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Unverbindlichkeit in Freundschaften, Einsamkeit,

Blockieren ist auch nicht schlecht. Für nervige Nachrichten ist mir meine Lebenszeit zu schade.
 
Freundschaft ist was anderes als Bekanntschaft. Wenn natürlich noch romantische Gefühle dazu kommen, ist so ein ghosting noch unangenehmer.
 
Die probieren es halt immer wieder, auch wenn man sagt , man hätte auf absehbare Zeit keine Zeit und Interesse daran.

Klingt für mich so als wärst du nicht klar genug in deinen Worten, wenn du drumherum reden musst, dass du auf absehbare Zeit keine Zeit hättest.
"Sorry, aber ich finde zwischen uns passt es nicht. Daher möchte ich den Kontakt an dieser Stelle beenden. Usw" hat bislang jeder verstanden.
Und wenn jemand dann doch fragte ob man es nicht doch weiter versuchen könne, nach einem weiteren "Nein usw." Wurde das dann doch verstanden.
 
Ehrlich gesagt ist bei den 3 Beispielen nichts super konkret mit Termin "Mal ein Bier trinken?" "Ja" ist keine Terminabsprache, sondern total lose.

Und wenn sich Bekannte eine Woche nicht mehr melden, sich dann Sorgen zu machen, ist vollkommen übertrieben und in meinen Augen schon hysterisch.
 
Guten Abend liebe Leute,

ich habe ein ähnliches Thema schon gepostet, aber dieses ist konkreter..

Wie geht ihr mit folgenden Situationen um? Wenn folgende Situationen fast zeitgleich auftreten, finde ich es "schwer" auszuhalten und ich zweifle an mir selbst..


1.
Ich war gestern mit meinen Nachbarn verabredet. Wir haben viel in Whatsapp geschrieben.. Da habe ich mal vorgeschlagen, das wir mal ein Bierchen zusammen trinken.
Ich habe ihm gestern noch gefragt, ob es noch steht, er sagt "ja".

Abends reagiert er dann nicht. Keine Absage, keine Antwort. Nichts. Ich fand das sehr unhöflich.
Seid gestern hat er nicht mal in WhatsApp geschrieben. Sprich er hat mich noch absage sitzen lassen.

2.
Gestern hat mich ein anderer Bekannter angerufen. Als ich ihn angeschrieben und zurück gerufen habe, hat er gesagt, seine Freunde hätten sein Handy geklaut und mich angerufen. naja.
Ich habe ihm dann per Whatsapp gefragt, was er gestern noch so macht. (Weil ich ja zuhause rumsaß). Keine Antwort. Bis heute.

Heute habe ich noch geschrieben, "Hey WhatsApp ist nicht so sein Ding? Wie geht es dir?".

Ich wollte nicht so needy (bedürftig) rüberkommen. er hat seid gestern nicht meine Whatsapp Nachrichten gelesen.
In der Vergangenheit haben wir freundschaftliche Dinge unternommen. (Kneipenbesuch, Badestrand).
In den letzten Monaten hat er schneller zurückgeschrieben und wollte mit mir auch was unternehmen.
Deshalb habe ich gedacht, wir wären schon locker befreundet und das wir uns freundschaftlich mögen. Aber jetzt schreibt er nicht zurück und liest nicht meine Nachrichten.
Aua.

So geht es weiter...

3. Heute Mittag habe ich eine Bekannte geschrieben, ob wir was machen. Sie schreibt, wir schauen mal. Später als ich sie noch einmal frage, schreibt sie, sie habe schon was vor.
Aua.

Wirke ich zu 'needy'? Ich habe gedacht, ich hätte "viele" Freude und Bekannte. Es geht hier nicht um romantische Beziehungen. Sondern um klassische Freundschaften und Bekannte. Kann man dann trotzdem needy wirken?

Ich möchte einfach.. verlässliche Freude und Bekannte haben. Auch als Freundin gemocht werden.
Aber irgendwie..
ich zweifele dann an mir selbst und denke. naja. ich wäre sozial inkompetent.
Ist es diese Gesellschaft?
Normalerweise würde ich so etwas nur verstehen, wenn die drei untereinander Kontakt gehabt hätten. Einer streut den anderen gegenüber ein Gerücht etc.

Ich kann Dir nur versichern, dass es auch noch zuverlässige Menschen gibt, die verantwortungsvoll mit ihren Mitmenschen und erst recht Freunden umgehen. Und das jahrelang. Aber gute Freunde finden ist durchaus schwer.

