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Verliebt in meine lehrerin

Nachdem ich jetzt laengere Zeit einfach nur mitgelesen habe, hier meine Geschichte: Zwei Jahre vor dem Abitur habe ich SIE wieder im Unterricht gehabt (nach einem Jahr in der 6.) und sie hat mich einfach verzaubert. Ich konnte an nichts anderes mehr denken und suchte ihre Naehe und Aufmerksamkeit. Ich wuerde schon sagen, dass ich sehr stark verliebt war und hatte natuerlich ein wenig Hoffnung, dass sie es auch so sieht, was sicherlich nicht der Fall war, denn sie ist verheiratet und so wie ich sie kennengelernt habe, haette sie ihr Leben niemals aufgegeben. Sie wusste, dass ich auf Frauen stand, ist mir aber nie aus dem Weg gegangen oder hatte ein Problem damit. Wir haben nie darueber gesprochen und ich wuerde sagen, dass sie mich schon mochte. Dadurch dass sich meine Verliebtheit bis nach dem Abitur hingezogen hat und ich immer eine gewisse Angst davor hatte, dass sie mich darauf anspricht, konnte ich mich nicht dazu ueberwinden, den ersten Schritt zu gehen und sie zu fragen, ob wir nach der Schule noch in Kontakt bleiben koennten. Ich wollte wahrscheinlich einfach nicht enttaeuscht werden, obwohl ich zurueckblickend nicht denke, dass es ein Problem gewesen waere. Ich habe meinen gesamten Abiball damit verbracht, mit ihr zu reden- ueber ihr Leben ausserhalb der Schule, meine Plaene, etc. Es war richtig schoen- dazu muss ich sagen, dass wir bei der Zeugnisuebergabe am Morgen jeder eine Rose hatten, die wir jemandem geben konnten (Eltern, etc). Ich hatte nicht den Mut, ihr eine Rose zu geben, aber habe ihr eine Sonnenblume gegeben. Warum ich damals den Mut hatte, vor versammelter Klasse, Kollegen diesen Schritt zu gehen, weiss ich bis heute nicht, aber ich musste es einfach tun, denn sie war und ist mir heute noch wichtig. Mittlerweile habe ich sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen und muss in letzter Zeit oefter an sie denken und frage mich, wie es ihr geht. Dazu muss ich sagen, dass ich mittlerweile verheiratet bin und in den USA lebe- ich kann also nicht mal kurz an der Schule vorbeifahren und Hallo sagen. Ich habe allerdings noch Kontakt zu einer Kollegin von ihr, die beiden sind befreundet und ich weiss, dass die Kollegin mich fragen wuerde, falls ich mich nach IHR erkundigen wuerde, warum ich das wissen wollte. Dazu weiss ich auch nicht, wieviel sie sich erzaehlen und ich kann eigentlich nur sehr schwer und mit einer Freunndin ueber die "Ereignisse" damals sprechen. Auf jeden Fall habe ich jetzt eine Geschichte geschrieben, die ich ihr gerne geben wuerde (die Geschichte hat nur sehr, sehr versteckt mit ihr zu tun, wenn ueberhaupt) und sie hat schon frueher was von mir gelesen und das soll halt der Anfang der Kontaktaufnahme sein. Das wuerde allerdings wieder ueber die andere Kollegin laufen, die ich auf jeden Fall sehen werde, wenn ich nach Deutschland komme, und ich moechte wirklich keine Fragen dazu gestellt bekommen, denn sie nimmt kein Blatt vor den Mund und es koennte unangenehm fuer mich werden 🙂 Im Grunde moechte ich nur wissen, was sie so macht und da sie bald die Schule verlaesst (ist schon ein wenig aelter 😉 ), sehe ich das als eine der letzten Chancen, doch noch den Kontakt mit ihr aufzunehmen, ohne mir ein Bein auszureissen. Irgendwie steht schon fuer mich fest, dass ich sie auf irgendeine Weise sehen werde oder von ihr hoeren werde, denn das ist einer der Gruende, warum ich ueberhaupt komme, aber wahrscheinlich muss ich es mir nur schoen reden und Mut machen. Danke auf jeden Fall fuers Zuhoeren!
 
die weiß ja ga rniocht verletzend der blick für mich war - und mal wqieder stelle ich mir die frage - was hab ich jetzt schon wieder gemacht?????????????????????????
wenn sie nicht weiss, wie verletzend ihr blick für dich ist (und du das offenbar auch annimmst, dass sie das nicht weiss), weshalb fragst du dich denn, was du (falsch) gemacht hast?
dein wechselbad muss sehr anstrengend sein für dich und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, wie man sich in sowas reinsteigern kann, aber vielleicht schläft man besser mal wieder eine nacht drüber und am nächsten morgen gibt die distanz einen klareren blick (und kostet dich auch nicht soviel energie und nerven)...
 
