@ Glaxo
nein, nicht aus den Augen aus dem Sinn, aber der intensive Kontakt geht normal schon etwas verloren, wenn man z.B. für die Ausbildung und das Studium weiter wegziehen will / muss. Dann fehlt die Zeit im Alltag. Das ist meine Erfahrung. Was nicht heißt, dass es der Freundschaft einen Abbruch tut, wenn es eine richtige Freundschaft ist, aber man kann sich eben nicht mehr so oft sehen.
@ xLilliex
ignorieren schon mal garnicht, weil ich denke, dass das nur weh tut. Manche machen das aber, weil sie nicht genau wissen, wie man mit einer solchen Zuneigung umgehen soll.. Zu nahe treten und eine Freundschaft anbieten sicher auch nicht, weil ich denke wenn da von der anderen Seite Liebe im Spiel ist, ist nicht von Freundschaft die Rede. Das würde bei dem Schüler Gefühle lostreten, die ich so nicht wollte, weil ich ihn ja nicht lieben würde. Das fände ich irreführend.
Ich denke ich würde mir erstmal anhören wollen, was derjenige mir sagen will. Meistens ist es aber anders. Du hörst es von Mitschülern, die den verliebten Blick längst bemerkt haben. 😛 Ich habe beispielsweise von einem Schüler mal ein Geschenk erhalten. Bei einem Schulfest, einfach so und alle anderen Schüler standen dabei. Es hat sich erst später herausgestellt (weil es mir andere gesagt haben), dass dieser Schüler mehr für mich empfunden hat. Er hat mich damals gefragt, ob ich mich darüber freuen würde und natürlich habe ich mich bedankt und gefragt warum er mir etwas schenken möchte. Er sagte dann, dass er sich wünscht, dass ich an ihn denke. Da hab ich gesagt, dass ich das sicherlich tun werde dank des Geschenkes. Natürlich war das, nicht wissend dass er mehr empfindet, schon der Schritt in die falsche Richtung, weil es bei ihm ja mehr an Gefühlen ausgelöst hat. Er hat mich dann immer gefragt, ob ich das Geschenk noch habe und ich hab gesagt: Natürlich! irgendwie hat ihn das normal glücklich gestimmt. Wir haben uns nach der Schule (auf dem Schulhof oder Weg zum Auto) oft unterhalten. Über Gott und die Welt. Er hat nie mehr gesagt. Auch nachdem er die Schule verlassen hat, hat er manchmal an meinem Auto gestanden und gewartet. Auch da habe ich mit ihm geredet, gelacht und Spaß gehabt, aber immer mit Bedacht darauf, dass ihm unterschwellig klar ist, dass ich gleich nach Hause fahren werde und er dies auch tun muss.
Die Gespräche und die Nähe und die Zeit alleine mit dem Schüler scheinen ihm schon geholfen zu haben. Wenn jemand aber zu penetrant ist, werde ich auch rigeroser. Soetwas habe ich auch schon gehabt, dass ein Schüler meinte, er könne mich einfach so umarmen oder mich anfassen (Arm auf Schulter legen o.ä.). Da halte ich natürlich dann auch nicht zurück und sage, dass ich das so nicht möchte. Körperliche Signale wie zurückziehen o.ä. zeigen dann schon genau was ich denke. D.h. aber nicht, dass ich den schüler ab da in eine Schublade stecke nach dem Motto: Igitt, den mag ich nun nicht mehr! Wenn ich Anzeichen einer Grenzüberschreitung sehe, gibt es eins auf die Finger und ansonsten ein normaler Umgang wie mit den anderen auch.
LG