Hallo, ich melde mich dann auch mal wieder.
Ich war die Ferien über in Barcelona und kam leider jetzt erst dazu, die ganzen neuen Beiträge zu lesen.
Ich möchte hier einmal noch etwas, zum einen zur "Vorbildfrage" und zu der neuen Wortschöpfung "lehrerinnensexuell" die hier in letzter Zeit entstanden ist, beitragen.
Also erstens finde ich gibt es allgemein 2 Arten von diesem verliebt sein. (Womit ich nicht sagen möchte, dass das eine nicht in das andere übergehen kann) Die eine ist das, nun sagen wir "normale" (aber was ist schon normal 😱 )verlieben. Und ich meine mich hier einordnen zu können. Halt so, wie ich auch einmal auf ein Mädchen stand, das "nur" 3 Jahre älter ist, als ich. Das hat meist auch einen ziemlich sexuellen Aspekt (der vlt sogar im Vordergrund steht). Und ja, entweder man ist sich halt einfach ähnlich 🙂rolleyes: ) oder man ist es nicht und kann sich ergänzen.
Oder eben zweitens dieses "sie ist so umheimlich toll, ich will auch so sein". Auch das habe ich schon erlebt. An mir selbst. Und oh ja, ich kenne auch das mit den Klamotten, Haaren, Schmuck usw 😱 Aber nicht bei ihr.
Wir sind und halt einfach ähnlich. 😀 Klingt doof, ist aber so. Je besser ich sie kennen lerne, desto mehr entdecke ich von mir an/in ihr. An Eigenschaften, Vorlieben, Erfahrungen, Verhaltensweisen und ja, auch Aussehen. Aber nicht in dieser "nachgemachten" Art, sondern eher so wie bei Schwestern (so hat uns sogar mal jemand bezeichnet 😀 ).
Ich finde es sehr kritisch, ihr alles nachzumachen. Zum einen, da sie dies schnell bemerken wird und zum anderen, da man so seine eigene Persönlichkeit untergräbt. In diesem Falle spielt für mich auch der oft erwähnte "Mutterkomplex" teilweise (!) eine Rolle. Denn, was ist eine Mutter für die meisten Mädchen? Richtig. Ein oder sogar DAS Vorbild.
Na ja, aber ich will das nicht verallgemeinern, wie gesagt. (;
Und jetzt möchte ich noch eben zu, ehm, "lehrerinnensexuell" kommen. Ist ja ein sehr amüsantes Wort, was den Zustand vieler von uns gut zu beschreiben scheint. Aber ich finde, man sollte darüber hinweg kommen. Naturlich ist gegen eine Beziehung mit Altersunterschied an sich nichts zu sagen, aber wenn man die Angebetete👎 nie bekommt, zieht das auf Dauer sehr herunter. Ich war/bin zwar auch so, allerdings kann ich mich (wie oben erwähnt) auch für (fast) gleichaltrige "begeistern". Außerdem ist der Altersunterschied zwischen mir und IHR auch nicht sooo riesig. Ich würde mich selbst schlichtweg als bisexuell beschreiben.
Also, um's kurz zu fassen bin ich eigentlich nicht besonders begeistert von dem Wort, denn es scheint diesen "Status" als normal/gut zu beschreiben und das ist er definitiv nicht, er macht kaputt. Aber solange man darüber hinweg kommt ist alles gut. 🙂