@Gast
So war das selbstverständlich von mir nicht gemeint 😉 Dass das was du beschreibst zwar womöglich sogar zielführend wäre (mit sehr viel Glück und sehr langfristig betrachtet) ist klar, aber dass das gleichzeitig völlig krankhaft und eine völlige Fehlinvestition der eigenen Lebenszeit ist, das ist offensichtlich. Nicht, dass das hier noch jemand als ernst gemeinte Strategie versteht.
Das, was ich sagen wollte bezieht sich selbstverständlich nicht auf ein Stalkerhaftes Nähe suchen oder darauf, sein ganzes Leben auf dieses Ziel auszurichten. Denn das wäre es niemals wert und das wollte ich damit auch nicht sagen, denn es ist ja klar, dass es sich zwar immer besonders schmerzhaft und intensiv anfühlt, wenn man in einen Lehrer/in verliebt ist, weil es eben so unerreichbar erscheint, aber wie Pamir schon gesagt hat, auch diese Gefühle gehen vorbei und man wird sicherlich wen anders finden, den man genau so lieben kann.
Ich dachte ich hätte schon deutlich ausgedrückt was ich meine, aber dann breche ich es noch mal ein bisschen runter: Es kommt natürlich völlig auf die Lehrkraft an zunächst, wie groß der Altersunterschied ist, ob sie Familie hat, wie das vorherige Verhältnis war zu dem Schüler (natürlich auch die Frage ob die Lehrkraft auf Frauen/Männer steht, wenn man auf mehr hofft) An der Stelle gilt es selbst abzuwägen, ob eine realistische Chance auf Kontakt besteht. Wenn ich davon rede sich der Person freundschaftlich zu nähern, dann meine ich nicht, sich auf allen Wegen die einem einfallen in ihr Leben zu schleichen, sondern ich meine, dass man beispielsweise nach dem Abschluss fragen kann, ob es möglich ist, dass man in Kontakt bleibt, mal schreibt, sich mal trifft. Es gibt Lehrer für die ist das ein Tabu und es gibt Lehrer die bieten das von sich aus an. Natürlich muss daraus nichts werden, erst Recht keine Liebesbeziehung, aber wenn man das möchte, dann erscheint mir das doch der einzig erwachsene und vernünftige Weg.
Aber wie Pamir schon geschrieben hat, da muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Sowohl hier im Forum als auch privat kenne ich Leute bei denen es geklappt hat. Ich denke jeder muss das für sich entscheiden, aber wenn man weiß, dass man es nicht so ruhen lassen kann, dann bin ich km Zweifelsfall immer eher dafür es zu versuchen und schlimmstenfalls eben damit auf die Schnauze zu fallen, in dem man irgendwann eine Zurückweisung bekommt oder eben merkt, dass das private Interesse nicht auf Gegenseitigkeit beruht, (was meiner Meinung nach der völlig natürliche Lauf der Dinge ist) als womöglich einige Zeit lang zu Hause zu sitzen, vor sich hin zu trauern und sich zu fragen, was möglich gewesen wäre, wenn man mal was getan hätte.
Ich weiß, diese Meinung scheint hier nicht besonders populär zu sein und es trifft natürlich auch nur in manchen Fällen zu, denn auch ich sehe wenig bis gar keinen Sinn darin, sehr viel älteren verheirateten Lehrkräften hinterherzulaufen und sich ernsthaft Hoffnungen auf eine Beziehung zu machen. Auf meine Situation trifft das zum Beispiel nicht zu, was nicht heißt, dass ich meine Chancen höher einschätze 😉
Aber im Zweifelsfall bin ich immer für ausprobieren und daraus lernen.
Hoffe ich konnte besser erklären was ich meine.
viele Grüße