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Verliebt in meine lehrerin

meine lehrerin war mega beliebt! sie liess sehr viel durchgehen, hatte immer ein offenes ohr und war extremst geduldig, wenns ums übersetzten ging. sie liess sich sehr viel bieten; ich zumindest hätte mich und andere öfter aus der stunde geworfen. manchmal wollte sie streng sein, aber das hat irgendwie auch nicht richtig geklappt. sie hat ihre drohung nur einmal wahr gemacht und es war schon so härzig, dass ich es gar nicht ernst nehmen konnte: eine unerwartete prüfung, die zu 1/16 zählte🙂. zum teil waren über die jahre 180°-ige sinneswandlungen zu erkennen, was mich gefreut hat. sie war auch verhältnismässig offen und es gab oft exkurse ins grüne, begonnen bei der aeneis über die goldene kreditkarte bis zur einweisung ins kloster. besonders lustig war sie allerdings nur dann, wenn sie nicht lustig sein wollte. und wenn sie mal lustig war, konnte niemand lachen. was sie wiederum nicht verstand. die zwei witze, die sie uns erzählte, waren echt nicht zum lachen. beim besten willen nicht. ich liess mir sagen, dass es eben witze auf gehobenem niveau seien (was ja nicht gerade meine bevorzugte sparte war).
vielleicht "durfte" man sie auch nicht doof finden, weil man dann sowieso als lesbenhasser abgestempelt wurde (hat mir mal ein mitschüler vorgeworfen😱). aber, auch ohne das brimborium um die geschichte mit ihr, denke ich, dass sie es uns wirklich schwer gemacht hat, sie nicht zu mögen. ausser vielleicht jemand, aber die war sowieso recht seltsam.
 
A

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Re: Verliebt in meine lehrerin
schade, dass es so ein spickmich nicht für österreich gibt.. aber ich bin mir nich sicher, was ich davon halten soll.. immerhin stehen unsere "bewertungen" auch nich im internet - sonst könnten da dann ja auch mal zukünftige schulen und studien, wo wir uns bewerben wollen dort nachsehen und uns dann deswegen vl nich aufnehmen oder so... aber interessieren würds mich schon - sowohl was die schüler über bestimmte lehrer denken, als auch wie leherer mich bewerten würden ^^
 
Dankeschön Sternchengast!

Hatte gerade 2 Wochen frei und bin schon wieder völlig kaputt! Geht's euch allen auch so? Hab schlecht und wenig geschlafen heute Nacht und bin schon wieder absolut reif fürs Wochenende/ Ferien.

Ohja, genau so geht es mir auch. Wenn ich jetzt die halbe Nacht immer wach bin, kann ich nicht mal ins Internet *heul*, weil ich in so einem sch... Kaff wohne, was hinterm Mond links liegt.:mad:

