Hallo nochmal! (Ich bin´s, Apple.28 ... Ich komme nur unter dem Namen nicht mehr rein, weil ich mich neulich registriert habe, aber das Passwort für meine Mail-Adresse vergessen habe. Wie blöd muss man sein!!! Jedenfalls heiße ich jetzt Strawberry, um den Früchten mal treu zu bleiben ^^)
Bei mir wird es gerade immer schlimmer. Selbst meinen Eltern ist aufgefallen, dass mit mir in letzter Zeit etwas nicht in Ordung ist. Ich grenze mich von allen ab, kann nicht mehr richtig fröhlich sein, kann nur noch an SIE denken ... selbst in Klassenarbeiten, und da ist das ja wohl mehr als ungünstig.
Ich glaube, langsam muss ich wirklich "Maßnahmen" ergreifen. Das heißt beispielsweise, die Schule zu wechseln, wenn es gar nicht anders geht. Das will ich aber eigentlich gar nicht, denn ich mag meine Schule sehr.
Ich starte jetzt also wieder einen Versuch, ihr aus dem Weg zu gehen, aber das wird nur mäßig funktionieren, denn hin und wieder läuft man sich in einer Schule eben über den Weg, das ist unvermeidlich. Außerdem haben wir ausgemacht, dass ich bald in einer ihrer Klassen meine bisher geschriebenen Bücher vorstellen soll.
Laubblatt, du hattest vor ein paar Tagen geschrieben (ich kopier das einfach mal rein, das mit dem Zitieren hab ich leider noch nicht so raus 😀):
"Nur du kannst entscheiden, ob du ihr sagen (bzw. Schreiben) willst, was du empfindest und
damit riskierst, dass sie dich vielleicht ignoriert. Was ja um einen Schlussstrich ziehen zu können vl. Garnicht so schlecht wäre."
Einen Schlussstrich zu ziehen, wäre sicherlich das Beste. Trotzdem bin ich unsicher, da ich nicht weiß, wie sie reagieren würde. Ich glaube zwar, dass sie ein viel zu guter Mensch ist, um mit dem Brief zur Schuleitung zu gehen oder so, aber naja ... Rosarote Brille und so ... ihr kennt das ja 🙂
Andererseits: Wenn sie es weiß, wird sie mich höchstwahrscheinlich ignorieren und mir aus dem Weg gehen. Und das will ich doch eigentlich auch machen ... ??? Vielleicht ist es ja das Beste, langsam damit anzufangen, die Wahrheit zu sagen. Lügen machen das Ganze doch nur noch komplizierter, oder?
Ach, Mensch, ich weiß wirkllich nicht mehr, was zu tun ist. Egal, was ich tun will, es fühlt sich falsch an. Aber es NICHT zu tun, fühlt sich auch nicht besser an ... versteht ihr, was ich meine?
Meine Gedanken sind ein einziges Wirrwarr, das ich selbst nicht mehr ganz verstehe. Das macht sich natürlich auch in meinen mündlichen und schriftlichen Noten bemerkbar.
Und schon bin ich bei meinen Überlegungen wieder am Anfang angekommen 🙁
Ich wünsche euch ein frohes Aushalten am Lehrerinnen-freien Feiertag!
Liebe Grüße,
Eure verwirrte und deprimierte Apple / Strawberry
Ich kann so gut nachvollziehen was du meinst, eigentlich wollte ich dir auch schon früher antworten. Ich stecke in etwa in der selben scheiß Situation wie du auch. Jeder Versuch sie aus deinem Kopf zu verbannen scheitert schon an der nächstbesten Kleinigkeit, die dich schon wieder an sie erinnert. Bei mir war es ähnlich, nur dass es schon ein wenig her ist, das es sich z.B. auf meine Schulische Leistung ausgewirkt hat. Mein Problem war, dass ich damals auf eine neue Schule gewechselt habe um einen Neuanfang zu machen und zu zeigen, dass ich es kann. Ich wollte endlich gut in der Schule werden, weil ich leider sehr schlechte Erfahrungen auf meiner alten Schule sammeln musste. Anfangs war ich schon begeistert von meiner jetzigen Schule und das bin ich immernoch, so hoch engagierte Lehrer habe ich noch nie gesehen und dann kam diese ganz besondere Lehrerin, bei der im am Anfang definitiv nicht erwartet hätte, dass sie einmal eine so wichtige Rolle spielt. Auf jeden Fall wollte ich eigentlich nur sagen, dass ich ebenfalls dadurch wieder schlechter in der Schule wurde, trotz aller Bemühung. Rumkritzeln auf Blöcken und jedem einzelnen Arbeitsblatt, nicht bei der Sache sein und auch zu Hause, wenn man vor den Hausaufgaben sitzt an nichts anderes denken können ist halt wirklich nicht sehr hilfreich. Wie sehr einen das alles beschäftigt ist wirklich schon ziemlich gruselig. Man glaubt gar nicht, dass es so schlimm sein kann und für andere ist es in diesem Maß auch überhaupt nicht nachvollziehbar, was die Sache auch nicht gerade einfacher macht. Meine Eltern und Freunde und alle anderen, die mich gut kannten haben mit der Zeit auch zu spüren bekommen, dass mit mir etwas nicht stimmt, ich wurde immer abweisender und wie du schon so schön sagtest, fing ich an mich komplett von der Außenwelt abzugrenzen. Ich bin komplett versunken. Das witzige an der ganzen Sache ist, dass die einzige Person, der es sofort aufgefallen ist, obwohl sie mich überhaupt nicht kannte meine herzallerliebste Lehrerin war, die mir seitdem auch durchgehend geholfen hat und mir somit noch wichtiger geworden ist. Das ist so das Klischee von wegen, dass man diese Person so unglaublich doll braucht, sie einen aber auch komplett zerstört. Mit der Zeit hat es mich ja dann komplett umgehauen, aber nicht nur ihretwegen, sondern aus mehreren Gründen.
