Hey,
ich würde mir an Eurer Stelle wirklich nicht das Hirn zermatern, ob ihr nun homo-, bi- oder heterosexuell veranlagt seid. Das kann sich alles noch so oder so ändern.
Wenn ich eines ätzend finde, dann dieses Schubladendenken. Wer sind denn die Homosexuellen? Oder die Heteros? Ist das denn so wichtig?
Dieses Schwarz-Weiß-Denken ist doch genau das, was es Euch jetzt gerade so schwierig macht, Euch mit Euren Gefühlen auseinanderzusetzen.
Liebe ist Liebe. Und Ihr habt noch verdammt viel Zeit heraus zu finden, welcher Mensch (und nicht welches Geschlecht) der oder die Richtige für Euch ist. Und das kann im Laufe des Lebens wirklich noch hin und her gehen. Ist doch auch o.k. Oder um es mit Woody Allen zu sagen: wenn du bisexuell veranlagt bist, ist die Chance, nicht allein von einer Party nach Hause zu gehen, doppelt so hoch.
Nein, im Ernst, biologisch gesehen, ist jeder Mensch doch bisexuell und hat männliche und weibliche Hormone, und insofern geht es auch beziehungstechnisch in beide Richtungen. Nur, dass die meisten (vor allem Jungs) ein wahnsinniges Theater darum machen. Ich werde nie begreifen, wieso "schwul" immer noch ein Schimpfwort in der Schule ist. Naja.
Und was den "Mutterersatz" angeht. Himmel, ich glaube, ich würde eine echte Krise kriegen, wenn sie mir sagen würde, ihre Gefühle gehen in dieser Richtung und würde gleich spontan um 10 Jahre altern...
LG
P.s.: Werdet Ihr die Ferien überstehen?
P.p.s.: Ich habe mir den Beitrag im anderen Forum der "Lehrerin" mal angeschaut und auch die Antworten. Es gibt gute Hinweise, dass das ganze Fake ist!