Hallo Mädels,
ich habe mich ewig nicht mehr gemeldet,mein letzter Beitrag war über Vertrauen...kurz zusammengefasst für alle "Neulinge" 😎:
Ich habe seit über einem Jahr eine wunderbare Vertrauenslehrerin,auf meiner Schule nennt sich das Vertrauenstutor,das bedeutet,sie holt mich in der Woche 2-3Mal aus dem Unterricht um mit mir zu reden,und ist sozusagen mein persönlicher Ansprechpartner für alles was mich bedrückt.Diese Beziehung lebt auf beidseitiger Freiwilligkeit-und auf vielen vielen weiteren Dingen.Leider habe ich es auf gutdeutsch verkackt.Und zwar so richtig.Ich habe sie nicht in Ruhe gelassen,sie erdrückt-sie sagte es mir immerwieder-ich hörte nicht auf sie und sowieso...kein vertrauen meinerseits und ich fühlte mich auch noch schlecht behandelt.Es kam der Punkt in dem ihre Geduld am Minimalpunkt angekommen ist,und sie dem ganzem ein Ende setzte.
Sie sagte mir Anfang Januar nach den Ferien,dass sie nicht mehr meiner Vertrauenstutorin sein wird-zu viele Dinge sind schiefgelaufen.
Jetzt ist es einfach zu sagen:mir ist ein Licht aufgegangen.Aber ich habe wirklich,wirklich erkannt was sie sagte,und ich fühle mich dementsprechend....naja...wie soll man sich fühlen,nachdem man vieeele riiiiesen Chancen bekam,allesamt versaut hat?!Und erst DANACH erkennt was passiert ist?
Ja,genau so fühle ich mich.
Mittlerweile sind 3Monate vergangen,in denen ich ihr einen Brief voller Ehrlichkeit schrieb,in dem ich ihr von ganzen Herzen schrieb dass es mir leid tut.Ich habe geweint als ich ihn geschrieben hab,manchmal wird einem erst viel zu spät bewusst was man für Glück hat(te).Später Anfang März,gab ich ihr noch einen kleinen,in dem ich es nochmal beteuerte wie ehrlich ich es meine-jedoch ohne sie jemals zu bitten mir noch eine Chance zu geben.Ich finde das wäre sehr egoistisch,einen Entschuldigungsbrief zu schreiben mit der Absicht sie wiederhabenzuwollen.Zwischendurch fragte ich sie einmal ob ich mit ihr reden kann,sie antwortete darauf dass sie mit mir nicht reden möchte,sie sei frei um das zu entscheiden.
Vor einer Woche wünschte ich ihr ein schönes Wochenende,sie sagte:"Ebenfalls" und ich versaute die Situation mit einem "Danke!" was so klang wie:na endlich reden wir mal wieder.
Heute,heute fragte ich sie ob ich ihr was sagen kann.Sie antwortete sehr zu meiner Verwunderung,dass ich ihr gern was sagen kann.Ich entschuldigte mich für mein dämliches "Danke" letzte Woche,und sie sagte sie hätte dies nicht für schlimm empfunden,und sie aktzeptierte dies.Sie redete viel (im Kreis) und ich hatte das Gefühl sie erwartete mehr,ich wollte eigentlich auch viel mehr sagen,jedoch war ich so verwundert über ihre Offenheit nach 3Monaten Funkstille,dass ich gar nicht mehr wusste was ich machen sollte.Leider habe ich nix weiter gesagt,und sie meinte das es okay ist,sie habe es nicht so empfunden,zwinkerte mir zu wartete auf etwas meinerseits,und wir verabschiedeten uns.Später winkte sie mir aus dem Auto zu-nach 3Monaten gibt man die Hoffnung langsam auf und heute..heute winkt sie mir!!Ich glaube ich könnt Euch vorstellen dass mir fast die Tränen kamen nach alldem.Übertrieben?Nein,weil ich einen Menschen wegen mir-selber verloren hatte,und heute dieser Mensch einen Schritt auf mich zu machte.
Jetzt,jetzt weiß ich nicht wie es weiter gehen soll...sie "bettelte" heute förmlich auf mehr,sie wollte dass ich nochwas sage,aber ich war überfordert.Jetzt kann ich diese Woche nicht wieder zu ihr rennen,dass würde zeigen dass ich statt den Finger den ganzen Oberkörper nehme,und es würde kaputtmachen was ich aufgebaut habe.Wisst ihr was ich meine?
Ich schicke Euch Liebe Grüße,
und es tut mir leid,so egoistisch zu sein und nur über mich zu schreiben.
Die Gastiia