Inzwischen ist sie auch nicht mehr meine Lehrerin und das macht mich einerseits so traurig und bringt mich dazu wirklich auf manche Personen sehr eifersüchtig zu sein, aber andererseits ist es auch irgendwie gut. Als ich so lange Zeit weg war habe ich ein Mädchen kennen und lieben gelernt (dachte ich zumindest), das ist jetzt auch schon wieder vorbei, weil ich mir, mal wieder, im Weg stand.. -.-'
Ob es jetzt damit etwas zutun hat, dass ich SIE wieder gesehen habe und damit komplett aus meinem Gefühls-Konzept rausgeworfen wurde kann ich nicht sagen, aber verwirren tut mich das Ganze immernoch sehr. Immer wenn ich es schaffe ein paar Tage nicht an SIE zu denken, haut es mich dann plötzlich wieder um. Mit dem Gedanken es ihr zu sagen habe ich eigentlich nie gespielt, da ist meine Angst zu groß. Allerdings wäre dieser damit geschaffene Abstand und die eventuelle Ignoranz vielleicht ganz praktisch um Klarheit in die Sache zu bringen, aber somit einen der wichtigsten Menschen und die manchmal doch ganz schöne Hoffnung zu verlieren würde ich nicht verkraften, denke ich. Oh Gott..tut mir schrecklich leid, dass ich so angekommen bin und so viel von mir eingebracht habe, das war nicht der Plan und das hilft dir sicherlich Null weiter. Was ich nämlich eigentlich nur sagen wollte war, dass ich dich sehr gut verstehe und ein Schulwechsel für mich auch echt sehr traurig wäre und ich das nicht will. Sie aber ständig zu sehen und dieses hin und her macht mich natürlich auch total fertig. Ich wünsche mir zur Zeit nichts mehr als sie als Person bei mir zu haben, also als eine Freundin, nicht mehr aber halt auch nicht unbedingt weniger, aber das ist denke ich nur in meinem Interesse, da ich für sie ihre ehemalige Schülerin bin, egal was wir zusammen durchgemacht haben. Oder besser gesagt, sie mit mir
😀
Und da sieh mal einer an, ich bin genau wie du wieder am selben Punkt angekommen.
Das macht einen doch echt krank.
Trotz alledem muss ich sagen, es hat sich deutlich gebessert gehabt in der Hinsicht sie zu lieben und auf Liebe zu hoffen, aber inzwischen ist die Sehnsucht nach ihr eigentlich wieder genauso stark, nur auf einer anderen Ebene würde ich sagen.
Tut mir wahnsinnig leid für diesen langen und nicht hilfreichen Text.
Ich bin jetzt gerade dabei mich zu bemühen wieder besser zu werden und das hat schon ganz gut geklappt, also ist es eigentlich doch eher positiv sie nicht mehr so oft zu sehen. Die Betonung liegt auf EIGENTLICH. Denn diese Meinung von mir ändert sich auch ständig. Es ist verdammt erschreckend zu sehen wie abhängig man geworden ist.
Und wie sehr man sich kaputt macht.
Ach und noch zu deinem Satz: Lügen machen das Ganze doch nur noch komplizierter, oder?
Ich denke es ist nicht direktes lügen, sondern eher verschweigen und somit natürlich auch inneres bluten..., aber das ist ja nicht so wichtig. Lügen wäre es meines Erachtens erst, wenn sie dich fragen würde, ob du Gefühle für sie hast und du mit einem klaren nein antworten würdest.
Ganz liebe Grüße,
little_mokey ♥
Und nochmal ein ganz großes SORRY..