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Anythingbutme
Gast
Hi an alle,
da in das Thema hier ja wirklich viele reinschreiben, was sie so erlebt haben und sich miteinander austauschen, und ich auch schon etliche Beiträge gelesen habe, möchte ich gerne auch mal was über mich erzählen.
Also, ich bin 17 Jahre alt und weiblich. Drei Jahre lang habe ich eine wundervolle Schule besucht, ich habe dort echt nette Menschen kennengelernt und auch meine schulischen Leistungen waren eigentlich immer gut. Ich würde sagen, das Klima an dieser Schule war einfach super.
Und ja, auch ich bin anscheinend "lehrerinnensexuell", wie es jemand hier mal treffend ausgedrückt hat 😉 Drei Jahre lang begleitete uns diese einfach fantastische Lehrerin, die uns gleich in mehreren Fächern unterrichtete. Von der ersten Sekunde an wusste ich, dass sie etwas ganz Besonderes ist. Was andere Menschen betrifft, würde ich schon sagen, dass ich sie recht gut einschätzen kann und bei ihr hatte ich einfach von Anfang an ein ganz besonderes Gefühl. Anfangs war ich so nervös, dass ich in ihrem Unterricht kein Wort rausbrachte *grins* Das hat sich dann aber recht schnell geändert.
Dass ich auf Frauen stehe, wusste ich eigentlich schon länger, war damals aber noch sehr jung und hatte eigentlich andere Dinge im Kopf. Ich habe damals auch nur für Promifrauen geschwärmt, was ich jetzt eigentlich nicht mehr tue. Erst mit 14 dann, als ich sie bekam, wusste ich ganz genau, dass ich wirklich lesbisch bin und habe mich dann auch vor meinen Freunden "geoutet". Sie nahmen es recht locker auf, auch als ich ihnen erzählte, wie viel mir diese Lehrerin bedeutet. Ja, tatsächlich habe ich sie sogar mit meiner Verliebtheit und dem ständigen Schwärmen angesteckt. Drei Jahre lang liefen wir dieser Lehrerin in den Pausen immer her, schickten ihr Mails, stellten ihr Fragen über ihr Leben und fanden so eine Menge über sie raus.
Aber erst in diesem letzten Schuljahr wurde es so richtig intensiv. Ich habe mit ihr schon viel über mein Leben gesprochen, sie weiß sehr viel über mich und ich weiß auch, dass sie mich sehr nett und sympathisch findet, wenn auch nicht mehr als das. Wir fingen dann an, uns gegenseitig Bücher zu leihen und über DVDs zu reden ("The L Word", falls ihr die Serie kennt^^). Wir haben sehr ähnliche Interessen, glaube ich - haben auch schon dieselben Bücher gelesen und zu vielen Themen eine ähnliche Einstellung - und es machte mir einfach unglaublich Spaß, mich mit ihr zu unterhalten. Jeden Morgen standen eine gute Freundin und ich shcließlich sogar schon um fünf Uhr morgens auf, um frühzeitig in der Schule zu sein, wenn noch niemand sonst da ist und wir ungestört miteinander reden können.
Sie hat insgesamt wirklich sehr viel Zeit mit meinen Friends und mir verbracht, auch deshalb, weil wir sie immer fragten, ob sie nicht bei uns sein wolle und sie ständig zu uns riefen, was ihr aber Gott sei Dank nie was ausmachte.
Da ich im Herbst an eine neue schule komme, ebenso wie meine Freunde, machten wir ihr auch ein total cooles Abschiedsgeschenk, worüber sie sich sehr freute. Und wir haben ihr bereits gesagt (eine sehr, sehr enge Freundin und ich), dass wir sie auf jeden FAll besuchen kommen werden und ja, wir sind in Kontakt geblieben 😉 Zwar treffen wir uns nicht, aber heutzutage gibt es ja Gott sei Dank auch moderne Möglichkeiten der Kommunikation 🙂 Und ich freue mich schon sehr darauf, sie in wenigen Wochen auch wiedersehen zu können.
IN diesen drei Jahren war ich mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt. Redete dauernd nur von ihr (mache das eigentlich immer noch). Ich kann nur sagen, dass ich unglaublich froh bin, sie kennengelernt zu haben. Ich halte sie einfach für eine tolle, ganz spezielle Person und bin sehr froh, dass ich sie nicht verlieren werde.