Böses Spiel

Ich sitze im Schulbus, allein und mit dem Kopf an die Fensterscheibe gelehnt, halte Ausschau nach den Straßenschildern, lese die Namen der Dörfer, durch die der Bus fährt und mich schon x-Mal gefahren hat. Ich schaue die Menschen in den Autos an, beobachte sie genau und frage mich, ob irgendeiner das stumme Flehen in meinem Blick sehen kann. Ob irgendjemand sich für mein Schicksal interessieren würde. Ein Fahrer auf der Nebenspur sieht zu mir herüber und für einen Augenblick treffen sich unsere Blicke. Danach wendet er seine ganze Aufmerksamkeit wieder der Straße zu. Was hat er wirklich gesehen? Die Leute da draußen sehen nur, was zu ihren Erwartungen passt. Sie würden nie auf den Gedanken kommen, dass sich hinter einer hübschen Fassade etwas Schreckliches verbergen kann. Ich würge meinen Ekel über soviel Scheinwelt hinunter, schließe meine Augen und schwebe über meinem Körper, solange die Fahrt andauert. Ich schrecke auf, als meine Finger unbewusst die Lippen berühren und versunkenen Gedanken Leben einhauchen. Sie ziehen eine Spur der Wärme über meine Haut. Für sie würde ich alles tun. Sanfte Kurven beruhigen mein Befinden und wiegen mich in Trance. Es ist ein wolkenloser Tag und Vögel kreisen genussvoll am Himmel, der blauer ist als alles, was ich in der letzten Zeit gesehen habe, außer Silvia natürlich. Ich freue mich so sehr darauf, sie endlich wieder zu sehen. Von ihr wird mir ganz heiß im Gesicht und die Freude, die durch meine Adern strömt ist besser als jede Droge. Ich blicke zum blauen Himmel hinauf und erinnere mich an Nächte, in denen die Sterne wie zornige Nadelstiche aus Licht meine Harmonie aus dem Gleichgewicht brachten. Heute ist anders als gestern und morgen ist dann heute wieder gestern. Es wird wohl das einzig Konstante in meinem Leben bleiben. Endlich angekommen. Nein, nicht bei mir selbst. Das kann dauern. Aber die Busfahrt endet trotzdem kurz vor dem großen Schultor, wo mich Marina schon in Empfang nimmt. „Na, wieder fit?“ - „Geht so“ fällt die Antwort meinerseits eher karg aus. Ich muss jetzt mit Marina durch das Spalier all dieser Schüler gehen, die sich begrüßen, als seien sie die engsten Freunde, muss durch die Hallöchen-und-Küsschen-Gesellschaft, in deren Reihen auch die Leute aus meiner Klasse sind. Eine Gemeinschaft, die ihre eigenen Spielregeln hat. Natürlich interessieren sie sich nicht für mich. Aber das bin ich gewöhnt. Ich habe eigene Regeln, nicht die Ihren. Außer Marina. Mir fällt auf, dass sie schon irgendwie anders ist. Besser ich meide vorerst das Gesprächsthema der nicht vorhandenen Krankenhausbesuche von ihr. Früher oder später kann ich sie immer noch danach fragen oder es einfach runterschlucken. Vielleicht sollte ich eine neue Strategie fahren und ihr einfach sagen, was bei mir Sache ist. Vielleicht ändert sich dann so Einiges. Vielleicht beging ich in der Vergangenheit auch Fehler, was unsere Freundschaft angeht und ich ertappe mich, wie ich im Begriff bin, still und leise dieses große Wort „Freundschaft“ für mich zu definieren. Natürlich ziellos wie alles, wo ich meine, irgendeine Regelmäßigkeit, irgendein grobes Raster entdecken zu müssen. Dafür bin ich wohl gänzlich ungeeignet. Von Weitem erspähe ich Silvia, wahrscheinlich der einzige Grund, weshalb ich überhaupt hier stehe. Ich schwebe. Ich habe es gelernt zu schweben und was auch immer Marina mich in dieser Sekunde fragt, ich verstehe sie nicht. „Jaja, warte mal… ich… ich muss in die Klasse, weil… weil ich… noch mal auf’s Klo muss“ ringe ich nach Worten, um mich endlich loszueisen. Ein verwunderter Blick, ein Kopfschütteln und ein „geht’s dir wirklich gut?