Hallo Lalilu,

bitte fasse meinen Beitrag nicht falsch auf, ich meins nur gut.
Meinst du nicht, dass du ein bisschen viel in die ganze Sache hineininterpretierst?
Ich glaube nicht, dass dir deine Lehrerin absichtlich böse Blicke zuwirft, um dir eins auszuwischen.

Woher ich das weiß? Ich war früher genauso. Mein ganzer Tag hing von dieser Lehrerin ab, sobald ich daheim war, war ich nur damit beschäftigt, ihr Verhalten des vergangenen Tags zu analysieren. Ständig war ich fertig mit den Nerven und hätte nur noch heulen können. Umso verwunderter war ich dann darüber, dass sie am nächsten Tag wieder vollkommen anders war.

Das Schlimme: Ich bin nie zu einem Ergebnis gekommen. Am einen Tag war ich sicher, dass wir uns super verstehen (der Ärger vom Vortag war somit natürlich komplett vergessen!) und einem Kontakt nach der Schulzeit nichts im Wege steht. Und am nächsten Tag war ich wieder am Boden zerstört, weil ich mir EINBILDETE, sie hätte mir distanzierte Blicke zugeworfen.

Und heute ist alles ganz anders. Ich habe sie schon lange nicht mehr im Unterricht, sehe sie nicht mehr, und kann schon gar nicht mehr nachvollziehen, warum ich mich solange damit beschäftigt habe, jede Geste dieser Frau zu hinterfragen. Das heißt nicht, dass ich sie nicht mehr mag - im Gegenteil. Aber wenn ich die Chance hätte, sie wieder im Unterricht zu haben; ich würde die Sache viel entspannter angehen. Falls du dich jetzt fragst, was du denn dafür kannst, dass du nicht entspannt bist: Du kannst gar nichts dafür!!! Das passiert automatisch, wenn man einmal angefangen hat, einen Menschen extrem überzubewerten.
Und ich weiß selber, wie schwierig es ist, aus der Sache wieder herauszukommen.

Dann kommt noch dazu, dass man, wenn man jemanden so überbewertet, oft völlig vergisst, dass diese Lehrerin auch ein Mensch ist. Mit all ihren Stärken und Schwächen. Und dazu gehören natürlich auch miese Launen.
Ich habe eine Lehrerin in der Familie. Die hat mir mal erzählt, dass Lehrer es oft gar nicht merken, wenn sie aufgrund ihrer Launen unhöflich wirken. In solchen Momenten würden sie gar nicht auf die Idee kommen, sich derartige Gedanken um bestimmte Schüler zu machen, so nach dem Motto: "Ach, jetzt will ich X mal eins auswischen. Jetzt guck ich sie mal böse an."

Ehrlichgesagt ist das doch gut für uns, dass sich Lehrer das Meiste gar nicht soo zu Herzen nehmen. Denn: Je normaler ein Schüler-Lehrer-Verhältnis ist, desto mehr Chancen bestehen generell für den Schüler, mit dem Lehrer später Kontakt zu haben.

Liebe Lalilu, ich weiß, dass es schwer ist. Aber versuche zumindest, das alles mal aus einem NEUTRALEN Blickwinkel zu sehen. Deine Lehrerin ist auch nur ein Mensch. Und sie mag dich bestimmt. Aber du darfst die Sache nicht zu sehr überbewerten, weil es VOR ALLEM DICH FERTIG MACHT. Dir geht es dabei schlecht.
Dass deine Lehrerin so verschieden drauf ist, liegt auch einzig und allein daran, dass sie auch nicht immer gut drauf ist. Nehm dir das nicht so zu Herzen!

Und noch zu dem, was Antoinette gesagt hat: Antoinette hat vollkommen Recht.
Bindungen gehören dazu. Seit ich das Problem mit der Lehrerin nicht mehr habe, bin ich zwar vorsichtiger geworden, was solche Bezugspersonen anbelangt, aber dennoch habe ich Leute, mit denen ich mich einfach super verstehe (die sind auch im Alter meiner Ex-Lehrerin!) und bei denen ich weiß, dass ich ihnen vertrauen kann.
Irgendwie ist das so ein Schwarz-Weiß-Denken (hatte ich früher auch), wenn man glaubt: Entweder Bezugspersonen oder gar keine. Man kann Bezugspersonen haben, ganz klar. Aber man sollte nicht das ganze Leben auf diese ausrichten... und wenn alles ganz normal läuft, merkt man, das alles umso schöner ist...
weil man einfach SELBST NICHT MEHR LEIDET!

