Irgendwie ist es schon sehr seltsam, welche Gräben aufgerissen und welche Intentionen der Mutter hier unterstellt werden, ohne dass dazu auch nur ein Funken an Hintergrundinformation vorhanden wäre. Sollte man nicht etwas trennen, zwischen dem eigenen Fühlen und Denken und den im Thread vom TE zur Verfügung gestellten Informationen?
Welchen Sinn haben diese aggressiven Statements? Wie sollen sie zu einem Klärungsprozess etwas Hilfreiches beitragen, wenn sie nur die Stimmung aufheizen und der Frontenbildung dienen?
Das frage ich mich seit Erstellen dieses Threads auch. Es gibt keine direkten und genauen Informationen. Wie sind die Familienverhältnisse, warum war es bei der Schwester anders ... Wieviel Gehalt bezieht der Gast-Thread-Ersteller überhaupt? Man kann doch nicht einfach einschätzen, ja klar, 400 Euro sind entschieden zuviel ... zu welchem Verhältnis denn? Habe ich in der Suppe 2 Haare, dann sind die definitiv zuviel, aufm Kopf sind 2 Haare eher nix ... Allein eine Unverschämtheit der Mutter an der Summe festzumachen, ist sehr kurz gedacht. Wenn viele andere Eltern auf Zuschuss ihrer verdienenden Kinder verzichten, dann ist es so, ist nur kein Maßstab für jeden.
Wie es in anderen Familien läuft, ist doch kein Maßstab, es gibt zig Gründe, warum Eltern so handeln, erfahrungsgemäß fühlen sich die meisten der Kinder "ungerecht" behandelt ... Auch kann ich eine Gleichbehandlung von Kindern so nicht direkt mittragen, denn welche Umstände herrschten denn in der Familie, als die Schwester da war, hat sie studiert, oder was hatte sie denn überhaupt für ein Einkommen?
Oder stimulieren Sie einfach nur das "Lustzentrum" für Zank und Streit, vor allem, wenn man dabei mitlesen und sich auf die Schenkel klatschen kann?
Die meisten Antworten klingen leider so ...
Ist das das Motto einer Familie und der Leitsatz für ein Miteinander? Haben wir nicht schon genug gegeneinander zu kämpfen und MUSS es in einer Familie auch so laufen? Wenn ich schon innerhalb meiner Familie die Hoffnung und die Zuversicht aufgegeben habe, was wird dann aus uns Egoisten und beziehungsunfähigen Eigenbrötlern, die kein Verstehen und Verzeihen mehr kennen wollen oder können? Wir erschaffen und verändern unsere Welt mit unseren Gedanken. Und wohin führen diese hier geäußerten Gedanken uns? Wie viel zu "kurz" gedacht ist das?