ich habe eine kleine, sehr schnulzige geschichte....
ich habe heute von dir geträumt. wir standen am xy-fluss. du hattest deinen "blick in die ferne" drauf, wir schwiegen beide und schauten aufs wasser. ich wusste nicht mehr, woher ich den mut nahm, dich von hinten zu umarmen. auf meine frage, ob es dir unangenehm sei, antwortest du zu meiner überraschung mit nein. ich hielt dich und merkte, dass dir wohl war, du schienst dich ein bisschen fallen zu lassen. du sprachst über deine gefühle, die du nicht einzuordnen weisst oder wusstest... ich sah dein lächeln. du fragtest, wie es mit meinen gefühlen stünde und drehtest dich um, ich konnte nicht lügen, deine augen... wir hielten uns beide etwas zaghaft um die taille, diese unsicherheit liess sich einfach (noch) nicht vertreiben. wir küssten uns, wenn auch nur kurz. du hast sogar den ersten schritt gewagt, das hätt ich dir nicht zugetraut. deine blicke liessen mich schmelzen und ich war froh, dass es etwas kühler war. wie gerne hätte ich mit dir den nächsten zug nach xy genommen, weg von all den umständen, die gegen uns sprechen. vielleicht dachtest du das selbe, ich weiss es nicht. ich spührte deine hand auf meinem rücken, sie war warm und mindestens so zart, wie ich sie mir vorgestellt hatte. ich nahm deinen kopf in meine hände und küsste dich leidenschaftlich. du hast mich fest an dich gedrückt, voller feuer. es hätte kommen können, was wolle, ich wusste, du würdest mich nie mehr loslassen. dieses gefühl war so unendlich schön, fast schöner als der sex, den wir in derselben nacht noch hatten. es war alles so hemmungslos und intensiv, man hätte meinen können, die welt ginge morgen unter. deine hände waren so geschickt, wir wussten, was der anderen gefällt. du hast mich mehrmals zum höhepunkt gebracht, ich dich auch. oder du hast gut gespielt, aber das glaube ich nicht. es war alles so echt, so real, ungekünstelt. früh am morgen schlief ich in deinen armen ein. nach dem aufwachen duschten wir gemeinsam, ein wunderschönes bild. und konnten es nicht lassen... wir gingen was frühstücken und verbrachten den nachmittag dösend und fummelnd auf einer blumenwiese. ich habe dich noch nie soviel lächeln sehen. nicht einmal in der schule. vermutlich wünschten wir beide, dass das nie aufhören würde. dass wir trotzdem irgendwie einen gemeinsamen weg finden würden. aber wir wussten instinktiv, dass es aufhören würde, dein letzer kuss verriet es mir.