Es liegt vielleicht daran, dass in unserer Wohlstandsgesellschaft das Gefühl der Abhängigkeit von unseren Mitmenschen nicht mehr so wahrgenommen wird. Das Angewiesensein auf unsere Mitmenschen ist übrigens weitestgehend nicht needy sondern seit den ersten Tagen des Menschseins Fakt und normal.

Manche Einwände hier im Thread gegen Dich halte ich für unfair aber im allgemeinen erspart man sich Enttäuschungen, wenn man die Latte seiner sozialen Erwartungen nicht zu hoch legt. Manche Leute haben auch einfach zu viel um die Ohren und kommen mit ihrem Zeitmanagement und ihren über 100 hundert Internetnetfreunden nicht mehr klar ;-).
 
Manche Leute haben auch einfach zu viel um die Ohren und kommen mit ihrem Zeitmanagement und ihren über 100 hundert Internetnetfreunden nicht mehr klar ;-).

Das ist auch so ein Thema. Ich habe im Internet über ein gemeinsames Hobby schon viele Gleichgesinnte kennengelernt und dachte früher, dass ich mit diesen Menschen Freundschaften aufbauen konnte. Sie schienen viel Freizeit zu haben, weil sie fast rund um die Uhr online waren und wirklich viel in irgendwelchen Foren und auf Facebook posteten. Doch wenn ich das Thema Treffen zur Sprache brachte, kamen die üblichen Ausreden á la viel Stress und keine Zeit. Dann realisierte ich, dass diese Menschen nicht ständig online waren, weil sie sich einsam fühlten. Die waren ständig im Netz, weil sie das so wollten und das Internet bei ihnen eine höhere Priorität hatte als reale Kontakte.

Bei Hobbykontakten sollte man sich das Umfeld schon ganz genau anschauen. Ich bin seit Jahren in einem Umfeld unterwegs, in dem es viele Nerds gibt. Bei einem Nerd steht das Hobby immer an erster Stelle, da muss man in der Freundschaft schon viel zurückstecken. Ich hatte in der Vergangenheit schon einige Freunde, die hohe Geldsummen (teilweise vierstellig) für einen einzigen Tonträger ausgegeben haben, aber keine 20 Euro für ein Bahnticket bezahlen wollten, um mich zu besuchen. Wenn ich meinen Geburtstag feiern wollte und irgendwelche Festivalfreunde eingeladen habe, die etwas weiter weg wohnten, bekam ich ständig Absagen mit der Begründung, dass sie im besagten Monat auf 4-5 Konzerte und Festivals fahren wollten und kein Geld mehr übrig hatten. Die Musik hatte immer Vorrang. Die haben sich lieber ein- und dieselbe Band zum 25. Mal live angeschaut als zu meinem Geburtstag zu kommen.

Mein jetziger Freundeskreis besteht auch überwiegend aus Festivalbesuchern. Aber bei diesen Menschen hat die Freundschaft eine höhere Priorität als das Hobby. Wir haben nur einen in der Gruppe, der das Hobby bevorzugt und Geburtstagsfeiern schwänzt, um sich die gleiche Band zum x-ten mal live anzusehen. Vor einigen Jahren war ich sehr verliebt in diesen Mann. Aus uns ist nichts geworden, weil er sein komplettes Leben nach seinen Hobbys ausgerichtet hat und ich keine Lust hatte, jedes Mal für seine Interessen zurückzustecken.

Menschen, die extrem viel arbeiten oder ihre Hobbys über die sozialen Kontakte stellen, taugen nicht wirklich für Freundschaften. Sie haben große Probleme mit Nähe und nutzen Job und Interessen als eine Art Flucht vor anderen Personen. Das sollte man vor der Kontaktaufnahme ein wenig beobachten.
 
Was kann man denn an "keine Zeit und kein Interesse" falsch verstehen?
Gut dann melde ich mich halt nicht zurück und gut ist es.

Ich hatte eine Bekannte, die immer jammerte, dass sich Leute bei ihr meldeten zu denen sie keinen Kontakt wollte. Sie jammerte, dass die ihr Urlaubsbilder schickten, mit ihr zum Kaffee trinken wollten, sie aber den Kontakt nicht wolle.

Sie machte eben lieber einen auf Opferrolle, weil sie nicht in der Lage war ihr wahres Empfinden richtig auszudrücken.
Sie antwortete zwar kurz angebunden, aber freundlich und stets zeitnah.

Die typische "schüchterne" Frau, die es einfach nicht schafft ehrlich zu sein und sich dann lieber hinterrücks beschwert.
Und so wirkst du auch auf mich.
 

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