“ entlassen mich aus dieser Situation. Eilig haste ich die Treppen hinauf, um sie noch vor der Klasse abzufangen, wenigstens für ein leises, zärtliches „Guten Morgen“. Entgegen meinen Erwartungen klingt es formell und kalt. Ich kenne die Klangfarbe ihrer Stimme. Oft genug träumte ich davon, wie sie… Aber das spielt jetzt keine Rolle. Leicht irritiert blicke ich Silvia an und sie geht vorüber, um mir die Tür zum Klassenraum mit den Worten „rein in die gute Stube“ aufzuhalten. Mehr als verwundert halte ich kurz inne und setze ihre Aufforderung willenlos in die Tat um. Innerlich sträubt sich alles gegen diese Ohrfeige, die mich eben unvermittelt getroffen und auf die Knie geworfen hat. Ich kauere zu ihren Füßen, denn ich sage nichts, leiste nur Folge, obwohl ich schreien könnte. So habe ich mir unser Wiedersehen nicht vorgestellt und ich weiß nicht, was genau sie von mir erwartet. Schweben. Ich habe gelernt zu schweben. Die Angst trübt jeden logischen Gedanken und deshalb lasse ich mich erst einmal auf die Schulbank sinken. Stefan. Schon im Krankenhaus wollte sie mir etwas über ihn sagen, zumindest meine ich, mich wage daran zu erinnern und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gewinnt es an Wahrheit. Mir gelingt es nicht, mich zu konzentrieren und dieses Bild aus meinem Kopf zu verbannen. Ich blicke zu ihr und wieder weg. Ganz starr verhalten sich meine Augen und möchten zu gern nach einem Funken Hoffnung greifen, den sie gestern Nacht noch gesehen haben. Etwas Grundlegendes hat sich geändert. Genauso wenig wie ein sinnlicher Kuss braucht auch diese eine Ohrfeige keine Worte. Ich kann alles stumm an ihr und mir lesen. Erschreckend, dass sie mir soviel damit sagen kann. Das ist wohl der Preis, in die Seele eines Menschen blicken zu dürfen. Es kann schmerzhaft sein. Zu allem Überfluss heißt es gegen Ende der Stunde auch noch „Zettel raus! Leistungskontrolle!“. Jawohl, heute ist mein Tag. Gestern Nacht habe ich nicht Stoff gepaukt, sondern ihr geschrieben. Mein Fehler, wie sich jetzt herausgestellt hat. „Den Rest der Stunde werdet ihr ein paar Fragen beantworten müssen. Wer fertig ist, kann gehen“. Sie meidet meine Hilfe suchenden Blicke schon die ganze Zeit. Ich finde das Ganze nur begrenzt komisch und denke, ich hätte das Alles auch cool nehmen können, aber irgendwie gelingt es mir nicht. Zu sehr habe ich mir es gewünscht und vielleicht wollte ich es zu schnell. Wie auch immer: Das kann alles nicht dafür herhalten, was mit mir passiert ist. Weswegen ich nun ein riesiges Fragezeichen auf ein leeres Blatt Papier schmiere, nach drei Minuten nach vorn eile, um es abzugeben und fluchtartig den Raum zu verlassen, ohne sie noch eines Blickes zu würdigen. Auf dem Schulhof angekommen, setze ich mich auf eine Bank. Dort kämpfe ich mit mir, meinen Gedanken und den salzig schmeckenden Tränen. Ich weiß nicht genau, wie lange ich hier schon sitze, bis Marina aufschlägt. Eine einzige Frage nach meiner derzeitigen Verfassung reicht aus, dass ich mich für einen Weg entscheide, den ich mir selbst kaum zugetraut hätte. Dies sind Momente, die das Leben schreibt und ich nicht selbst Herr über die Situation sein kann. Ich weiß, dass Marina eine Plaudertasche ist, doch ich kann nicht anders, als endlich all meine Last nur einmal abzuwerfen. Dazu verleite ich sie, mit mir die nächste Schulstunde zu schwänzen und einen ruhigeren Ort aufzusuchen. Danach erzähle ich ihr davon, dass ich mich in Silvia Schmidt aussichtslos verliebt habe, jedoch nicht davon, was zwischen uns in all den vergangenen Monaten vorgefallen ist. Auch nicht davon, wie bittersüß der Beigeschmack nun ist, mit dieser wundervollen Frau geschlafen zu haben.



LG,
Sternchengast
 
ddaannkee für die fortsetzung =) weiter so, hihi 🙂

Na du, 🙂
keine Angst. Komm demnächst wahrscheinlich öfter zum Schreiben, wenn mir die Ideen nicht ausgehen sollten. Hast heute viel Zeit zum Surfen, was 😉 Aber morgen wird alles wieder gut *Söckchen in die Cyberapotheke schleift*.

Lieben Gruß *nen Tee vorbeibring*
Sternchen
 
hehe danke =)
juhu, ich freu mich immer auf neues von dir, sternchengast 🙂
jaja.. morgen geh auch ich endlich wieder in die SCHULE und sehe meine 2 🙂 JUHU.... die eine will sogar mit mir morgen reden =/ aber das wird schon ^^
 
[g.e.l.ö.s.c.h.t]

@sternchengast: ich komm jetzt grad nicht zum lesen von deiner geschichte, muss lernen, werde das aber nachholen.

@lochsocke: na dann viel spaß morgen 🙂
hoffe, dir gehts wieder besser, aber da du schreibst du BIST krank: gute besserung


LG
 
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