Liebe Lalilu, ich wünsche dir alles Gute.
Viele Grüße
ein besorgter weiblicher Gast
 
@mohnblümchen
Ich kann noch keine Profilnachrichten schreiben, weil ich noch keine 5 Beiträge gepostet hab; deswegen hier:
Lieb, dass du nachfragst. In letzter Zeit hat sich einiges getan. Ich hab mittlerweile mein Abi. Jetzt hab ich nur noch 1-2 offizielle Anlässe, an denen ich sie noch sehe. Ich hab mir die letzten Wochen nur noch Gedanken darüber gemacht wie ich sie am besten frage, ob wir danach auch noch in Kontakt bleiben können... Letzte Woche wollte ich mir noch einen Kaffee holen bevor ich nach Hause gefahren bin und dann saß sie da alleine im Café. Ich weiß nicht woher ich den Mut genommen habe, aber ich hab gefragt, ob ich mich kurz dazu setzen darf. Ich wollte mir die Chance einfach nicht entgehen lassen. Sie hat aber mehrmals gesagt, dass sie das total gefreut hat und ich glaub auch, dass sie das ernst gemeint hat. Sie hat mir dann einen Kaffee ausgegeben und wir haben uns bestimmt 2 Stunden unterhalten. Es war einfach nur schön. Ich hab mich für ihren guten Unterricht bedankt und wir haben uns auch viel über Privates unterhalten. Am Schluss hat sie dann von sich aus gesagt, dass wir doch mal wieder einen Kaffee trinken gehen oder abends auf ein Bier gehen sollten. Wir haben dann auch Handynummern ausgetauscht. Für diesen Freitag hat unsere Stufe eine Party organisiert zu der auch einige Lehrer eingeladen sind. Sie hat gesagt, dass sie vielleicht kommt, wenn sie es schafft.
An dem Tag war ich einfach nur glücklich. Das ganze ist jetzt ungefähr eine Woche her und ich denke jetzt noch öfter an sie. Ich weiß nicht, ob mir das gut tut. Eigentlich war das immer das was ich wollte, aber jetzt hab ich Angst, dass mir der „freundschaftliche“ Kontakt irgendwann nicht mehr reicht. Ich mach mir auf jeden Fall schon länger keine Hoffnungen mehr auf eine Beziehung mit ihr, aber im Moment tut sie mir gut. Vielleicht sollte ich einfach nur die Zeit mit ihr genießen und schauen wie es sich weiterentwickelt...
Liebe Grüße
Sommermädchen
 
@gast: vielene vielen dank für deinen schlnen und langen beitrag!🙂 in vielem stimme ich dir zu, aber trotzdem denke ich NICHT dass ich mir diese blicke einbilde. ok vielleicht manchmals chon, aber viel öfter ist es wirklich so. weißt du sie hat mich angeschut in die augen und hat das gesicht so richitig und extra so gezogen dass sie böse schaut. ich weiß nicht WIE ich das beschreiben kann damit ihr mir glaubt... und gleich im anschluss daran kam sie wieder und hat auf freide freude eierkuchen getan, wie als würde ihr der blick leid tun. aber das schlne ist, dass es mir erhlich gesagt egal ist und ich GAR NICHT mehr leide deswegen...ich hab das gefühl als wäre die ganz bezihung zihr in luft aufgelöst! ich bin endlich frei...und ja es war echt ein schwerer weg daraus zu kommen...wie wars denn bei dir so...magst du berichten???
und bei der anderen lerherin bin ich wohl jetzt auch auf die schnauze gefallen: hab in ner mail gefragt sie udn die anderen beiden, wann wir denn feiern gehn zum abschluss unseres projekts und sie is darauf gar net eingegangen... gott was für ne blamage...aber ja jetzt wei0 ich eben dass man sich auf nix einlassen sollte hehe...hab ich doch gleich gesagt ;-)
aber WHO CARES...jetzt weiß ich wenigstens woran ich bin, auch bei der anderen lehreirn jetzt. für mich heißt es jetzt:mein leben leben und mich nieeeeeeee mehr auf irgwelche lehrer freundschaften einlassen! NEVER EVER ^^
 
ich bin der meinung, dass hier kein user einem anderen was böses will. deswegen muss man auch nicht in die knie gehen, wenn man kritik an jemandes verhalten ausübt. es können nur klare worte sein, die wachrütteln. und es liegt an der adressierten person, diese anzunehmen oder zu ignorieren. es steht jedem frei zu schreiben und zu lesen, solange es nicht beschimpfend und unter der gürtellinie ist. und soweit ich mich zurückerinnern kann, ist das auch noch nie passiert. das mal vorweg.

