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Verliebt in meine lehrerin

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Re: Verliebt in meine lehrerin
@ Socke: Ich wünsche dir auch gute Besserung! Ist doch klar, dass einem so was dann passiert, wenn man es wirklich überhaupt nicht brauchen kann!🙄

@ Sternchengast: Vielen Dank, ich hoffe, du hattest einen schönen Tag! Naja vielleicht beantwortet uns die Lehrerin die Frage ja selbst?!😀
 
@ lochsocke: auch von mir gute besserung! 😉 habe mir letztes jahr auch den zeh gebrochen...auch im sommer...

@ franzy: an deiner stelle würde ich es ihr lieber nicht sagen, zumindest nicht solange du sie als klassenlehrerin hast. vielleicht später einmal wenn du aus der schule raus bist, ich denke dann kann man mit dem thema auch anders umgehen. ich habe es meiner nicht gesagt, sie scheint es aber zu wissen, was die sache bei mir nicht einfacher gemacht hat. ganz im gegenteil...wie lange gehst du denn noch zu schule?
 
mal wieder eine Fortsetzung... nach sehr langer Zeit, ich weiß.

Facetten des Seins

Nach einigen Tagen im Krankenhaus fühle ich mich mehr schlecht als recht, denn ich kann von meinem Bett aus nichts in diese eine Richtung planen. Nur meine Gedanken planen. Sie wissen, was sie wollen und ich liege tagein tagaus in diesem Zimmer, in dem ich bereits jeden Winkel auswendig kenne. Dieser Anblick, weiß und kahl, wird mich noch eine Zeit lang verfolgen. Heute ist allerdings der eine Tag dieser Tage, an dem ich wieder einen Funken Hoffnung verspüre, einfach für mich selbst. Sie wird zu mir kommen und mit mir eine Runde im Park spazieren gehen. Ich freue mich schon ewig darauf, einfach das Zimmer zu verlassen, frische Luft zu atmen und das schöne Wetter draußen zu genießen. Laufen kann ich. Das weiß ich aus jahrelanger Erfahrung. Nur gehen muss ich selbst und das in jegliche Richtung. Es ist nicht einfach, immer nur im Bett zu liegen. Ich habe zuviel der lieben Zeit und mache mir ständig Gedanken um Sachen, für die ich sonst keine Minute übrig hätte.
Ich weiß nicht recht, wie ich es anfangen soll, sie auf ihren Freund oder Exfreund anzusprechen. Außerdem sind es ihre Augen, die wissend aber gleichzeitig auch neugierig erfragend, bis in meine Seele eindringen, um die geheimsten Wünsche, Sehnsüchte und Gedanken zu erforschen, wenn sie bei mir ist. Niemals habe ich das Gefühl, seziert zu werden, denn dieser Blick ist gepaart mit einem absoluten Maß an Humor, Zärtlichkeit und Wärme. Eindringlich vernehme ich ein Klopfzeichen an der Tür, das mich ins Nirvana abschießt, als diese von ihr geöffnet wird. Ihr Blick bringt mich dazu, dass ich mich ganz auf seine Betrachtung einlasse, die mir neue Welten eröffnet. In solchen Momenten der Wärme, meine ich, sehr zurückhaltend, ja fast schon scheu zu sein, weil ich sie einfach nur genießen möchte. Irgendwann zerbreche ich wohl daran, die Zeit einfach nur konservieren zu wollen. Melancholie überfällt mich immer, wenn mich kostbare Momente auf Händen tragen, denen ich selbst unter Androhung von Gewalt nicht entfliehen möchte. Was sagt sie zu meiner doch eher schüchternen Ausstrahlung, wenn ich sie von oben bis unten mustere? Kaum lasse ich meine Augen an ihr hinunter wandern, merke ich sofort, dass sie einerseits in der Lage ist, sich extrem zurück zu nehmen. Jedoch fällt es ihr andererseits extrem schwer, einige Zeit lang ruhig zu bleiben, einfach still und ohne Bewegung neben mir zu sein. Will sie Neues entdecken? Eventuell sogar mit mir? Sie sieht mich so an, als ob sie die Welt nicht nur mit ihren Blicken sondern auch mit Berührungen erforschen möchte. Sie nimmt mich mit auf die Entdeckungsreise und ihr Körper bewegt sich geschmeidig auf mein Bett zu. Gott, mir bekommt die Luft hier wirklich nicht mehr. Ich will hier raus mit ihr und ihre Schulter stützt meine beklemmenden Gehversuche. „Na los, das schaffst du“ behauptet sie steif und fest, ohne zu wissen, was sie da eigentlich von sich gibt. „Man, ist das nervig. Ich will endlich wieder so, wie ich eben möchte“ bringt es das ernüchternde K.O.-Kriterium aus mir hervor. „Das geht schon, wenn du willst“. Ist sie etwa immer noch der Überzeugung, ich könnte heute einen Marathon gehen? „Ich will ja. Allerdings könnte ich es mir glatt anders überlegen, wenn ich so unbeholfen an dir hänge“.
