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Verbeamtung bei gesundheitlichen Einschränkungen

Rene85

Aktives Mitglied
Hi Leute,

da im Thread von Panthi bereits über Verbeamtung bei Psychotherapie und orthopädischer Probleme gesprochen wurde, möchte ich die Diskussion mal verlagern und einen eigenen Beitrag eröffnen.

Es ist selbstverständlich nicht so, dass man wegen o.g. Probleme automatisch abgelehnt wird. NRW ist beispielsweise sehr großzügig. Außerdem werden da auch HIV- Infizierte verbeamtet. Bei Schwerbehinderung sind die Regelungen in allen Bundesländern recht großzügig.

Deshalb versteh ich solche Aussagen nicht, wie, dass man mit paar Wehwehchen aufpassen muss..vielleicht können wir hier weiter drüber diskutieren.
 
Ich denke auch nicht, dass ich wegen mein bisschen Knieproblemen, die sich mal alle paar Monate bemerkbar machen, direkt Probleme hätte. Es ist ja auch bei mir nicht so, dass die chronisch sind und ich mich mit sonst wie viel Medis zuschütten müsste bspw.
 
Wichtig ist der Zusammenhang der möglichen Einschränkungen und des späteren Berufsfeldes. Bei Lehrern oder Finanzbeamten werden andere Maßstäbe angesetzt als bei Polizeibeamten oder sonstiges Mitarbeitern, die beispielsweise im Außendienst tätig sind etc.

Ich bin kein Fachmann, aber ein paar Wehwehchen sind normalerweise kein Hindernis. Dann gäbe es kaum noch Beamte im Land. Problematisch wird es immer nur bei schwerwiegenden (=kostenintensiven) Dingen. Bestimmte Formen von Diabetes, ausufernder BMI, komplizierte Knie- oder Gelenkprobleme können eine Verbeamtung verhindern. Aber das entscheidet natürlich der ärztliche Dienst, wogegen Einspruch eingelegt werden kann. Die Möglichkeit sich von diversen Fachärzten die Tauglichkeit bescheinigen zu lassen besteht natürlich auch.
 
Bei der Verbeamtung auf Lebenszeit ist die gesundheitliche Eignung ein wichtiges Kriterium und letztlich ist es entscheidend, ob derjenige bis zur Pension dienstfähig bleibt.
 
Wichtig ist der Zusammenhang der möglichen Einschränkungen und des späteren Berufsfeldes. Bei Lehrern oder Finanzbeamten werden andere Maßstäbe angesetzt als bei Polizeibeamten oder sonstiges Mitarbeitern, die beispielsweise im Außendienst tätig sind etc.

Ich bin kein Fachmann, aber ein paar Wehwehchen sind normalerweise kein Hindernis. Dann gäbe es kaum noch Beamte im Land. Problematisch wird es immer nur bei schwerwiegenden (=kostenintensiven) Dingen. Bestimmte Formen von Diabetes, ausufernder BMI, komplizierte Knie- oder Gelenkprobleme können eine Verbeamtung verhindern. Aber das entscheidet natürlich der ärztliche Dienst, wogegen Einspruch eingelegt werden kann. Die Möglichkeit sich von diversen Fachärzten die Tauglichkeit bescheinigen zu lassen besteht natürlich auch.

Das ist ein guter Tipp, werter Paulemaule. 🙂 :blume:
 
Ich kann dazu nur beitragen, was ich erstens bei von verbeamteten juristischen Freunden mitbekomme (oder denen, die es eben versuchen), oder solchen Fällen, die ich als Jurist lese, weil jemand Widerspruch einlegt. Und danach empfinde ich es als nicht mehr so simpel, durch die Gesundheitsprüfung zu kommen. Mich irritiert es, dass angeblich NRW nur nach der aktuellen Behandlung fragt.