ich bin mir nicht mehr sicher, wer das mit dem "lehrerin aufs podest gestellt" geschrieben hat, aber das trifft die situation doch ziemlich passend. man verehrt jemanden so sehr, dass man sich dabei selbst vergisst und das selbstbewusstsein/vertrauen sinkt, was auch das gegenüber unweigerlich merken wird. ich bin mir nicht mehr sicher, ob das wirklich noch mit liebe/(all diese gefühls-worte) zu tun hat. ich selbst hab mir dauernd eingeredet, dass richtige liebe in dem fall einfach wehtun MUSS, weil es sonst nur schwärmerei ist und fühlte mich deswegen auch ein bisschen "auserwählter", weil nur ich so fühlen konnte. und genau das ist falsch. liebe kann nicht einseitig funktionieren. wahn und selbstaufgabe hingegen schon. man steigert sich so sehr in diese "liebe", dass man die fehler nur bei sich sucht, sich selbst schlecht macht und damit die lehrerin nur noch höher hebt, was das natürliche gefälle sowieso unnötig verstärkt. und man zieht die eigene wahrnehmung in zweifel ("aber das hab ich mir ganz bestimmt nicht eingebildet"). irgendwann dreht man sich sowieso nur noch im kreis und legt jedes wort auf die goldwaage. man macht sich total abhängig von der laune dieser lehrerin. wie und wann und ob sie sich meldet. sowas darf nicht sein, auch bei anderen "lieben" nicht. auch nett-devote sätze wie "ich würde alles für diese person aufgeben/tun" sind einfach nicht wirklich realistisch, sondern nur floskeln, obwohl man sie anfangs selbst noch glaubt. wenn ich mir überlege, was ich erreicht habe, möchte ich das für keine person aufgeben. ich bin mir selbst zu wichtig. das hat nichts mit egoismus zu tun, sondern mit eigener wertschätzung.

und trotzdem gehörte dieses anhimmeln und dieses fanatische analysieren eben irgendwie dazu. aber ich glaube, man hat den hang dazu, solche tatsachen unter "liebe" abzuspeichern (selbst erlebt). klar sind diese gefühle echt, wieviele abende sitzen wir weinend vor dem PC, bereden die gleiche situation mit x-freunden und kommen doch zu keinem befriedigenden schluss, redet sich die verschiedenen verhalten schön. oder dieses flattern, wenn sie mit dir spricht oder dich kurz berührt. das warten in der schule (obwohl wir schon seit einer stunde frei hätten!!!), um sie doch noch irgendwie zu sehen. das ist total hirnrissig und irgendwie doch verständlich.

man kann sagen, dass gewisse gefühle lange bestehen bleiben, aber sie werden vergehen und irgendwann trägt der wind noch den rest fort und zurück bleibt eine erinnerung. ich dachte oft, dass die rekonvaleszenzzeit mit der intensität meiner damaligen gefühle zu tun hätte; sprich je länger es dauern würde, bis ich sie "vergesse", desto echter wären die gefühle. das ist romantisches geschwätz. ich kann schliesslich nicht jahre weinend im kämmerchen sitzen und warten, bis madame sichs doch noch anders überlegt, was sie sowieso nicht tun würde. auch ich habe ein leben, das weiter geht.
für mich war es ein weiter weg, das zu erkennen. vielleicht hilft da der lebenswandel: studium beendet, auf eigenen beinen stehen, sich selbst zu helfen wissen, erfolg im beruf, neue interessen, eine solide beziehung. ich habs zum zeitpunkt der matur nicht geschafft, adieu zu sagen. es dauerte einfach noch etwas länger.

also, nicht den kopf hängen lassen. es ist zwar schade, wenn solche kontakte abbrechen, aber oft bietet sich eben keine andere möglichkeit. und leider muss man den grössten berg an arbeit alleine bewältigen. dieses forum kann offene ohren und gute tipps bieten, aber die lösung zu finden (oder abzuwarten) liegt bei jedem selbst. ganz unabhängig davon, wie nett oder hilfsbereit die lehrerin ist.

das tat gut. ich habe gerade noch loving annabelle in den mist entsorgt. einen guten film zu diesem thema wirds wohl in absehbarer zeit nicht geben.
gruss
 

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