Ich wüßte gerne Eure Meinung...
...zu einem Thema, welches mich sehr bedrückt.
@Lighti: Entschuldige, das ich nicht erst Dir antworte doch ich kann momentan einfach keinen klaren Kopf fassen :-/ Aber versuch doch einfach ein frendschaftliches Verhältniss zu Deiner Lehrerin aufzubauen, wenn Du weißt, dass sie "andere" Beziehungen nicht gutheißen kann? Obwohl Dir das vermutlich nicht reicht!?
Mein Problem habe ich schon vor einigen Monaten so verfast, als ob ich es in einem neuem Thema eröffnen möchte, doch nun kopiere ich es einfach mal hier rein.
Ich hoffe sehr, dass Ihr Euch die Zeit nehmen werdet es zu lesen und mir zu antworten:
Mein Problem, welches ich im folgendem Text näher erklären werde, habe ich in ähnlicher Form schon des öfteren im Internet vorgefunden, doch ich
hoffe, dass ihr euch die Zeit nehmen werdet auch mir zu antworten, da es irgendwie auch schon wieder ganz anders ist.
Um mein Problem kurz zu umschreiben: Ich liebe meine Lehrerin wie ich mir die Liebe zu einer Mutter vorstelle und mein größter Wunsch ist es
mit ihr als meiner Mutter leben zu können, obwohl ich genau weiß, dass das nahezu unmöglich ist ((möchte ich das nicht wahrhaben)).
Diese Lehrerin um die es sich handelt, ist seit längerer Zeit gar nicht mehr meine Lehrerin, dennoch kann ich sie nicht vergessen.
Ich fand sie schon toll, als sie noch meine Lehrerin war, doch so richtig sind mir diese Gefühle erst wesentlich später bewusst geworden.
Nachdem sie mich ca. 2 Jahre nicht mehr unterrichtet hatte, erinnerte ich mich eines Tages wieder an sie durch einen Traum, den ich die Nacht
zuvor hatte. In diesem Traum war sie meine Mutter und alles war perfekt. (Selbstverständlich ist mir klar, dass es mein Leben, selbst mit ihr
nicht "perfekt" sein könnte. Ich würde mich mit ihr streiten und andere Probleme haben, doch auch dieser Gedanke macht mich froh. Mich mit
ihr zu streiten, würde bedeuten, dass sie Teil von meinem Leben wäre und wir uns so nah wären, dass ein Streit überhaupt möglich ist.)
Vermutlich habe ich in mir gespeichert, welch "wundervolle Taten" sie schon vollbracht hat und jetzt ist alles in dieser Form hochgekommen.
Seitdem habe ich mich wohl viel zu sehr da hineingesteigert. Ein einfaches "Hallo" auf dem Flur war für mich einfach wundervoll. Ich wurde so
glücklich, dass ich danach einfach losgerannt bin um mich wieder "abzureagieren".
'Zufällig' haben sich unsere Wege oft gekreuzt und für ein paar Augenblicke schien ich der glücklichste Mensch der Welt zu sein.
Diese Lehrerin ist zwar zu allen sehr nett, doch mich scheint sie auch zu mögen. Als Schülerin versteht sich, vielleicht weil ich einfach
(im Grunde genommen) sehr vernünftig bin und sie sich über meine Freundlichkeit ihr gegenüber freut. Sie ist nicht gerade die "Lieblingslehrerin"
von allen und schon um die 50Jahre alt doch für mich scheint sie einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben zu sein.
Wenn sie nicht da ist, oder Ferien sind wie jetzt, denke ich permanent an sie und wünsche mir nichts sehnlicher als die Zeit mit ihr verbringen
zu können.
Als ich ihren Namen einmal gegoogelt habe fand ich auch ihren Mann, den ich zwar nicht kenne, doch alleine schon vom Foto her, stelle ich mir Sie,
ihn und andere Familienmitglieder [...] als Familie vor.
Ich selbst habe auch eine Familie, die mich wohl liebt, doch ich fühle mich dort einfach sehr fehl am Platz und hatte zu meinen
Eltern nie ein normales Vater-Mutter-Kind-Verhältnis, doch das möchte, will und kann ich einfach nicht weiter erläutern, weil es mich einfach
total herunterzieht (vielleicht einfach weil die Realität nicht annährend so ist).
Mein Problem an dieser Stelle ist einfach, dass ich nicht weiß wie es weitergehen soll, da sich meine Gedanken um beinahe nichts anderes drehen
und es mit der vergehenden Zeit nur schlimmer, statt besser zu werden scheint. Ich stelle mir vor, wie sie neben mir sitzt/en. Wie wir reden,
lachen, weinen...
Ich hatte gehofft, wenn ich sie besser kennen lerne, würde ich sie weniger symphatisch finden, doch genau das Gegenteil ist der Fall! (Wobei
ich sie nicht besonders gut kenne, nur einige ihrer Ansichten, die ich absolut teile -leider).
Was ich für völlig unmöglich halte und auf gar keinen Fall machen möchte ist, es ihr zu sagen. Ich möchte keinesfalls, dass sie sich darüber
Gedanken macht oder eventuell sogar noch Schuldgefühle zeigt oder traurig ist, weil sie nicht weiß wie sie damit umgehen soll.
Das würde nur neue Probleme (für sie) bringen und das ist wirklich das letzte was ich möchte!
Ich mache mich selbst fertig und könnte weinen oder werde wütend wenn ich daran denke, welche Fehler ich in ihrer Gegenwart getan habe.
Ich möchte ihr gegenüber ich selbst sein, und etwas tun, damit sie mich mag, doch was ich erreiche ist meiner Ansicht nach genau das Gegenteil.
Kaum sehe ich sie, werde ich ganz nervös und total unfähig.
Glücklicherweise habe ich sehr tolle Freunde, die mir seit fast einem Jahr seeehr oft zu hören und mir veruschen zu helfen und mich zu verstehen.
Das sie quasi meine "Lieblingslehrerin" ist, wissen sehr viele, aber alles so richtig nur 2, 3. Doch diese 2 oder 3 sind einfach wunderbar. Sie
würden niemals irgendwem davon erzählen und dass ich das alles noch so "gut" aushalte verdanke ich größtenteils ihnen! Doch nun möchte ich auch
einmal die Meinung von außenstehenden hören. Ist euch etwas derartiges bereits bekannt? Wie gesagt, es basiert wohl mehr auf einer Art "Mutter-
komplex" - Ich bin keinesfalls verliebt!
Ich bin mir sicher noch einige Aspekte vergessen zu haben, doch im Großen und Ganzen ist Das mein Problem.
Ich kann/möchte gar nicht wahrhaben (obwohl ich es weiß) dass ein solches Leben nur ein Traum bleiben wird, da ich ja Eltern habe.
Mein Wunsch ist leider nicht, dass das alles aufhört, sondern dummerweise nur, dass es wahr wird.
Wie soll das weitergehen?
Im übrigen bin ich 15Jahre alt und außerdem... wie sollte sie Muttergefühle für mich entwickeln wenn sie (junge erwachsene) Kinder hat?
Man findet dann wohl doch seine anderen Kinder immer am tollsten...
Danke schonmal in Vorraus für alle Antworten!
lg, "Gast" 😀