Hallo Nicegirl und der Rest...
ist mir eigentlich zu unanonym hier...das hier ist schon mein Zweitaccount 😱, aber was solls..schlimmer kanns eh nicht mehr werden.
Wenn ich überlege, ob ICH mir verzeihen würde...hm..ja...das liegt aber daran, dass ich stets das Gute im Menschen sehe und immer versuche, zu verzeihen und nachzuvollziehen.
Ja, nach dem "Geständnis" (War kein wirkliches, sie wusste es ja schon die ganze Zeit und hat trotzdem so übel mitgespielt :mad🙂, ist noch etwas geschehen.
An dem Abend des Geständnisses war ich so betrunken, dass ich mit einem guten Freund ihres Mannes Handynummern ausgetauscht habe.
Er arbeitet viel und in seiner Familie lief es nicht gut.
Also fragte er mich, ob wir mal zusammen Essen gehen könnten.
Ich willigte ein.
Wir trafen uns öfter. Und irgendwie entwickelte sich daraus eine kleine Affaire.
Bis er irgendwann auf einem Feld (wo wir mit seinem Auto hingefahren waren) zu weit ging.
Ich simste sie darauf hin an, weil ich Angst hatte. Er wusste, wo ich wohne und ich wusste nicht, wie weit er gehen würde, um mir nahe zu sein.
Sie antwortete nicht.
Ich steigerte mich derweil extrem in seine permanenten Anrufe in der Nacht hinein, dass meine beste Freundin mich irgendwann schnappte und wir fingen sie nach der Schule ab.
Sie versuchte mir auszuweichen, hörte mich gar nicht richtig zu.
Sagte, ich müsse da jetzt allein durch und wollte in ihr Auto einsteigen.
Meine Beste schaffte es dann, sie zu halten und meine ehem. Lehrerin erklärte mir, dass ich nicht seine erste jüngere Affaire sei (Ich war ein Jahr jünger als seine älteste Tochter! 😱) [usw..]
Dann fing meine Beste an, zu fragen, wie es denn nun weiter ginge mit uns beiden. Ich sei ja zum letzten Anlass sehr betrunken gewesen und würde gern klare Ansagen haben.
In dem Moment wirkte sie sehr unruhig und sagte, dass sie sich, wenn sie betrunken wäre, alles besser merken würde (alles klar!!!???😀).
Meine Beste sagte, sie sei nicht ganz unschuldig an meinen "Zuweitgehnissen" und fragte sie, was all die Geschenke usw sollten.
Sie sagte, dies sei freundschaftlich gemeint.
Da hatte ich auf einmal ein furchtbar schlechtes Gewissen.
Aber in diesem Moment meinte sie, dass es nun soweit wäre, dass wir erstmal einen Kontaktbreak machen müssten.
Ich habe mich noch nie so elendig dreckig gefühlt.
Sie kam mir in diesem Moment so klein vor und ich mir so furchtbar mies.
Ich hatte alles, was sie mir gab schamlos ausgenutzt. (oder sehe nur ich das so? 😕)
Ich schrieb ihr in jener Woche noch einen Brief, dass ich mich im Sommer wieder melden würde.
Jedoch sah ich sie am Ende des Sommers in der Schule, als ich eine Freundin abholte und sie warf mir den kältesten aller Blicke zu.
Später sagte ich dann einem Freund, er solle sie von mir grüßen.
Er antwortete mir per SMS, dass sie nicht sehr begeistert gewesen sei, was bei ihm das Schlimmste heißen kann.
Ich vermisse es so, ihr zu schreiben.
Sie war die einzige Person in meinem Leben, der ich mich voll und ganz öffnen konnte, ohne mich vor irgendetwas zu schämen.
Ich habe ihr ALLES anvertraut.
Und vielleicht war ihr das zu viel.
Vielleicht habt ihr Recht und sie hat Angst vor großen Gefühlen.
Eine Zeit lang habe ich mir noch eingebildet, sie würde den Kontaktabbruch hegen, damit ich erstmal besser klar käme.
Doch diese billige Lüge schützte mein Herz nicht lange vor der furchtbaren Traurigkeit und dem Hass auf mich selbst.
Sie hasst mich, das weiß ich.
Ich bin zu weit gegangen.
Und ich habe solche Angst, dass sie nie wieder mit mir redet.
Vielleicht habe ich jetzt auch ihr wahres Ich kennen gelernt, von dem so viele ihrer Bekannten reden.
Ich vermisse nicht sie, sondern die Person, die sie einmal für mich war.