Nachdem was ich mitbekomme, muss man ähnlich wie bei privaten Krankenversicherungen auch die Auskunft über vergangene Behandlungen geben. Und eine Psychotherarpie ist in sehr vielen Fällen das absolute KO-Kritierium, sofern man nicht absolut sicher nachweisen kann, dass in Zukunft absolut keine Beeinträchtigungen mehr zu befürchten sind. Gerade bei Lehrern, die heute immer häufiger unter Burn-Out leiden, dürfte da eine lange Therapie, um Probleme wie bei Panthi aufzuarbeiten, häufig das Ende bedeuten. Ist jedenfalls meine Erfahrung....Probleme machen psychische Behandlungen dann nicht, wenn es z.B. um die einmalige Verhandlung eines traumatischen Ereignisses geht, wie bspw. einem Todesfall. Nicht umsonst bieten übrigens immer mehr Unis psychische Beratungen für Studenten an, weil viele STudenten aus Angst vor einem Eintrag in ihrer Krankenakte sich nicht mehr in offizielle Behandlung begeben wollen...
 
Ich denke auch nicht, dass ich wegen mein bisschen Knieproblemen, die sich mal alle paar Monate bemerkbar machen, direkt Probleme hätte. Es ist ja auch bei mir nicht so, dass die chronisch sind und ich mich mit sonst wie viel Medis zuschütten müsste bspw.

Wir werden hier im Forum wohl kaum herausfinden, wo die Grenzen dessen liegen, was noch bei Verbeamtung akzeptiert wird und was nicht.

Nachdenkliche Grüsse!
Landkaffee
 
Wir werden hier im Forum wohl kaum herausfinden, wo die Grenzen dessen liegen, was noch bei Verbeamtung akzeptiert wird und was nicht.

Letzten Endes wird es der Amtsarzt und/oder ein Gericht entscheiden.

Mich störte nur die lapidare Einstellung von Panthi, dass eben nur entscheidend ist, ob sie zum Zeitpunkt der Verbeamtung noch in ärztlicher Behandlung ist oder nicht.

Und wenn man über die letzten Jahre Panthis zahlreiche Threads verfolgt hat, dann stellt man eben fest, dass sie immer wieder Beschwerden hat. Knie, Wirbelsäule, Verspannungen usw., auch klagt, nicht lange sitzen zu können bzw. vom auf den Schreibtisch/Handy gucken Verspannungen zu bekommen. Und gleichzeitig psychische Probleme hat. Und ja anscheinend auch immer wieder laut Threads Krankengymnastik verordnet bekommt. Das sind sch...voraussetzungen für einen Job als Lehrer, der ja eben nun mal viel sitzt und Stress hat Wenn das sich fein säuberlich in den Akten dokumentiert findet, zusammen mit der Therapie, KANN ein Amtsarzt zu einer negativen Gesundheitsprognose kommen, auch wenn sie sich im Zeitpunkt der Verbeamtung gerade top fit fühlt. Natürlich KANN sie auch übernommen werden, wenn sie denn mit ihrer Fächerkombi eine Planstelle findet. Schwierig genug. Ich will absolut keine Prognose aufstellen, ich wollte sie nur von ihrer in meinen Augen sehr rosaroten Vorstellung etwas abbringen....Ich drücke ihr natürlich trotzdem die Daumen.
 
Ich habe weder mit Stehen, noch mit Sitzen Probleme. Das war halt mal nur mal zeitweise so.
Wenn ich mit beidem solche Probleme hätte, dann dürfte ich weder meine 8h Schicht im Nachhilfeinstitut durchstehen, noch so und so viel Stunden pro Tag lernen.
Ich gehe ja zum Sport bzw. tue genug Sachen, um nichts weiter zu merken. So wie es mir ja in diesen zahlreichen Threads angeraten worden ist. 🙄

Psychisch geht es mir gut. Ich bräuchte die Sitzungen beim Therapeuten nicht mehr. Gehe da nur noch hin, weil ich eh noch Sitzungen übrig habe bis zur 50.

Das, was irgendwer gemeint hat, sprich mich als tauglich bescheinigen zu lassen, sollte kein Problem darstellen. Meine Ärzte sagen mir ja sogar aktuell alle, dass ich nichts Bahnbrechendes habe, dass die da ein Problem sehen.

Und ich kann nun mal auch nix dafür, dass ich mal ne beidseitige Schleimbeutelentzündung hatte oder dass eben 2 Fehlstellungen am Körper vorhanden sind - wenn es danach ginge, dürfte ja gar keiner mehr verbeamtet werden. Wie viele Leute haben Skoliose???

Wegen Verspannung würde aber auch keiner sagen, dass man da nicht verbeamtet. Ist doch lächerlich.
 

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