So, das ist also meine Geschichte 🙂
Ganz liebe Grüße
Anythingbutme
da in das Thema hier ja wirklich viele reinschreiben, was sie so erlebt haben und sich miteinander austauschen, und ich auch schon etliche Beiträge gelesen habe, möchte ich gerne auch mal was über mich erzählen.
Also, ich bin 17 Jahre alt und weiblich. Drei Jahre lang habe ich eine wundervolle Schule besucht, ich habe dort echt nette Menschen kennengelernt und auch meine schulischen Leistungen waren eigentlich immer gut. Ich würde sagen, das Klima an dieser Schule war einfach super.
Und ja, auch ich bin anscheinend "lehrerinnensexuell", wie es jemand hier mal treffend ausgedrückt hat 😉 Drei Jahre lang begleitete uns diese einfach fantastische Lehrerin, die uns gleich in mehreren Fächern unterrichtete. Von der ersten Sekunde an wusste ich, dass sie etwas ganz Besonderes ist. Was andere Menschen betrifft, würde ich schon sagen, dass ich sie recht gut einschätzen kann und bei ihr hatte ich einfach von Anfang an ein ganz besonderes Gefühl. Anfangs war ich so nervös, dass ich in ihrem Unterricht kein Wort rausbrachte *grins* Das hat sich dann aber recht schnell geändert.
Dass ich auf Frauen stehe, wusste ich eigentlich schon länger, war damals aber noch sehr jung und hatte eigentlich andere Dinge im Kopf. Ich habe damals auch nur für Promifrauen geschwärmt, was ich jetzt eigentlich nicht mehr tue. Erst mit 14 dann, als ich sie bekam, wusste ich ganz genau, dass ich wirklich lesbisch bin und habe mich dann auch vor meinen Freunden "geoutet". Sie nahmen es recht locker auf, auch als ich ihnen erzählte, wie viel mir diese Lehrerin bedeutet. Ja, tatsächlich habe ich sie sogar mit meiner Verliebtheit und dem ständigen Schwärmen angesteckt. Drei Jahre lang liefen wir dieser Lehrerin in den Pausen immer her, schickten ihr Mails, stellten ihr Fragen über ihr Leben und fanden so eine Menge über sie raus.
Aber erst in diesem letzten Schuljahr wurde es so richtig intensiv. Ich habe mit ihr schon viel über mein Leben gesprochen, sie weiß sehr viel über mich und ich weiß auch, dass sie mich sehr nett und sympathisch findet, wenn auch nicht mehr als das. Wir fingen dann an, uns gegenseitig Bücher zu leihen und über DVDs zu reden ("The L Word", falls ihr die Serie kennt^^). Wir haben sehr ähnliche Interessen, glaube ich - haben auch schon dieselben Bücher gelesen und zu vielen Themen eine ähnliche Einstellung - und es machte mir einfach unglaublich Spaß, mich mit ihr zu unterhalten. Jeden Morgen standen eine gute Freundin und ich shcließlich sogar schon um fünf Uhr morgens auf, um frühzeitig in der Schule zu sein, wenn noch niemand sonst da ist und wir ungestört miteinander reden können.
Sie hat insgesamt wirklich sehr viel Zeit mit meinen Friends und mir verbracht, auch deshalb, weil wir sie immer fragten, ob sie nicht bei uns sein wolle und sie ständig zu uns riefen, was ihr aber Gott sei Dank nie was ausmachte.
Da ich im Herbst an eine neue schule komme, ebenso wie meine Freunde, machten wir ihr auch ein total cooles Abschiedsgeschenk, worüber sie sich sehr freute. Und wir haben ihr bereits gesagt (eine sehr, sehr enge Freundin und ich), dass wir sie auf jeden FAll besuchen kommen werden und ja, wir sind in Kontakt geblieben 😉 Zwar treffen wir uns nicht, aber heutzutage gibt es ja Gott sei Dank auch moderne Möglichkeiten der Kommunikation 🙂 Und ich freue mich schon sehr darauf, sie in wenigen Wochen auch wiedersehen zu können.
IN diesen drei Jahren war ich mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt. Redete dauernd nur von ihr (mache das eigentlich immer noch). Ich kann nur sagen, dass ich unglaublich froh bin, sie kennengelernt zu haben. Ich halte sie einfach für eine tolle, ganz spezielle Person und bin sehr froh, dass ich sie nicht verlieren werde.
So, das ist also meine Geschichte 🙂
Ganz liebe Grüße
Anythingbutme