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Vater lehnt Tochter ab

  • Starter*in Starter*in Unglücklich
  • Datum Start Datum Start
Du lehnst das arme Kind doch auch ab. Du bereust, das Mädchen überhaupt bekommen zu haben, weil der Vater es nicht möchte. Du bist in Deiner Eitelkeit gekränkt, weil der Vater speziell mit Dir kein Kind will und suhlst Dich deswegen in Selbstmitleid.
Oder wieso lehnt er sie so absolut ab?
Er wird die Beziehung zur Mutter ablehnen.....aber so etwas passiert im Leben.
Das Kind kann nichts dafür....lasse es nicht darunter leiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe TE,

fühl dich zunächst umarmt. Deine Situation ist nicht einfach und ja, du hast das Recht wütend, traurig etc zu sein. Auf der anderen Seite hast du auch die Verantwortung gegenüber deinem Kind und aufgrund dieser Verantwortung stehst du in der Pflicht nicht im Selbstmitleidmodus zu bleiben. Es gibt da draußen Frauen, die das auch ohne Partner wuppen. Meine Mutter ist eine davon. Auch wenn es sich (noch) nicht danach fühlst, auch du hast die Kraft dies zu schaffen.

Zunächst suche dir therapeutische Hilfe. Leider dauert es lange, aber manchmal geschieht es schneller als man denkt. Parallel Gruppen für Alleinstehende suchen, wo man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. So erfährt man auch Peer-Unterstützung und fühlt sich gestärkt. Familienberatungen etc sind auch eine gute Adresse, wenn man erstmal Überblick über gute Angebote zu diesem Thema finden will.

Was den Erzeuger betrifft (den Titel "Vater" muss man sich verdienen, da gehört mehr Samenerguss meiner Meinung nach) würde ich ihn an seine finanzielle Verantwortung erinnern. Er will sich nicht kümmern? Sein Pech, wir sind nicht bei Wünsch dir was. Das Minimum wird er leisten müssen, nämlich seine Tochter finanziell unterstützen. Er war bei der Zeugung aktiv dabei und wird diesen Part (notfalls mit Hilfe des Familiengerichts) leisten müssen! Gehe zum Jugendamt und bennen ihn als Vater (falls noch nicht geschehen). Sämtliche Vorschuss darf er dann rückwirkend bezahlen. Dir noch alles Gute!
 
Also als erstes würde ich ihn finanziell ausbluten lassen und jedem erzählen, dass er der Vater ist und das Kind ablehnt. Dann musst du dich aufraffen, Kraft daraus ziehen und für dein Kind da sein. Das ist deine Tochter, die dich liebt und ein schönes Leben verdient hat! Irgendwann wirst du bestimmt wieder einen Partner finden, aber jetzt ist sie dran.
 
Ich habe eher den Eindruck, dass es der TE weniger um die Tochter geht, sondern um ihre eigene Traurigkeit darüber, dass sie keine Bilderbuchfamilie hat.
Ja, natürlich. Und das kann man auch klar benennen.

Trotzdem ist sie nicht Schuld daran, dass er so ein A******* ist. Ge**** hat nicht sie allein und nicht sie allein íst für die Konsequenzen verantwortlich. Und schon gar nicht hat sie sich "besamen lassen". Das (!) ist menschenverachtend.
 
Hallo!
Der Vater meiner Tochter leugnet sie (niemand in seinem Umfeld weiß von ihr) und interessiert sich nicht für sie. Er will sie weder besuchen noch jemals ein Vater für sie sein und hofft darauf dass ich einen Partner finde der die Vaterrolle übernimmt. Meine Tochter wird 2. Ich bin so traurig darüber, mir ist das auch völlig egal dass meine Tochter einen Stiefvater bekommen könnte. Ich lerne jemanden kennen aber bin ständig traurig darüber dass sich der Kindsvater nicht kümmert. Mich kann da überhaupt nichts aufmuntern. Ich finde das einfach nur schrecklich. Vor allem da der Kindsvater mein Kind nicht will und sich vorstellen kann mit seiner neuen Freundin eins zu bekommen um das er sich kümmert. Ich wäre dann am Boden zerstört. Ich bin so traurig darüber dass ich es teilweise bereue überhaupt ein Kind bekommen zu haben. Ich habe das Gefühl meine Tochter dürfte gar nicht existieren und fühle mich nicht liebenswert weil der KV uns leugnet. Als ich noch kein Kind hatte ging es mir besser, ich bin total verletzt. Und habe Schwierigkeiten jemanden kennenzulernen und finde es schrecklich dass ich nun eine Patchwork Familie haben oder allein mit meiner Tochter bleiben muss. Ich bin extrem unglücklich damit. Was soll ich nun machen?
Du hast Dir den Falschen als Kindsvater ausgesucht, mit allem was Du Dir dabei für Dich selber erhofft hast - Ehe, trautes Familienleben, ein guter Versorger und so weiter, und jetzt merkst Du, daß das alles nur Wunschträume Deinerseits waren und nichts davon wahr werden wird, und Du fühlst Dich verletzt.
Und irgendwie habe ich das Gefühl, Du hattest vorher schon Warnsignale, daß er nicht so ist wie Du Dir das vorstellst, hast sie aber alle ignoriert bis Du auf dem harten Boden der Realität gelandet bist.
Kann alles passieren und ist sicher schmerzhaft, aber was machst Du jetzt?

Klar, öffentlich werden. Vaterschaftsklage, daß er sich Unterhaltszahlungen nicht entziehen kann.

Seiner neuen Freundin Bescheid sagen, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß es bei ihr auch nicht anders laufen soll als bei Dir, sobald sie geschwängert ist, wird sie uninteressant, und er sucht sich die nächste.
Wenn sie Bescheid weiß, daß er mit Dir ein Kind hat und wie er Euch zwei im Stich ließ, kann sie sich selber überlegen, ob und wie sie darauf reagieren will. Ob sie das Risiko in Kauf nehmen will, in ein paar Jahren die nächste Sitzengelassene zu sein, mit oder ohne eigenem Sprößling.

Und ruhig auch mal in seinem sonstigen Umfeld eine Runde drehen und die Tochter öffentlich präsentieren. Und nicht verschweigen, daß er das Kind verleugnet hat und von Dir auch nichts mehr wissen will.
 
Es geht um den Mechanismus.
Können wir wieder zum Thema zurückkehren?
Liebe TE, bedroht dich der Kindsvater in irgendeiner Weise?
 
Es gibt genug Männer die große Liebe schwören und dann mit Geburt des Kindes weg sind. Sowas lässt sich nicht immer vorhersagen, jedenfalls nicht wenn man es nicht schon bei sich oder anderen genau so erlebt hat.

Und dann lässt sich selbst die Tatsache der Vaterschaft nicht ohne weiteres beweisen. Wenn der Vater das nicht freiwillig erklärt, bleibt nur die Klage beim Familiengericht auf Vaterschaftsfeststellung. Das ist alles nicht so einfach wie es erscheint.
Es geht doch hier gar nicht darum, dass er die Vaterschaft anzweifelt. Er will sich nicht kümmern. Das ist alles. Ich gehe davon aus das er niemals ein Kind mit ihr wollte.
 

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