Als wir endlich ein paar Meter vorwärts gekommen sind und eine Parkbank uns einlädt, auf ihr ein Stück lang zu verweilen, traue ich mich nach endlosem „Aua, ich kann nicht mehr“-Gerede, ihr mit fester Stimme meine wirren Gedanken zu vermitteln. „Was ist eigentlich mit Stefan? Ich hab wahnsinnige Angst. Tun kann ich nichts. Nichts, was mich zufrieden stimmen könnte. Verstehst du?“ Ihre rechte Hand wandert bedacht auf meine Lippen. „Pssst! Lass uns heute nicht darüber reden. Ich kann es einfach nicht“. Mit diesen Worten hüllt sie sich ein in die Decke des Schweigens. Alles ist neblig, so neblig und verschwommen, dass ich mich im Jetzt selbst kaum erkennen kann. Ein Funken von Schmerz frisst sich in mein Herz. „Ich dreh noch durch hier. Ich will endlich hier raus“ denke ich lieber leise als zu laut. Dabei berührt mein Zeigefinger sanft ihr Knie. „Ich habe noch nie so verschobene, niedliche Knie gesehen“ verrate ich ihr mit einem Lächeln im Gesicht. „Ey, die sind gar nicht verschoben!“ und ihr Rock rutscht noch eine Etage höher in Richtung Nervosität meinerseits. Leicht berühren sich unsere Finger und diese Berührung brennt sich in meine Haut. Sie bewohnt meinen Kopf und jagt in meinem Herzen. In mir wütet ein erregter Geist, pocht im Unterleib, bläht mein Herz und kämpft im Kopf.
Ein leises Summen, das nach und nach stärker wird, geht durch meinen Körper, solange bis sich meine Lippen öffnen, um das niemals Gesagte noch weiter hinunter zu schlucken. Ich will sie. Einfach nur sie. Deshalb soll sie auch nicht gleich wieder weg gehen, mich in einem einsamen Bett alleine lassen. Dafür bin ich zu schwach, obwohl ich ach so stark erscheine. Inzwischen wirft sie ohne mit der Wimper zu zucken ein, dass sie Hausaufgaben für mich dabei hat. „Ja, ich will mehr davon erfahren“ scherze ich. „Ich dachte mir so etwas“ gibt sie lachend Preis. „Tja, du weißt eben fast immer, was ich denke“ erliege ich tatsächlich der Wahrheit. „Fast?“ erwidert sie mir mit einem ungläubigen Augenaufschlag. „Ja, genau… fast“. Es ist mein Wunsch ihre Hand nicht mehr loszulassen und die Hand bleibt in meiner liegen. Ich sehe auf und direkt in die Augen dieser Frau, von der ich nichts weiß, als dass sie etwas durch den Wind ist. Ihre Augen öffnen sich überrascht, weiten sich, umfangen mich. Vielleicht ist es auch nur das flackernde Sonnenlicht, das mich denken lässt, dass diese Augen einzigartig sind, dass dieses Gesicht einzigartig ist und dass diese Frau einfach einzigartig sein muss. Ich halte noch immer ihre Hand, die sie noch immer nicht zurückgezogen hat. Alles wird gut. Ich glaube fest daran, denn es ist so wahnsinnig schwer, diesen Gedanken wegzuwerfen. Immer schon war ich eine Rebellin, doch ich hörte bis jetzt auf mein Herz, das mir den Weg bis hierher gewiesen hat. Das alles, was ich im Augenblick fühle, kann einfach nicht falsch sein. Ich hoffe, sie weiß meine Benommenheit richtig einzuordnen, denn ich fühle mich nicht in der Lage, mich ständig selbst erklären zu müssen. Schließlich ist sie an der Reihe, ihr wahres Ich zu zeigen, mir überhaupt zu offenbaren, wohin diese gefühlsduselige Reise gehen wird. Ich hoffe, wir erkennen uns klar und deutlich, wenn es im richtigen Moment passieren wird, wovon ich bis jetzt jede Nacht nur träumen durfte. Sie erscheint mir in diesem Moment auf der Parkbank so nahe, wie ich selten die richtige Dosis von Nähe und Distanz empfunden habe. Auch sie verwickelt ihr wahres Ich in schweigende Übereinkünfte, die nur ich zu deuten weiß. Insgeheim weiß sie, was sie mir mit ihrer bloßen Anwesenheit antut. Sie spielt und diese spielerische Vertrautheit lebt in mir weiter, wächst mit jedem Millimeter ihrer sanften Körperbewegung. Ein Auf und Ab, Hin und Her hält uns gefangen im Stückchen Leben für den Augenblick, doch diese Summe aller Momente übertrifft alle Sehnsüchte in meiner kleinen Welt. Ich weiß genau, dass ich kämpfen werde, zum ersten Mal in meinem Leben.



