet, sich gar nicht mehr meldet. ich hab das schon durch und kann sagen, dass man viel ruhiger wird (wenn dann der verlustschmerz nachlässt), diese ganze anspannung und die ewige warterei, das "gebettel", sie mal zu sehen, es ist einfach alles weg- soviel platz, soviel energie für anderes. es hat alles zwei seiten.
der name erinnert mich ja an jemanden von damals aus dem forum. zwei buchstaben mehr ;-)
ich denke, das gespräch ist privat, wenn es nicht mehr über schule geht und über stoffvermittlung. eine klare definition habe ich nicht. denke auch nicht, dass eine lehrerin einer aktuellen schülerin ihre probleme anvertrauen "soll", kann mir auch vorstellen oder hoffe ganz fest, dass diese rolle intensiv in der ausbildung behandelt wird. das äussert sich dann vermutlich auch in dieser kontrolliertheit. ist wohl ein schutzmechanismus. ich liebe diesen ausdruck ja "sich seiner grenzen bewusst sein", das ist so eine hohle floskel. für jeden bedeutet sie wieder etwas anderes und man versteckt sich als autoritätsperson so gerne dahinter. es nimmt mich jedes mal wunder, wenn jemand hier im forum schreibt, dass da eine vertrautheit ist, seelenverwandtschaften etc., wie das die andere seite sieht. manchmal wird man das gefühl nicht los, dass lehrkräfte mit verliebten schülern völlig überfordert sind. irgendwann merken sie dann, dass sie vielleicht doch mehr in das ganze involviert werden und reagieren dann sehr seltsam und nicht nachvollziehbar für das gegenüber. sich zurückziehen und dann nicht antworten scheint wohl eine weit verbreitete und beliebte taktik zu sein, die auch super herhält für "ach, das hab ich vergessen". und manchmal kanns wirklich vergessen gehen.
vielleicht ist es ein spiel. ich finde das nicht krank, es beschreibt es doch ziemlich treffend.
ich glaube, es ist ganz wichtig zu wissen, was man möchte und was man nicht möchte. das ist in meinen augen das wichtigste für ein gemeinsames gespräch. ich finde es eine seltsame entwicklung, wenn man sich für den anderen "künstlich" beruhigen muss, damit eine solche verbindung klappt. oder man sich zurücknehmen muss. sowas nervt und ist keine gleichwertige beziehung.
umkehrschlüsse funktionieren ja auch in die andere richtung. du kannst dir 1000 sachen im kopf ausmalen und denken. gewissheit wird (nur von meiner erfahrung her) nur ein gespräch oder sehr viel zeit bringen. ich verstehe das mit der amputation, aber genau in diesen worten spiegelt sich doch diese abhängigkeit, die für mich genau das, was man möchte, verhindert. ich möchte nicht mit jemandem befreundet sein und immer auf der hut sein muss, was ich sage. das gilt für beide seiten genau gleich. als prothese kann man sich jemand anderem widmen, der diese gefühle erwiedert oder man sagt, ach, egal, den arm hab ich sowieso noch nie gebraucht, aber ein drittes auge wäre nochwas. man kann den fokus nicht auf den verlust, sondern auf etwas neues legen, etwas, wofür man die ganze energie, die jetzt brach liegt, verwenden kann.
es ist nicht falsch und feige, es ist der weg des geringsten widerstandes. und es ist auch voll ok, den zu gehen. irgendwann wirst du es so satt haben, dass nichts kommt, dann wirst du schon was ändern. oder es wird von alleine gut und du bist zufrieden, das kann genauso passieren. du bist *jetzt* festgefahren. machst du eine ausbildung oder ein studium? so eine schöne zeit! man kann soviel machen, hat noch keine verpflichtungen (nehme an, du hast noch keine kinder?), ist echt frei! super zeit!
ich würde versuchen, mich nicht zu fest auf einen potentiellen verlust zu fixieren, sondern auch mal etwas wagen. das schlimmste was passieren kann ist, dass sie sich statt 2x pro jahr meldet, sich gar nicht mehr meldet. ich hab das schon durch und kann sagen, dass man viel ruhiger wird (wenn dann der verlustschmerz nachlässt), diese ganze anspannung und die ewige warterei, das "gebettel", sie mal zu sehen, es ist einfach alles weg- soviel platz, soviel energie für anderes. es hat alles zwei seiten.