Hallo ihr alle!
Wow, die Anzahl der Lehrer hier in diesem Forum nimmt ja beträchtlich zu. Das finde ich super, denn so kann man mal die Sicht beider Seiten sehen!
Zu Simone's Frage, was ich mir für ein Verhalten wünschen würde.. Erstmal würde ich mir ein "klärendes Gespräch" wünschen, wo wirklich die Gefühle der Schülerin aufgedeckt werden, vielleicht die Probleme in anderen Lebensbereichen ausfindig gemacht werden und die Sensibilität beider "Seiten" weckt.. Nun leider ist es ja gesetzlich festgehalten, dass eine Lehrer/Schülerbeziehung mit, wie soll ich das sagen.. ,einer Basis auf wahrer Liebe, nicht genehmigt ist. Dennoch denke ich, dass eine freundschaftliche Verbindung möglich ist, so wie bei mir, sofern sich diese Verbindung nur auf privater Ebene hält. Im Unterricht.. können sich beide Seiten Freundschaft nicht leisten, da das ungerecht gegenüber den Klassenkameraden wäre. Wenn man auf eine Freundschaft als Lehrer eingeht finde ich, dass man auf jeden Fall die Grenzen schildern muss, das ist wichtig. Und natürlich auch dazusagen.. dass man nicht ihr/ihm nicht mehr als Freundschaft geben kann, da das verboten ist und auch einfach aus anderen..bekannten Fakten(Familie, Altersunterschied,..). Trotzdem finde ich es schön wenn man dann sagt: Ja ich mag dich wirklich sehr. Aber lieben darf und kann ich dich nicht.. Wenn sich diejenige Schülerin damit.. zufrieden gibt ist das gut. Problematisch wird es nur wenn diese Abmachung nichts hilft, denn Liebe verschwindet ja nicht vom einen auf den anderen Tag und wie du(Sie?) beschrieben hast, meinte sie das anscheinend sehr ernst. Kontakt sollte man nach meiner Meinung trotzdem halten. Nicht ZU extrem, nur ganz leicht.. ab und zu damit sie sieht, dass hinter der "tollen Lehrerin", auch noch ein richtiger Mensch steckt. Manchmal wird die große Begeisterung und die oft zu große Interesse dadurch gebremst, dass es ein wenig.."Routine" wird. Könnte natürlich auch genau das Gegenteil bewirken. Ich spreche hier aus der Erfahrung mit meiner Lehrerin. Leider muss ich sagen, dass ich es nicht so genau weiß, da ich nie in sie verliebt war, sondern von Anfang an nur ein freundschaftliches Verhältnis mit ihr wollte. Jetzt darf ich sie vielleicht sogar im Krankenhaus nach der Entbindung ihres 2. Kindes besuchen, was natürlich für mich, trotz dass sie ein wenig menschlicher und nicht mehr so fern ist, ein tolles Erlebnis wäre, da ich sie einfach so gern mag. Sie ist nicht mein Lebensinhalt. Sie ist nicht meine große Liebe. Aber ich mag sie 🙂.
Danke, dass ihr euch alle so große Mühe gebt hier im Forum zu antworten und Einträge hineinzustellen!
Liebe Grüße,
iLady