sie spielt nähe-distanz spielchen mit mir. das wollte ich ganz sicher so nicht...:wein:
Glaubst du, sie spielt bewusst mit dir, oder ist sie, wie du schon sagtest so wechselhaft?
ich glaube aber, dass das eher wenig mit aufgaben und zielen zu tun hat, die die afrikaner etwa mehr haben sollen, sondern eher damit, dass man, wenn es mehr oder weniger ums nackte überleben geht, keine zeit hat, ständig um sich selbst zu kreisen und sich um so einen sch**** gedanken zu machen, wie wir verwöhnte wohlstandskinder....🙄
Ist das nicht die Schlussfolgerung daraus? Zum einen braucht man eine Aufgabe, ganz banal irgendwas, womit man sich die Zeit vertreibt, zum anderen muss man das Gefühl haben, damit etwas Sinnvolles oder Zielgerichtetes zu tun. Wenns ums Überleben geht, hat man beides in einem und muss sich zudem seine Probleme nicht selbst machen, wie wir Wohlstandskinder.
😉
Vielleicht ist das ein schwieriger Vergleich gewesen mit Afrika, ist mir nur spontan dazu eingefallen. Bei mir war es jedenfalls oft genug so, dass ich, nachdem ich irgendwas erreicht hatte, entweder Angst hatte, es wieder zu verlieren, oder dass da diese Leere und Orientierungslosigkeit war, bis es wieder ein Ziel gab, das ich verfolgen konnte. Nach dem Abitur ist das zum Beispiel so gewesen und ich fürchte, nach der Ausbildung wird es nicht anders werden.
Im Verhältnis zu meiner Lehrerin hab ich schon längst erreicht, was ich mir am Anfang der Ausbildung erhofft hatte, aber ich stecke mir die Ziele immer höher und solange mich das emotional so einnimmt, bräuchte ich wirklich keine weiteren Ziele in Leben. Natürlich hab ich noch andere Ziele und es gibt noch andere Menschen, die mir wichtig sind. Aber gegen sie scheint das alles so bedeutungslos und ich muss aufpassen, dass ich andere wichtige Dinge nicht vernachlässige. Das das so auf Dauer nicht geht ist mir klar und ich hoffe, dass ich irgendwann zufrieden mit unserem Verhältnis sein werde und sicher, dass es von Dauer ist, so dass ich mich wieder ausreichend auf andere Dinge konzentrieren kann.
Diese Abhängigkeit ist erschreckend. Nachdem ich bei ihr war, ist alles gut. Dann bin ich so ausgeglichen und sozial und hab so viel Energie, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll, alles Anfallende sofort zu erledigen, freundlich zu meinen Mitmenschen zu sein und mich motiviert in die Arbeit zu stürzen.
Nur nach einer Weile verblasst das alles, bis zu einem Punkt, an dem ich nicht weiß, ob es jetzt schlechter oder besser ist, als vorher und ich sie einfach sehen
muss, damit es mir wieder gut geht.
Das ist schon nicht gesund. Ich überlege wirklich, einen Psychologen aufzusuchen, aber ich hab Bedenken, dass er das nicht ernst nimmt, weil es bestimmt eine Menge Leute gibt, die ganz andere Probleme haben. Und ich will nicht, dass er unser Verhältnis irgendwie schlecht macht und mir einreden will, dass sie mir nicht gut tut.
Vielleicht erübrigt sich das Problem ja auch nach der Schulzeit, wenn unser Verhältnis geklärt ist und ich nicht mehr so viel Angst haben muss, sie zu verlieren. Aber das eigentliche Problem ist ja nicht sie, sondern das liegt ja bei mir, und auch, wenn ich es dann in Bezug auf sie nicht mehr habe, ist es ja damit nicht gelöst. Ich weiß ja noch nicht mal, was das Problem genau ist. Wahrscheinlich auch Bindungs- und Verlustängste usw. Dafür würde ich eben gerne mit einem Psychologen reden, um zuerst mal das Problem zu erfassen und es dann zu lösen.
Dann müsste ich auch nicht so viel dummes Zeug hier ins Forum schreiben,
😉 aber ihr habt ja gesagt, ich soll meine Texte abschicken.
😛 Eigentlich würd ich das grade lieber löschen, aber gut...