Hallo Ihr Liiieben,
da bin ich mal wieder,optmistisch-nachdenklich und mit einem chronischem Totalschaden wie immer,mit einem meiner komischen Einträgen. 😀
Loslassen?!
Was bedeutet los-las-sen?
Darüber mach ich mir schon seit gestern Gedanken. Und kann man Gedanken überhaupt machen? 😕
Aber zurück zum loslassen.Ich habe erkannt dass von diesem Verb zur Zeit so ziemlich viel abhängt,im Sinne von meiner Lehrerin und mir.Nämlich muss ich die Tätigkeit des loslassen endlich erlenen und TUEN.Eigentlich schwingt es gleich aufs tuen los,denn zum erlenen ist es schon zu spät.
Ich will damit nich ausdrücken,dass bei mir schon alle Glocken geschlagen haben,und ich es auf deutsch gesagt,verkackt hab-sondern vielmehr dass ich schon wieder eine Chance bekommen habe.
Und genau das,das überfordert mich.
Ich kann nicht damit umgehen, dass sie (egal was für einen Mist ich mache) mir immerwieder eine neue Chance bietet.Obwohl es erst das 2.Mal ist,und ich nix verbrochen habe,sondern ihr einfach nur nicht vertraut habe,und unbewusst ein bisschen auf ihr rumgetrampelt bin-um mir wie ein Kind ihre Aufmerksamkeit zu ergattern-ist es mir unangenehm,und ich schäme mich.
Und ich kann damit nicht umgehen. Denn loslassen,und jetzt eine distanz einzubauen,wo eigentlich pure Nähe existiert,dass scheint mir schwer.
Aber ich muss es tuen,denn es ist soweit,ich muss lernen sie loszulassen,und mich nicht mehr hinter meiner Kleinkindmaske verstecken,und sie wie eine Göttin behandeln und sie auf Schritt und Tritt zu verfolgen,wie eine Geisteskranke.
Auch wenn jene Geisteskranke ihr Gebiet auf das allerbeste kennt,und genau weiß wie sie es anstellen muss,damit ihre Lehrerin es nicht mitkriegt,dass sie nur wieder ihr hinterhergelaufen ist,oder sie diesen Umweg um sie zu sehen gemacht hat-ist es an der Zeit an meinem Verhalten zu arbeiten.
Für MEIN Wohl,IHR Wohl und UNSER Wohl.
Und eigentlich ist es unheimlich lieb von ihr,mich auf diese Art und Weise zu therapieren-auch wenn es perplex klingt.Aber andere Lehrerinnen hätten mich in die Schublade "elend nervende an-mir-klebende Schülerin" geschoben,und mich ignoriert oder gottsonstwas.
Aber ich bekomme eine Chance-und genau die,die überfordert mich.Ich hab irgendwie zu viel in der Hand.
Denn immer,wenn ich ihr hinterherlaufe-hat sie es in der Hand,endlich einen klaren Strich zu ziehen.
Jetzt hab ich den Stift aber in der Hand.
Sie ist für mich einer der beudensten Menschen überhaupt-und ich werde an mir arbeiten.
Aber wer sagt mir,dass es nicht schon zu spät ist?
Die Chance?
Hm,und wenn es doch nur Show ist,weil ich einer von 100 bin?
Sollte ich anfangen ihr endlich zu vertrauen?
Nämlich genau das tue ich nicht.
So sehr ich sie lieb hab,ich vertraue ihr nicht.
Ich stelle alles unter Frage,ständig muss sie mir sagen,dass ich eben nicht eine von 100derten bin,und trotzdem glaube ich ihr nicht wenn sie mir mal sagt,dass sie heute keine Zeit hat,sondern ich unterstelle ihr unbewusst,dass es eine Ausrede ist.
Und genau das sagte sie mir,dass ich ihr nicht vertraue,und das unsere Beziehung aus vertrauen besteht.
Ich muss also loslassen und vertrauen.
Ihr vertrauen und mir vertrauen.
Denn ich muss schaffen,dass daraus eine normale Beziehung wird.
Keine übertrieben-auf-sie-fixierte Ersatzmuttergöttin-Beziehung.
Puh,
ich wachse.Ich komme aus dieser Phase raus,und oftmals stelle ich mir die Frage ob ich das überhaupt will?
Natürlich,aber es ist schwer.
Es ist schwer erwachsen zu werden,oder zumindest es zu versuchen.
Und so beginnt mein 1.Advent,mit einer Erwachsenenlektion.
Meine ganz eigene:loslassen und vertrauen.Und zwar einen meiner liebsten Menschen.
Liebe Grüße,
Eure Gastiiiia