Naja und was die Meldefrequenz angeht... ich glaube, dass man als Schüler/Student was auch immer, eine andere Vorstellung von der Meldehäufigkeit hat, als ein Erwachsener. Ich schreibe mit meinen engsten Freunden fast jeden Tag, Erwachsene melden sich alle paar Wochen mal beieinander und denen reicht das vollkommen. Da muss ich mich auch erstmal dran gewöhnen, dass das bei meiner Lehrerin auch normal so ist und mir das nicht zu Herzen nehmen.
Du kennst weder mich noch meine Lehrerin, deshalb denke ich nicht dass du das Recht hast ,darüber zu urteilen.
Ein Urteil wäre, wenn ich eine Wertung reinbringen würde und zB sagen würde, dass das gut oder schlecht ist.
Ich antworte aber eigentlich nur auf deine eigene "allgemeingültige" bzw. verallgemeindernde Aussage, dass es wohl so sei, dass Erwachsene einfach eine andere Meldefrequenz haben als Teenager.
Ich urteile nicht, sondern sage dir als arbeitende Erwachsene mit Familie, dass auch Erwachsene sehr wohl einen Unterschied machen zwischen engen Freunden und Partnern in einer Liebesbeziehung und nur Bekannten oder wenig engen Freunden.
Wär ja auch komisch, wenn nicht, oder?
Bei seinen Lieben und engen Freunden, beim Lebenspartner oder erst recht wenn man verliebt ist, meldet man sich auch als Erwachsener öfters und freiwillig. Nicht erst auf ZUruf oder nur selten.
Du musst mich nicht überzeugen, dass sich ein Erwachsener im Schnitt vielleicht seltener meldet. Das Argument kam ja von mir selbst
🙂
Ich denke nur, dass ein halbwegs normaler Mensch, wenn jemand der einem WIRKLICH etwas bedeutet IMMER irgendwie innerhalb zwei Monaten die Zeit findet, sich zu melden (und wenn es nur ein paar Minuten sind) wenn der andere mehrere Kontaktversuche startet und offenbar beunruhigt auf Antwort wartet.
Action speaks louder than words, soll heißen:
Wenn jemand nichtmal ein paar MInuten erübrigen könnte, um mir zumindest kurz zu antworten wüsste ich, dass ich demjenigen nichts bzw. nur wenig bedeute. Mir wäre klar, dass ich in seinem Leben nur eine nette Randerscheinung wäre.
Vielleicht ist es aber ja bei dir und deiner Lehrerin etwas ganz anderes und du bist einer der wichtigen Menschen in ihrem Leben?
(Du hast Recht, im Speziellen kann und will ich das nicht "beurteilen" bzw. einschätzen)
Wenn dem aber so wäre, gäbe es vielleicht noch ein anderes Problem:
möchtest du eine Freundschaft oder Liebesbeziehung zu jemandem, der sich so wenig um die Gefühle, Ängste und Sorgen seines Gegenübers schert?
Aus deiner Meldefrequenz und deinen Nachfragen hätte sie ja mit ein bisschen Einfühlungsvermögen deine Beunruhigung ermessen können....
Trotzdem hat sie sich nicht gemeldet, um dir deine Beunruhigung zu nehmen, obwohl sie das nicht viel Zeit gekostet hätte.