Lieben Gruß und gute Nacht,
Sternchengast
 
@carmen: Ich hab noch zwei Jahre Schule...Ich weiß nicht, ob ich das noch so lange aushalte...Aber ich hab eig auch nicht vor, ihr das zu sagen...Nur irgendwann muss es wahrscheinlich raus...naja mal gucken
Liebe Grüße
Franzy
 
jöööööööööööö eine forstezung - juhu, juhu, juhu!!!

wenn ich bloß könnte würde ich vor freude in die luft springen... aber sternchengast, dir ist schon bewusst was du angetan hast, oder? jetzt will ich wieder mmeeeehhrr und weeeiiittteerrr 🙂


@franzy: ich würde es ihr an deiner stelle nicht sagen...
 
schaut mal alle schell "zwei bei kallwass"

eine lehrerin hat mit nem schüler geschlafen und liebt ihn und wird da jetzt dann da familie bescheid sagen, will schule wechseln usw usw.. sie ist 39 (18 jahre verheiratet und eine tochter) und er ist 18 jahre alt ;-)
 
schaut mal alle schell "zwei bei kallwass"
wenn ich sowas sehe, lass ich mich total von meiner phantasie vereinnehmen und frage mich, wieso ich aufgegeben habe. sowas kann mich total aus der bahn werfen und ich mich in meinen (hoffentlich fortschreitenden) gedanken um monate zurück werfen. manchmal kommt mir dieses vergessen und damit klarkommen wie eine sisyphosarbeit vor, so undankbar! ausserdem verliere ich ständig wieder das ziel aus den augen, wenn ich mir denke, dass wir in ein paar jahren wieder kontakt haben. und genau weil ich das nicht ausschliesse, kann ich nicht abschliessen. es tut so gut, wenn man im ausland ist, es ist alles distanzierter, aber sobald ich wieder zu hause bin, habe ich das gefühl, dass die sch*** wieder von vorne losgeht. aber wem erzähl ich das.

ansonsten hoffe ich, dass es euch allen gut geht und ihr die ferien geniesst 🙂!
liebe grüsse
 
@ Lochsöckchen;o)
nein ich werde es ihr vorerst auch nicht sagen...

so ich fahre morgen in den urlaub...🙂endlich mal weg vom schnöden alltag und grauen gedaniken und rein ins spaßige vergnügen!
wünsch euch allen noch schöne restferien!!!🙂Machts guddi!

Franzy
 

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